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Wir schreiben einige
Jahrhunderte nach Christi Geburt und befinden uns in einem Germanendorf,
das vom friedfertigen und gerechten Stammesfürsten Thorwald regiert
wird.
Der Glaube und die
Verehrung der alten germanischen Götter Wotan, Odin, und Thor sind noch
fest in den Wurzeln der Menschen verankert.
Das
Zusammenleben des kleinen Völkchens
aus geschickten
Handwerkern, tapferen Kriegern, fleißigen Jägern, liebreizenden Mädchen,
treu sorgenden Frauen und einer Schar lebhafter Kinder
gestaltet sich recht abwechslungsreich und
auch der Humor kommt nicht zu kurz.
Seit vielen Jahren
wohnt in diesem Dorf auch die Seherin Bertradis, die sich wegen ihrer
Heilkunst und Prophezeiungen beachtliches Ansehen bei den Leuten
erworben hat.
Diese große
Anerkennung und seherische Gabe neidet ihr die junge Ragna und schmiedet
deshalb heimlich einen Plan, um Bertradis in Missgunst zu bringen.
Die Ruhe, im sonst
so friedlichen Dorf, wird gestört, weil sich feindliche Übergriffe vom
benachbarten Stamm häufen.
Wolfhart, ein gnadenloser Herrscher, der mit harter Hand seine eigenen
Untertanen knechtet, ist der Urheber dieser hinterhältigen Übergriffe.
Er strebt nach mehr
Macht, will die Grenzen des Nachbardorfes nicht mehr anerkennen und
fordert die bedingungslose Unterwerfung.
Fürst Thorwald
möchte eine kriegerische Auseinandersetzung verhindern und reitet
deshalb mit seinen beiden Söhnen zu einer letzten Aussprache mit dem
Tyrannen.
Hilfe suchend wenden
sich die Dorfbewohner an die Seherin und bitten sie, die Runen zu
befragen. Doch Bertradis prophezeit Düsteres..............
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