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Aktuelles

Die Bürgermeisterrunde der ILE nord23 in Schwarzach mit 1. Vorsitzendem Wolfgang Zirngibl, stv. Vorsitzendem Anton Piermeier, Landrat Josef Laumer und Cornelia Reiff vom Amt für Ländliche Entwicklung (Mitte), LEADER-LAG-Geschäftsführerin Josefine Hilmer (3. von rechts) und den Planern der Umsetzungsbüros landimpuls und MKS (links)

ILEnord23 Rückblick und Vorschau 2018

Bei der letzten Beteiligtenversammlung in Schwarzach konnte die ILE nord23 ein kleines Jubiläum feiern: Bereits zum 20. Mal traf sich die Bürgermeister-Runde und bestätigte die beiden Vorsitzenden Wolfgang Zirngibl und Anton Piermeier einstimmig in ihrem Amt. Der Gastgeber, Bürgermeister Georg Edbauer, verband seinen Appell zur weiteren intensiven Zusammenarbeit mit der Hoffnung auf ausreichend Fördermittel für die Projektumsetzung.

 

Zahlreiche Projekte sind inzwischen etabliert
Wolfgang Zirngibl ließ mit einer Bildergalerie die bisherigen Projekte der ILE nord23 Revue passieren, von A wie Abwasserentsorgung bis W wie Wappenbuch. Eines der ersten war 2011 die Unterstützung der Gemeinde Rattenberg bei der Entbuschung und Wiederbelebung der Burgruine Neurandsberg. Ein breit gefächertes Schulungsangebot für Kinder und Jugendliche bieten die beiden Präventionszentren „FIZ – Fit in die Zukunft" in Haibach und Bogen. Mit ihrem Netzwerk „Streuobst Bayerischer Vorwald" unterstützen inzwischen acht Gemeinden Obstbaumneupflanzungen und Pflegeschnitte, organisieren Apfelsammlungen und bieten Umweltbildung in Kindergärten und Schulen. Zur Vermarktung regionaler Streuobstprodukte wurde die Marke „Vorwald ganz nah am Ursprung" entwickelt. Am landkreisweiten LEADER-Projekt „Blütenzauber in unseren Dörfern" beteiligen sich 18 ILE-Kommunen.
Weitere Stichworte sind u.a. Tourismusförderung, unter Federführung der Gemeinde Sankt Englmar, Energiesparen bei kommunalen Gebäuden und Straßenbeleuchtung, Gentechnikfreie Anbauregion, Ländliches Kernwegenetz, Lucas2-Rettungsgerät zur Herz-Lungen-Wiederbelebung, Erhalt von Flurdenkmälern, Erforschung der Frühgeschichtlichen Siedlungsentwicklung, Radwegebeschilderung, Schulprojekt „Essen, was es bei uns gibt" und das im Arbeitskreis Kultur entwickelte Wappenbuch, das alle Haushalte kostenlos bekommen haben.

 

Was tun mit Leerständen? – Mobiler Dorfladen?
Zur optimalen Zusammenarbeit auf Verwaltungsebene wurden regelmäßige Treffen der Geschäfts- und Bauhofleiter vereinbart.
Im November wollen die Bürgermeister in einer Klausurtagung weitere Projekte auf den Weg bringen. Wichtige Themen wären der Umgang mit Leerständen in den Kommunen, neue Wohnformen in den Ortskernen und eine bessere Nahversorgung, z.B. durch einen mobilen Dorfladen oder einen online-shop, betrieben von Unternehmen aus der Region und mit gemeinsamer Auslieferung.

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