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Kläranlagensanierung geht dem Bauende zu

Die erweiterte und modernisierte Kläranlage für 2.500 Einwohnergleichwerte in Neukirchen läuft seit dem Umschluss zum kombinierten Belebungs- und Nachklärbecken Anfang Juni und alles läuft unproblematisch: alle maschinentechnischen Anlagenteile mit Zulaufpumpwerk, Rechen- und Sandfanganlage, Kombibecken und Phosphatfällungsanlage. Es ist nunmehr eine wesentlich verbesserte, den heutigen Anforderungen gerecht werdende, Abwasserreinigung.
„Der Baufortschritt ist im Zeitplan und es geht zeitnah dem Bauende zu", konstatierte Bürgermeister Rudi Seidenader zusammen mit Vertretern des KEB-Planungsbüros beim kürzlich stattgefundenen Baustellentermin.
Zwischenzeitlich wurde nunmehr auch die bisherige Kläranlage stillgelegt und für die Schlammeindickung und Trübwasservorbehandlung umgebaut sowie das zweite, größere Schlammsilo fertiggestellt, so der Rathauschef. Derzeitig werden von der Baufirma Eberhardt die Außenanlagen mit Pflasterung und der Wegeunterbau ausgeführt. Die Fahrwege werden Ende August asphaltiert. Nach Abbruch des bestehenden Rechengebäudes wird ein Lagerplatz für Klärschlamm und Sandfanggut errichtet. Zudem ist der Umbau des bisherigen kleinen Betriebsgebäudes zu einem Lagerraum im Laufen. Abgeschlossen wird das im Vorjahr begonnene und mit Baukosten von rund 2,58 Millionen Euro veranschlagte derzeit größte Bauprojekt der Gemeinde voraussichtlich mit den Restarbeiten Mitte September.
Mitte Oktober ist dann die offizielle Einweihung und ein „Tag der offenen Tür" für die Bevölkerung vorgesehen. Bei der Kläranlagensanierung handelt es sich um keine zuwendungsfähige Maßnahme, so dass nach den rechtlichen Vorgaben eine Finanzierung über Verbesserungsbeiträge und Abwassergebühren von den Anschlussnehmern erfolgen muss.

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