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Bürgermeister Seidenader (3.v.l.), Fr. Steininger (4.v.l.) , Fr. Attenberger (5.v.l.) neben Landwirtschaftsminister Brunner

Bundesverdienstkreuz für zwei Gemeindebürgerinnen

Elisabeth Attenberger wurde für die mehr als 20-jährige Pflege ihres Mannes Max ausgezeichnet, der 1995 ein schweres Schädel-Hirn-Trauma erlitt. Außerdem hatte Frau Attenberger auch zehn Jahre lang ihre Schiegermutter Ananstasia gepflegt, die 2012 verstarb. Besonders würdigte Brunner auch ihr Engagement zur Bewirtschaftung des großen landwirtschaftlichen Betriebes. "Sie haben sich Ihrem Schicksal vorbehaltlos gestellt und große körperliche und psychische Belastbarkeit bewiesen", sagte Brunner.

 

Frieda Steininger kümmert sich seit 27 Jahren um ihren von Geburt an schwer behinderten Sohn Stefan. Durch diese aufopferungsvolle Pflege ermöglicht sie es ihrem Sohn, in der vertrauten Umgebung bleiben zu können. Besonders hob Brunner hervor, dass sich Frau Steininger stets dafür eingesetzt hat, dass ihr Sohn auch als Mensch mit einer Behinderung am gesellschaftlichen Leben teilnehmen kann. Stefan besuchte zuerst die Papst-Benedikt-Schule in Straubing, anschließend bereitete er sich im Pater-Rupert-Mayer-Zentrum auf einen Beruf vor. Seit September 2010 arbeitet er nun bei den Werkstätten Sankt Josef in Straubing. Bewundernswert sei auch, dass Frau Steininger ihre Berufstätigkeit nach der Geburt ihrer Kinder zwar unterbrochen, jedoch nach einigen Jahren durch zuerst Heimarbeit und später halbtags bei einem Unternehmen wieder aufgenommen hat.

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