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10.09.2008

Am Mittwoch, 10.09., findet um 20.00 Uhr im Sitzungssaal der Gemeinde Neukirchen eine Sitzung des Gemeinderates statt mit folgenden öffentlichen Tagesordnungspunkten:

  1. Bedarfsplan der Kindertageseinrichtung – Sachstand und ggf. Beschlussfassung
  2. Beratung und Beschlussfassung über die Verlegung von Einrichtungen der Stromversorgung/Straßen-beleuchtung im BG Ziegelfeld
  3. Beratung und Beschlussfassung über die Schülerbeförderung – Schulverband Hunderdorf (Klassen G 5/Kooperationsklassen M7/M8/M9)
  4. Beratung und Beschlussfassung über das Jahresprogramm 2009 – Zweckverband Gewässer III. Ordnung
  5. Nordic-Walking-Flyer – Vorstellung des Entwurfes – Beratung und Beschlussfassung
  6. Landtags- und Bezirkstagswahl – Einteilung Wahlvorstand
  7. Belegungsplan Mehrzweckhalle – Information
  8. Informationen/Sonstiges

 

 

21.08.2008 Kläranlagenförderung

Hunderdorf/Neukirchen/Windberg. Die VG Hunderdorf weist darauf hin, dass Förderanträge für das Jahr 2008 für den Bau von mechanisch-biologischen Kleinkläranlagen („Biostufen“) bis zum 02. Oktober 2008 im Rathaus Hunderdorf, Sollacher Str. 4, Zimmer Nr. 4 (Hr. Drexler) einzureichen sind. Später eingehende Anträge werden erst wieder beim nächsten Sammelantrag (voraussichtlich Herbst 2009) berücksichtigt werden. Eine Förderung ist nur möglich, wenn die wasserrechtliche Erlaubnis vorhanden, die Anlage errichtet und von einem privaten Sachverständigen der Wasserwirtschaft abgenommen ist.

 

 

21.08.2008

Am Donnerstag, den 21.08.08, findet um 19.30 Uhr im Sitzungssaal Windberg eine VG-Sitzung statt mit folgendem öffentlichen Tagesordnungspunkt:

1. Genehmigung der Sitzungsniederschrift vom 27.05.08

 

18.08.08

Straßensperrungen im Gemeindebereich Neukirchen

Wegen Fräs- und Asphaltierungsarbeiten kommt es im Ortsbereich Neukirchen zwischen 18.08. und 15.09.08 teilweise zu Straßensperrungen in folgenden Bereichen: Mitterkogl-Oberkogl, Lohmühl, Inderbogen, Pürgl, Neukirchen-Hochstraß, Bühel-Brandlehen, Burkasberg-Sparr, Lohhof. Die einzelnen Straßenbaumaßnahmen sind im Lageplan einzusehen. Wir bitten die Anlieger hierfür um Verständnis.

 

 

 

14.08.2008

Die Verwaltungsgemeinschaft Hunderdorf stellt zum 01.09.2009

einen Auszubildenden m/w

für den Beruf Verwaltungsfachangestellte/r

Fachrichtung Kommunalverwaltung (VFA-K)

ein. Die Ausbildung dauert 3 Jahre.

 

Der Mittlere-Bildungs-Abschluss bis zum Beginn der Ausbildung ist Voraussetzung.

Die Bewerber/innen sollten für die Verwaltungsarbeit und EDV interessiert sein sowie Freude am Umgang mit den Bürgern haben.

 

Schriftliche Bewerbungen mit Lebenslauf, Kopien der letzten beiden Schulzeugnisse und Lichtbild sind erbeten bis zum 20. September 2008 an die Verwaltungsgemeinschaft Hunderdorf, Sollacher Str. 4, 94336 Hunderdorf

oder per E-Mail an verwaltungsgemeinschaft@hunderdorf.de

 

Nähere Informationen finden Sie hier

 

 

28.07.2008

Schwerpunkt der am 28.07. im Sitzungssaal Neukirchen stattgefundenen Gemeinderatssitzung war die Erstellung des Bedarfplanes für die notwendigen Plätze in den Kindertageseinrichtungen und in der Tagspflege. Dazu legte Bürgermeister Rudi Seidenader einen 15-seitigen Entwurf vor. Wie dazu der Gemeindechef erläuterte, besteht neben der Bedarfsnotwendigkeit an den allgemeinen Kindergartenplätzen einschl. Mittagsbetreuung  für Grundschulkinder auch das Interesse von Eltern, die ihre Kleinkinder gerne ebenso in den heimischen Kindergarten bringen wollen.

Kindergartenleiterin Fannerl Wirth informierte, dass in Neukirchen keine Tagesmutter für Kinder von null bis drei Jahren vorhanden sei und eine diesbezügliche Einrichtung eventuell im Kindergarten integriert werden sollte, wobei aber ergänzende Räumlichkeiten benötigt würden. Nach jetzigem Nachfragestand würde noch keine durchgehende Betreuung an allen Wochentagen notwendig sein, sondern nur an einigen Tagen in der Woche. Der Bedarf sei jedoch zukünftig wohl steigend. Wie der Bürgermeister weiterhin bezugnehmend auf ein Gespräch mit dem Landratsamt mitteilte, käme insbesondere eine Krippe mit sechs bis acht Plätzen in Frage oder eine Kindergartengruppe mit Altersmischung. Im Hinblick auf die im Bedarfsentwurf enthaltenen Aussagen zu den künftigen Bedarfsplätzen verwies der Bürgermeister auch darauf, dass ab 2013 bereits ein Rechtsanspruch für Kinder ab zwei Jahre auf einen Kindergartenplatz festgeschrieben wäre. Nach Erörterung fasste der Gemeinderat zum Bedarfsplan einen Grundsatzbeschluss, wonach der Entwurf grundsätzlich gebilligt wurde und eine gute Auslastung des Neukirchner Kindergartens zugrunde gelegt ist.  Zugleich wurde auch die Öffnung des Kindergartens für Kinder von null bis drei Jahren begrüßt. Die Gemeinde würde gerne auch die notwendigen räumlichen Voraussetzungen schaffen, einschließlich Einrichtung, um auch die Kleinkinderbetreuung vor Ort sicher zu stellen. Ob als Krippe oder im Rahmen der Altersmischung blieb offen. Eine endgültige Entscheidung über den Bedarfsplanung  wird sodann in einer der nächsten Sitzungen getroffen. Grundsätzlich bestand im Gemeinderat einhelliges Einvernehmen, dass der Kindergartenbereich langfristig für eine Kindertageseinrichtung ausgebaut und umstrukturiert werden sollte, für eine Altersmischung einschließlich Schüler-Nachmittagsbetreuung von 0 bis 14 Jahren. Ein gemeinsames Gespräch mit dem Landratsamt vor Ort ergab zwischenzeitlich, dass in Neukirchen für das Kindergartenjahr 2008/2009 nunmehr die vorübergehende Betriebserlaubnis für insgesamt 62 Vollzeitplätze im Rahmen der Altersmischung erteilt wird, womit den vorliegenden Nachfragen der Kleinkinderbetreuung erfreulicherweise Rechnung getragen werden kann. Zugleich kann die Gemeinde ein Raum- und Belegungskonzept für die Einrichtung einer Kleinkindergruppe (Krippe) entwickeln für das übernächste Kindergartenjahr entwickeln.

Weiterhin stellte der Gemeinderat zu den Baueingabeplänen auf Erweiterung der Pension in „Auf der Au 12“  und Anbau an das bestehende Wohnhaus (Ersatzbau) in Lohhof 2 das gemeindliche Einvernehmen fest. Ferner informierte das Gemeindeoberhaupt über den Beginn der Kanal- und Wasserleitungsbaumaßnahme in Bühel und den Zuwendungsbescheid für den Bauabschnitt vier der Wasserversorgung Neukirchen, wonach Zuschüsse für die bereits durchgeführten Wasserversorgungsmaßnahmen in Rimbach und Sparr gefördert werden. Der Gemeinde steht zu Gesamtkosten von rd. 83.500 € ein Zuschuss in Höhe von 43.800 € in Aussicht, wenn der entsprechende Verwendungsnachweis vorgelegt wird. Weiterhin berichtete der Ratsvorsitzende über die positive baufachliche Stellungnahme zum Bauentwurf zum Ausbau der Straße Inderbogen-Prünst, wonach nunmehr die entsprechenden Zuschüsse beantragt werden können. Die Ausführung der Maßnahme sei im nächsten Jahr vorgesehen.

Bürgermeister Seidenader wies zudem auf die dieser Tage zur Aufstellung kommenden Ortswegweiser Bachersgrub und Bühel hin, sowie auf eine demnächst zur Beratung anstehende Satzung, um das wilde Plakatieren einzudämmen. Aus dem Gemeinderat wurde vorgebracht, ob nicht die Schlossallee neu gepflanzt werden sollte und hierfür ggf. einige Ortsvereine als Baumpaten gewonnen werden könnten. Weiterhin wurde angeregt oberhalb des Baugebietes Ziegelfeld wieder die entsprechenden drei Birken zu pflanzen, denn der Platzbereich ist weithin in der Bevölkerung als „Bei den drei Birken“ bekannt. Die bisherigen Birken mussten aufgrund von Sturmschäden oder des schadhaften Allgemeinzustandes beseitigt werden. Ebenso sollte der Kinderspielplatzbereich ansprechender gestaltet werden, so ein weiterer Redebeitrag. Für die Mäharbeiten des gemeindlichen Bauhofes sollte langfristig auch der Ankauf eines modernen Mähgerätes in die Überlegungen einbezogen werden und ebenso, laut Bürgermeister Seidenader, auch der Einkauf einer Kehrmaschine. Auf eine Anfrage bezüglich des Kanalweiterbaues in Wachsenberg konstatierte der Bürgermeister, dass derzeitig die Planung noch ergänzt werde, mit alternativen Leitungsführungen. Dann erfolgt eine Informationsversammlung mit den Anliegern. Ein Bau sei für das nächste Jahr in der Planung

 

Im nichtöffentlichen Teil beschloss der Gemeinderat die Einstellung einer Reinigungskraft für den Kindergarten sowie einer Schulbusfahrerin für die Schulbusroute 2. Weiterhin informierte Bürgermeister Seidenader über die Erarbeitung eines Zeitmodells für die Besetzung des Touristik- und Gemeindeamtes Neukirchen, wobei die Vollzeitbesetzung mit 39 Stunden festgeschrieben ist. Danach ergeben sich ab 01. August folgende neue Öffnungszeiten für das Touristik- und Gemeindeamt einschließlich VG-Außenstelle wie folgt: Montag bis Donnerstag von 7.30 Uhr bis 12.00 Uhr und von 13.00 Uhr bis 16.00 Uhr, zusätzlich dienstags bis 17.00 Uhr und freitags von 7.30 Uhr bis 13.30 Uhr. 

 

 

14.07.08 Obermühlbach beim Dorfwettbewerb

„Obermühlbach ist ein traditionsbewusster, von einer lebendigen, intakten Dorfgemeinschaft geprägter und für die zukünftigen Aufgaben und Herausforderungen gerüsteter Ort“, so begrüßte Bürgermeister Rudi Seidenader die zehnköpfige Kreiskommission unter Leiter vom Kreisfachberater für Gartenbau, Herrn Niedernhuber, die am Montag-Nachmittag anlässlich des Kreisentscheides im Wettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft – Unser Dorf soll schöner werden“ gekommen war. Es gäbe sicher noch vieles zu sagen, doch lassen sie sich noch mehr von den Schönheiten des Dorfes und dem lebendigen Zeugnis seiner Bewohner beeindrucken. Bei der Darstellung und Ortsbesichtigung war die Jury von den Schönheiten des Dorfes und dem lebendigen Zeugnis seiner Bewohner beeindruckt.

Gartenbau-Kreisfachberater Harald Götz stellte sodann die einzelnen Kommissionsmitglieder vor und dankte den Obermühlbachern für die Beteiligung und ihre Aktivitäten zur Vorbereitung auf den Dorfwettbewerb in den letzten Wochen. „Mitmachen ist alles! Allein die Teilnahme sei unabhängig von der Jurywertung ein Gewinn, denn es wurde in bürgerschaftlicher Eigeninitiative weiterhin Positives für das Dorf bewegt“.

Die Vertreter der drei Ortsvereine, Kommandant Christian Jakob für die FFW Obermühlbach, Max Mühlbauer für die BRK-Ortsgruppe und Franz Berger für die Nagelsteiner Schützen informierten dann mit kurzen prägnanten Worten über ihre Vereine und die diversen Aktivitäten für ein lebendiges Obermühlbach. Abschließend wurde resümiert: „Der größte Verein ist die „Dorfgemeinschaft“, die recht aktiv ist, wo jung und alt eine Einheit bilden und sich gemeinsam engagieren“.

Durch die tatkräftige Mithilfe und zum Teil finanzielle Unterstützung der Vereine und der Bevölkerung konnte u. a. der sich zum Dorfmittelpunkt entwickelte Platz mit dem Feuerwehrgerätehaus, der Dorfkapelle, dem Maibaumplatz und dem im vergangenen Jahr fertig gestellten Anbau geschaffen und gestaltet werden. Hierfür seien stattliche Gemeinschaftsleistungen erbracht worden, die vom Engagement und Zusammenhalt der Dorfbevölkerung geprägt waren. Beim anschließenden Rundgang zeigten insbesondere die Vertreter der Ortsvereine und die teilnehmenden Dorfbewohner gerne die Aktivitäten und das gemeinschaftlich Geschaffene auf und hinterließen bei der Jury sicherlich positiven Eindrücke. Anhand von Bildern und Darstellungen wurden diese Impressionen vertieft und weitere Einzelheiten zur künftigen Entwicklung und den Besonderheiten des Ortes erläutert.

Bürgermeister Rudi Seidenader, unterstützt von der 2. Bürgermeisterin Evi Sepaintner und 3. Bürgermeister Hans Liebl, hatte zudem aufgezeigt, dass sich der Ort Obermühlbach trotz stagnierender Einwohnerzahlen (rund 100) stetig fort entwickelt hat. Die Bewohner des Ortes wiesen eine gesunde Bevölkerungsstruktur auf. Die bauliche Entwicklung sei stets auf den örtlichen Bedarf ausgerichtet. Anhand grafischer Darstellungen stellte der Gemeindechef die Entwicklung in den letzten knapp 50 Jahren dar. Der Ort sei geprägt durch viele kleinere Gewerbebetriebe, die zum Teil erst in den letzten Jahren gegründet wurden und bereits über die Gemeindegrenzen hinaus bekannt sind. Die notwendigen Infrastruktureinrichtungen, wie gemeindliche Wasserversorgungsanlage, zentrale Abwasserentsorgungsanlage, zeitgemäße Straßen- und Wegeerschließung, Erneuerung des Orts- und Dorfbildes im Rahmen der Dorferneuerung mit Einbeziehung der Bevölkerung in verschiedenen Arbeitskreisen sind in Obermühlbach in den letzten Jahren verbessert, vervollständigt und dem Stand der Technik angepasst worden, führte das Gemeindeoberhaupt aus.

Die früher allein auf die Produktion landwirtschaftlicher Produkte ausgerichteten Betriebe haben sich zwischenzeitlich ein zweites Standbein geschaffen, wie Urlaub auf dem Bauernhof oder Direktvermarktung von Produkten (Hofmetzgerei). Die Nutzung von erneuerbaren Energien werde in Obermühlbach seit vielen Jahren praktiziert.

Neben der Ausweisung und Bereitstellung von baureifen Grundstücken sehen die Kommune im Abschluss der Hochwasserschutzmaßnahme und in der Bereitstellung einer zeitgemäßen Breitbandversorgung Schwerpunkte für die Zukunft. „Die Erhaltung des dörflichen Charakters, eingebunden in die natürliche Umgebung und Schönheit der Landschaft, ist auch weiterhin unser Ziel“, verdeutlichten die Obermühlbacher mit Bürgermeister Seidenader der Kommission. Es sei auch die Restaurierung von Flurdenkmälern und Feldkreuzen derzeit, auch unter Mitwirkung der Bevölkerung, im Gange. Auch das traditionelle Dorfwirtshaus sei neu renoviert.

 

 

14.07.2008 Vom Gemeinderat

In den Ferien werden bei der Grundschule in den Gängen im Erdgeschoss und im Obergeschoss Malerarbeiten durchgeführt. Dies ist das Beschlussergebnis des Gemeinderates in der kürzlich stattgefundenen Sitzung, wobei der Auftrag bei einer Angebotssumme von rund 2.500 Euro vergeben wurde. Dazu hatte der Gemeinderat zu Beginn eine Besichtigung im Schulgebäude vorgenommen. Die Instandsetzung der Wetterschenkel an rund 55 Fenstern an der Nordseite wurde vorerst zurückgestellt. Dann befasste sich der Gemeinderat mit der Verkehrszeichenregelung bzw. Sperrung des Weges von Taußersdorf nach Untermühlbach. Die derzeitige Beschilderung „Gesperrt für Fahrzeuge aller Art“ bedarf der Ergänzung. Nach Erörterung wurde beschlossen, dass bei der Zufahrt von Untermühlbach her ein Zusatzschild „Landwirtschaftlicher Verkehr zu den Anliegergrundstücken und Radfahrer frei“ aufgestellt wird. Bei Taußersdorf wird ein Zusatzschild „Radfahrer frei“ angebracht. Dann legte Bürgermeister Rudi Seidenader einen neuen Straßenbeleuchtungsvertrag vor. Aufgrund der Vorgaben des Gesetzgebers zur Trennung des Stromvertriebes vom Netzgeschäft beabsichtigt E.ON Bayern, seinen gesamten Energieverbrauch auf eine rechtlich selbstständige Tochtergesellschaft zu übertragen. Davon ist auch die gemeindliche Straßenbeleuchtung betroffen. Wie Seidenader dazu weiter ausführte, können auch aus Sicht des Bayerischen Gemeindetages die Kommunen der vorgesehenen Vertragsänderung zustimmen, denn sie führe zu mehr Rechtssicherheit und Rechtsklarheit. Nachteilige Folgen werden nicht gesehen. Der Gemeinderat beschloss deshalb einmütig den Abschluss des neuen Stromliefervertrages, der den Vorteil der kurzen Laufzeit zur Vermeidung von Vergabeproblemen sowie einen günstigen Strompreis für den Fall, dass die kommunale Rahmenvereinbarung endet. Sodann billigte der Gemeinderat einen Antrag auf Beförderung von zwei Kindergartenkindern aus dem Bereich Steg mit dem Schulbus zum Kindergarten nach Neukirchen. Maßgabe ist, dass ein entsprechender Platz ab dem neuen Schuljahr 2008/2009 im Schulbus frei ist. Gleichzeitig wurde der Bürgermeister ermächtigt, bei weiteren ähnlichen Anträgen unter den Gesichtspunkten freier Schulbusplätze und Haftungsfreistellungen zu entscheiden. Dann legte der Ratsvorsitzende ein Schreiben des Landrates bezüglich des Beteiligungsbetrages an der Kreismusikschule zur Beratung vor. Gemeindlicherseits, so Seidenader, wurde bisher der Beitragssatz grundsätzlich auf einen Festbetrag für Kinder und Jugendliche beschränkt. Der Gemeinderat war bei aller Wertschätzung für die Kreismusikschule der Meinung, es grundsätzlich bei der bisherigen Beschlusslage zu belassen mit 11 : 2 Stimmen. Dabei wurde auch verwiesen, dass in Neukirchen weitere Angebote von privater Seite bestehen, die ohne gemeindliche Unterstützung sind. Des weiteren werden von der Gemeinde kulturelle und musikalische Aktivitäten vor Ort unterstützt, wie beispielsweise Musical- und Jugendgruppen, Festspielverein, Blaskapelle durch Erlass von Gebühren für die Raumnutzung udgl. mehr. Zum nächsten Tagesordnungspunkt „Breitbandversorgung“ informierte der Gemeindechef, dass nun die Breitbandförderrichtlinie Bayern in Kraft sei durch EU-Freigabe. Um evtl. die Fördervoraussetzungen zu erreichen, sei zunächst eine Machbarkeitsstudie durchzuführen, die der Landkreis in Kooperation mit den Gemeinden in Auftrag geben würde. Dabei würde der Eigenkostenanteil für die Gemeinde voraussichtlich etwa bei 500 Euro sein. Auch im Gemeindegebiet Neukirchen sind Defizite in der schnellen DSL-Versorgung vorhanden, sodass der Gemeinderat einmütig den Bürgermeister beauftragte, für die Machbarkeitsuntersuchung den angebotenen Kooperationsvertrag mit dem Landkreis abzuschließen. Ausgesprochen hat sich der Gemeinderat auch für die Anpassung der Unfallversicherung für die aktiven Feuerwehrdienstleistenden aus. Dabei passt sich die Gemeinde grundsätzlich, wie in der Bürgermeisterversammlung besprochen, dem Vorschlag 1 an, wobei sich die bestehenden Versicherungssummen für Invalidität, Todesfall, Unfall, Krankenhaustagegeld udgl. erhöhen, ebenso der Betrag für die Lohnfortzahlung. Dann nahm der Gemeinderat Kenntnis von den Baugesuchen Neubau eines Wohnhauses und einer Gerätescheune in der Hammerschmiedstraße, FlNr. 23; Neubau einer Garage in Oberkogl 2 und Stallerweiterung in Buchamühl 1.

Ausgesprochen hat sich der Gemeinderat auch für die Errichtung eines Anschlusskanals nach Bühel (Hausnummer 14 und 15)  im Rahmen einer Sondervereinbarung, wobei durch die Verrechnung mit der Abwasserabgabe dieses zusätzliche Projekt finanziert werden kann. Die Baukosten beziffern sich auf rund 20.000 Euro. Grundsätzliche Zustimmung fand auch die Gemeindegrenzänderung mit der Gemeinde St. Englmar im Bereich Mitterberg/Weiße Marter, wobei seitens der Gemeinde ein Änderungsvorschlag unterbreitet wurde, der in etwa auch einen flächengleichen Gebietsausgleich beinhaltet. Weiterhin informierte Bürgermeister Rudi Seidenader die Gemeinderäte über die turnusmäßigen Wasseruntersuchungen der Quellen Bachersgrub, Hungerszell, Obermühlbach und Hacka, die keinerlei Beanstandungen erbrachten. Ebenso wurde von der Fachkraft für Arbeitssicherheit eine Überprüfung der Spielplätze, des Kindergartens und des FFW-Gerätehauses Neukirchen durchgeführt, wonach nur kleinere Mängel festgestellt wurden. Zudem berichtete der Gemeindechef über die Überschreitung des zulässigen Gesamtgewichts beim Löschfahrzeug der FFW Neukirchen und die diesbezüglich getroffene Lösung der Einhaltung, damit kein Haftungsrisiko für die Verantwortlichen besteht. Weiterhin, so der Redner, stehe auch der Wirtschaftsweg Hungerszell kurz vor der Vergabe. Im nichtöffentlichen Teil wurde für vier Stunden wöchentlich eine zusätzliche Betreuungsperson für den Wertstoffhof eingestellt. Weiterhin war man sich einig, zum September die Reinigungsstelle im gemeindlichen Kindergarten neu auszuschreiben. Aus dem Gemeinderat wurde noch bekrittelt, die zunehmende unschöne Plakatierung an der Staatsstraße sowie das Überhängen von Sträuchern und Ästen bei verschiedenen Grundstücken in den Gehweg- und Straßenraumbereich. Dabei wurde verwiesen, dass jeder Grundstückseigentümer eigenverantwortlich verpflichtet ist, den Rückschnitt vorzunehmen. Sollte dies nicht geschehen, könnte die Gemeinde eine kostenpflichtige Ersatzmaßnahme anordnen. Man hoffe jedoch auf die entsprechende Einsicht aller Grundstückseigentümer, auch zur Vermeidung von etwaigen Haftungsansprüchen im Schadensfall.

 

 

07.07.2008 Öffnungszeiten des Gemeinde- und Touristikamtes während der Urlaubsvertretung

In der Zeit vom 07.07. bis einschl. 18.07.08 ist das Gemeinde- und Touristikamt zu folgenden Zeiten geöffnet:

 

Montag – Donnerstag von 08.00 bis 12.00 Uhr

Dienstag zusätzlich von 16.30 bis 18.00 Uhr

Freitag von 08.00 bis 13.30 Uhr

 

 

02.07.2008 Verbandsvorsitzende Lobmeier und Peschke verabschiedet

Im Rahmen einer kleinen Feierstunde im Rathaus in Hunderdorf wurde im Beisein des Verwaltungspersonals der frühere Bürgermeister und Gemeinschaftsvorsitzende Heinrich Lobmeier sowie Schulverbandsvorsitzender Gerd Peschke verabschiedet. Ihnen wurde für ihre engagierte Amtsführung Dank und Anerkennung ausgesprochen.

Zunächst wurde dem zum Juni ausgeschiedenen bisherigen Gemeinschaftsvorsitzenden Heinrich Lobmeier von seinem Amtsnachfolger, Bürgermeister Hans Hornberger, Hunderdorf, seitens der Verwaltungsgemeinschaft für sein Engagement über 22 Jahre hinweg als verantwortlicher Leiter der Verwaltungsgemeinschaft Dank ausgesprochen. Hornberger wörtlich: „Die Verwaltungsgemeinschaft besteht heuer 30 Jahre und seit diesen 30 Jahren war Heinrich Lobmeier als Bürgermeister der Gemeinde Neukirchen immer eng verbunden mit der Verwaltungsgemeinschaft in Hunderdorf. Er stand als Gemeinschaftsvorsitzender von 1984 bis 1990 und von 1992 bis 2008 an der Verwaltungsspitze. Zudem war er von 1978 bis 1984 und von 1990 bis 1992 stellvertretender Vorsitzender.“ In seiner Laudatio betonte Hornberger, dass Lobmeier stets Engagement einbrachte und ihn beste Fachkenntnisse, Umsicht und Weitblick auszeichneten, ebenso die Verantwortung für die 12 Beschäftigten als gerechter Verwaltungschef. In die Amtszeit als Gemeinschaftsvorsitzender fielen unter anderem der Anschluss an das Behördennetz beim Landkreis, die Einführung verschiedener EDV-Verfahren, wie beispielsweise digitale Flurkarten, Standesamtsprogramm, elektronische Belegführung im Kassenwesen und als zusätzlicher Bürgerservice die Kfz-Abmeldung in der Verwaltungsgemeinschaft. Mit unterstützt habe Lobmeier auch den Neubau des Rathauses in Hunderdorf, das im Februar 1990 bezogen werden konnte. Hornberger konstatierte: „Lobmeier war als Gemeinschaftsvorsitzender in Abstimmung mit der Verwaltung stets auf eine sparsame und wirtschaftliche Haushaltsführung bedacht. Andererseits wurden aber auch Ausgaben gebilligt für eine optimale Ausstattung der VG-Geschäftsstelle und damit für eine moderne, bürgerfreundliche Verwaltung. Als Dank und Anerkennung für das Geleistete überreichte Hornberger an Heinrich Lobmeier eine Keramikurkunde sowie einen Gutschein. Verwaltungsleiter Xaver Kern bedankte sich namens des gesamten Verwaltungspersonals und persönlich für die gute Zusammenarbeit und das harmonische Miteinander nochmals recht herzlich. Über 22 Jahre hinweg habe Lobmeier als Gemeinschaftsvorsitzender die Verwaltung bestmöglich unterstützt für eine gut ausgestattete Verwaltung. Ein Präsent seitens des Verwaltungspersonals war bereits bei der Verabschiedung als Bürgermeister in Neukirchen überreicht worden. 

Lobmeier sprach seinerseits nochmals Dank an die Bürgermeisterkollegen, Verbandsräte und dem Verwaltungspersonal aus, die ihn stets wohlwollend begleitet haben in den 30 Jahren des Bestehens der Verwaltungsgemeinschaft und in der 30jährigen Arbeit in diesem Gremium. Er wünschte der Verwaltung und den Mitgliedsgemeinden eine weitere positive Entwicklung.

Dann war es dem neuen Schulverbandsvorsitzenden, Bürgermeister Hans Gstettenbauer (Windberg) vorbehalten, den ausgeschiedenen Schulverbandsvorsitzenden Gerd Peschke zu verabschieden. Gerd Peschke stand in zwei Amtsperioden von 1996 bis 2008 an der Spitze des Schulverbandes Hunderdorf mit den Schulverbandsgemeinden Hunderdorf, Neukirchen und Windberg. Gstettenbauer betonte in seiner Ansprache, dass Peschke in seiner zwölfjährigen Amtszeit als Vorsitzender des Schulverbandes großes Engagement in den Schulverbandsarbeit eingebracht habe und dabei große Leistungen und Erfolge erzielte. Stets stand eine sachliche Arbeit und gute Zusammenarbeit im Vordergrund, wobei manches auch kritisch hinterfragt wurde, um dann zukunftsweisende Entscheidungen zu treffen. In die Amtszeit von Peschke fielen auch die Sanierung der Grund- und Hauptschule sowie die Einführung der M-Klasse in Kooperation mit dem Schulverband Mitterfels sowie die gemeinsame Weichenstellung für eine Ganztagsklasse ab dem neuen Schuljahr 2008/2009. Gstettenbauer wünschte Peschke für die Zukunft alles Gute und überreichte ebenso eine Keramikurkunde namens des Schulverbandes sowie einen Gutschein.

Namens des Verwaltungspersonals sprach sodann Geschäftsleiter Xaver Kern Dankesworte an Gerd Peschke aus für die gute Zusammenarbeit und das stets freundschaftliche Miteinander in den 16 Jahren seiner Bürgermeisteramtszeit und den 12 Jahren seines Schulverbandsvorsitzes.

Peschke betonte seinerseits, er habe sich zur Wahl gestellt und es sei für ihn selbstverständliche Verpflichtung gewesen, sich bestmöglich für die Bewältigung der anstehenden Aufgaben und Entwicklungen einzusetzen. Gemeinsam sei vieles erreicht worden und dafür danke ich allen. „Neben der Gemeindeentwicklung lag mir auch der Schulverband am Herzen, denn die Kinder sind unsere Zukunft“, resümierte Peschke abschließend.

 

 

27.06.2008 Deckenbaumaßnahmen Neukirchen

Der Baubeginn der Deckenbaumaßnahmen von Mitterkogl nach Oberkogl (Anwesen Meier), in Sparr (Anwesen Wieser) bis zum Anwesen Häuslmeier, in Pürgl von der Kreisstraße SR 13 bis zum Anwesen Steininger, in Inderbogen von der Kreisstraße SR 13 bis zum Anwesen Niedermayer, in Bühel vom Anwesen Hofmann bis Brandlehen, in Neukirchen (Friedhof) bis Hochstraß (Teilstrecke), in Lohhof (Anwesen Schwarzensteiner) bis Langholz und Zufahrt zum Anwesen Höpfl, Lohmühl (Teilstrecke) beginnt am 20.08.2008.

Die einzelnen Straßenbaumaßnahmen sind im Lageplan einzusehen. Verkehrsbehinderungen während der Bauausführung sind zu erwarten. Wir bitten die Anlieger hierfür um Verständnis.

 

18.06.2008 Vom Gemeinderat

Der Deckenbauverstärkung von verschiedenen Wegen im Jahre 2008 steht nichts mehr entgegen. Der Gemeinderat konnte den Zuschlag erteilen auf den wirtschaftlichsten Angebotssteller, der Baufirma Fahrner, bei einer Angebotssumme von rund 245.000 Euro. Wie Bürgermeister Rudi Seidenader informierte, sei vom Amt für Ländliche Entwicklung Niederbayern, Landau, für diese VLE-Maßnahmen mit Schreiben vom 26.05.08 die vorgängige Baufreigabe erteilt worden und daraufhin die Maßnahme öffentlich ausgeschrieben worden. Laut Seidenader sei eine Förderung von bis zu 100.000 Euro in Aussicht gestellt. Neben der Auftragsvergabe billigte der Gemeinderat die Mehrausgaben der Gesamtmaßnahme bei den einzelnen Haushaltsstellen sowie den Deckungsvorschlag aus nicht zur Ausführung kommenden Maßnahmen, sodass insgesamt keine Haushaltsüberschreitung gegeben ist.

Gebilligt wurde vom Gemeinderat auch die Neubeschaffung der Übersichtswanderkarten durch den Naturpark Bayerischer Wald. Der Gemeindeanteil beziffert sich auf 150 Euro je Tafel. Insgesamt werden die bisherigen sechs Übersichtskarten erneuert und eine Tafel neu aufgestellt. Sodann beschloss der Gemeinderat die Erneuerung der Abwassertauchmotorpumpe bei der Pumpstation in Inderbogen bei Kosten von rund 1.200 Euro sowie die Ersatzbeschaffung eines Kolbenkompressors bei der Pumpstation im Gewerbegebiet „Bogener Straße“ bei Ausgaben von rund 3.000 Euro.  Im Rahmen der Jugendförderung wurde der KLJB zur Fahnenrestaurierung die Festplatzbenutzungsgebühr der zweitägigen Veranstaltung im Mai erlassen. Weiterhin wird der jungen Musicalgruppe die Mehrzweckhalle für die Aufführung „AIDA“ am 27. September zur Benützung überlassen, ebenso für die vorhergehenden Proben ab September. In die Aufführung ist auch die KLJB Neukirchen eingebunden, sodass auch hier im Rahmen der Jugendförderung die Aufführung seitens der Gemeinde unterstützt und kein Entgelt erhoben wird.

Weiterhin wurde beschlossen, für den Bauhof, insbesondere auch für die Friedhofmäharbeiten, einen leistungsstarken Rasenmäher anzukaufen bei Kosten von gut 1.600 Euro. Ferner wurde der Gemeinderat informiert über das Baugesuch zum Anbau eines Reifenlagers an der bestehenden Kfz-Werkstatt in der Bogener Straße 8, wozu das Einvernehmen im Verwaltungswege hergestellt wurde. Sodann wurde über den Entwurf des Flyers für die Nordic-Walking-Strecken beraten, wobei auf die Anregungen des Tourismusausschusses zurückgegriffen wurde. Mit den Änderungen und der Bilderoptimierung bestand seitens des Gemeinderates Einvernehmen. Es wurde ergänzend aus dem Gemeinderat angeregt, auch noch eine Tour „Obermühlbach“ einzubringen. Zum nächsten Tagesordnungspunkt gab Bürgermeister Rudi Seidenader das Beratungsergebnis des Tourismusausschusses hinsichtlich des Strategiepapiers „Urlaubsregion St. Englmar“ bekannt. Der Gemeinderat stimmte den allgemeinen Grundsätzen und Zielen, wie im Tourismusgremium vorbesprochen, einmütig zu. Dabei wird seitens der Gemeinde eine engere Verknüpfung und Abstimmung mit dem Landkreis und dem Tourismusverband Ostbayern angeregt. Insgesamt soll auch im Strategiepapier der Bereich Neukirchen und die weiteren beteiligten Gemeinden mit ihren Schwerpunkten besser herausgestellt werden gegenüber St. Englmar. Den fünf vorrangigen Projekten  im Rahmen der neu begründeten Zusammenarbeit wurde grundsätzlich zugestimmt, wie beispielsweise gemeinsame Wanderkarte, Freizeitführer, usw.  Bedauert wurde, dass derzeitig keine Fördermittel in Aussicht stehen, da keine überregionale Gebietsvernetzung mit einem Nachbarlandkreis gegeben ist. Nachfolgend informierte Bürgermeister Seidenader den Gemeinderat über die Genehmigung der Teilaufforstung im Bereich Inderbogen/Notzling, über die Vergütung durch den Zweckverband Abfallwirtschaft für den Wertstoffhof und die Betreuung mit ca. 9.800 Euro sowie über den Sachstand „Freizeitprojekt mit Naturbadeweiher“, wobei derzeitig vom beauftragten Planungsbüro eine Machbarkeitsstudie erstellt wird und erst dann vom Gemeinderat näheres entschieden werden kann. Zudem wurde der Gemeinderat informiert, dass aufgrund der Änderungen bei der Eigenüberwachung der Kleinkläranlagen die turnusmäßige Abfuhr des Klärschlamms über die Gemeinde organisatorisch nicht mehr möglich ist. Die Kläranlagenbesitzer haben deshalb, abhängig von den Messergebnissen des Schlammspiegels, die Klärschlammabfuhr in eigener Zuständigkeit und Verantwortung zu veranlassen. Für Interessenten hält die Gemeinde eine Liste möglicher Abfuhrunternehmer bereit. Vergeben wurden verschiedene Ingenieurleistungen und zwar für die wasserrechtliche Erlaubnis für die Überwasserableitung bei der Wasserversorgungsanlage Hungerszell, die Entwurfsplanung für die Oberbauverstärkung bei der Gemeindeverbindungsstraße Inderbogen-Prünst sowie die wasserrechtliche Erlaubnis und weitere Erschließung des Gewerbegebietes Bogener Straße.

Zur Sitzung hatte das Autohaus Ströher, Neukirchen, den neuen VW-Transporter für den gemeindlichen Bauhof ausgeliefert und an Bürgermeister Rudi Seidenader mit Bauhofpersonal übergeben. Peter Ströher bedankte sich für den Auftrag und wünschte allzeit gute Fahrt. Pater Anselm Scholz erteilte sodann den kirchlichen Segen im Beisein von Bürgermeister, Bauhofbeschäftigten sowie den Damen und Herren des Gemeinderates.  Der Geistliche rief nach Fürbitten und Gebeten den Schutz und den Segen Gottes sowie des Heiligen Christophorus als Schutzheiliger im Straßenverkehr auf das Fahrzeug und die Fahrer herab.

Mit dem neuen VW-Transporter Pritsche Doppelkabiner, 1,9 l TDI, 75 KW, mit Sonderausstattung und in Kommunalfarbe, ist der Bauhof wieder gut ausgerüstet. Die Beschaffungskosten beziffern sich auf gut 25.000 Euro. Damit wird der bisherige Transporter mit Baujahr 1994 ersetzt, der vom Autohaus in Zahlung genommen wurde. Der Kauf wurde noch vom vormaligen Bürgermeister Lobmeier mit Gemeinderat einmütig in die Wege geleitet.

 

 

02.06.2008 Von der Schulverbandsversammlung

Bei der konstituierenden Schulverbandsversammlung, sie ist das Beschlussorgan des Schulverbandes Hunderdorf, wurde zum Schulverbandsvorsitzenden der Windberger Bürgermeister Hans Gstettenbauer gewählt. Stellvertreter Vorsitzender wurde Rudi Seidenader, Neukirchen. Das turnusmäßig im Sitzungssaal Neukirchen tagende Schulverbandsgremium besteht aus vier Mitgliedern der Gemeinde Hunderdorf, zwei aus Windberg und einem Mitglied aus Neukirchen.

Eingangs der Sitzung führte der bis zur Neuwahl noch amtierende Schulverbands-Stellvertreter Josef Wurm, Windberg aus, dass der bisherige Schulverbandsvorsitzende Gerd Peschke (Hunderdorf) von 1996 bis 2008 Vorsitzender des Schulverbandes war und zuvor vier Jahre lang Stellvertreter. Wurm sprach Gerd Peschke für sein Engagement um den Schulverband und die Grund- und Hauptschule Hunderdorf besonderen Dank aus. Wurm wörtlich: „ Er hat viel für die Grund- und Hauptschule getan und sich hierfür eingesetzt und stets mit mir als stellvertretender Verbandsvorsitzender gut zusammen gearbeitet“. Danach galt es, einen neuen Schulverbandvorsitzenden zu wählen, wofür Bürgermeister Hans Gstettenbauer, Windberg, vorgeschlagen wurde. Von sieben Stimmen entfielen dabei sechs auf Hans Gstettenbauer und eine Stimme auf Rudi Seidenader. Damit war Gstettenbauer gewählt. Sodann wurde beschlossen einen Stellvertreter für den Verbandsvorsitzenden zu wählen. Hierfür wurde Rudi Seidenader in Vorschlag gebracht. Er wurde und mit sieben Stimmen gewählt und leitete sodann für den nicht anwesenden Gstettenbauer den Fortgang der Sitzung. Nachfolgend wurde die Annahme einer neuen Geschäftsordnung beschlossen. Sie regelt insbesondere die Zuständigkeiten zwischen dem Schulverbandsvorsitzenden, der Schulverbandsversammlung, sowie die Vorbereitung und den Ablauf der Sitzungen. Per einstimmigen Beschluss wurde auch die Satzung zur Regelung von Fragen der Verfassung des Schulverbands und die Entschädigungssatzung für ehrenamtliche Tätigkeit (Verbandssatzung) erlassen. Hierin ist insbesondere die Bildung des Rechnungsprüfungsausschusses mit vier Mitgliedern festgeschrieben, sowie die ehrenamtliche Entschädigung der Verbandsvorsitzenden und das Sitzungsgeld. Im nächsten Tagesordnungspunkt wurde die Ausschussbesetzung des Rechnungsprüfungsausschusses beschlossen mit Bürgermeister Hans Hornberger als Prüfungsvorsitzenden, mit Bürgermeister Rudi Seidenader, Neukirchen als Stellvertreter, sowie den weiteren Rechnungsprüfungsmitgliedern Stefan Härtenberger (Hunderdorf) und Helmut Haimerl (Windberg). Dann verwies der stellvertretende neue Schulverbandsvorsitzende Rudi Seidenader auf die Genehmigung einer gebundenen Ganztagsklasse ab dem Schuljahr 2008/2009 die für die Hauptschule Hunderdorf in Kooperation mit Mitterfels beantragt wurde. Der Klassenstandort wäre in der Marktgemeinde Mitterfels. Auf den Schulverband kommen insbesondere Mehrkosten durch die Schülerbeförderung zu, wobei bei einer möglichen Fahrtkombination mit der M-Klasse die zusätzlichen Beförderungskosten ca. 12.000 Euro betragen würden. Eine 33%ige Bezuschussung stünde dazu in Aussicht. Bei dem Nachmittagsunterricht an den vier Tagen (Montag bis Donnerstag) würden auch Hausaufgaben erledigt, der Unterrichtsstoff nachbearbeitet und auch ein musisches Angebot dabei sein, so führte stellvertretender Schulleiter Kornel Klar, Hunderdorf, aus. Bei einer Vorabfrage, so der Redner weiterhin, haben sich zehn bis zwölf Schüler aus dem Schulverband Hunderdorf ergeben, aus dem Schulverband Mitterfels etwa die gleiche Größenordnung. Als nächster Schritt sei nun vorgesehen, die Eltern voraussichtlich noch gegen Ende Juni zu einer Informationsveranstaltung einzuladen, wobei noch nähere Detailinformationen gegeben werden. Vorgesehen sei in der Mittagszeit auch die Verpflegung mit einem Mittagessen, so Klar, der weiterhin ausführte, dass von staatlicher Seite diese Ganztagsschule favoritisiert werde. Sodann erfolgte eine ausgiebige Diskussion, wobei nicht nur die gebundene Ganztagsschule erörtert wurde, sondern als Ziel auch die Profilstärkung für die Hauptschule. Als positiv gesehen bei der Hauptschule wurden auch die M-Klassen, womit vor Ort der mittlere Bildungsabschluss erreicht werden kann.

Abschließend wurde die staatliche Genehmigung der gebundenen Ganztagsschule (vorerst fünfte Klasse) begrüßt. Sie wird von der Schulverbandsversammlung als Chance gesehen zur Stärkung der Hauptschule und um vor Ort eine qualitative Schule bieten zu können. Bei einem entsprechenden Interesse der Eltern und Schüler für diese fünfte Klasse, die in Kooperation mit Mitterfels ab dem Schuljahr 2008/2009 vorgesehen ist, soll diese eingeführt werden. Der Schulverband ist bereit, die finanziellen Aufwendungen hierfür zu tragen.

Gebilligt wurde von der Schulverbandsversammlung einstimmig auch die Ersatzbeschaffung der Lautsprecheranlage in der Hauptschule. Die Kosten beziffern sich hierbei auf 11.000 Euro einschl. Montage. Anschließend wurde noch die erweiterte Mittagsbetreuung an der Volksschule beschlossen, nachdem ein Bedarf von rund 20 Kindern gegeben ist, davon wird nach den Worten des stellvertretenden Schulleiters Klar eine Gruppe durchgehend bis 15.30 Uhr betreut und eine weitere Gruppe von 14.00 Uhr bis 15.30 Uhr. Es entstehen grundsätzlich keine Zusatzkosten, nachdem eine erhöhte Zuwendung von 7.000 Euro gewährt wird.

 

 

30.05.2008

Verordnung zur Durchführung gemeinschaftsrechtlicher Vorschriften über Maßnahmen zur Bekämpfung, Überwachung und Beobachtung der Blauzungenkrankheit (EG-Blauzungenbekämpfung-Durchführungsverordnung);

 

 

Das Landratsamt Straubing-Bogen erlässt folgende

 

A l l g e m e i n v e r f ü g u n g :

 

I.  Gemäß § 4 Abs. 1a Satz 2 der EG-Blauzungenbekämpfung – Durchführungs-
    verordnung werden für die Schutzimpfung von Rindern, Schafen und Ziegen
    gegen die Blauzungenkrankheit für den Landkreis Straubing-Bogen folgende

    näheren Einzelheiten festgelegt: 

 

1.  Durchführung von Schutzimpfungen in Schaf- und Ziegenbeständen

    
a) Alle Halter von Schafen und Ziegen haben ihre Tiere unverzüglich durch einen
         Tierarzt gegen die Blauzungenkrankheit impfen zu lassen. 

    Die Immunisierung aller impffähigen Schafe und Ziegen sollte bis
     31.08.2008 abgeschlossen sein, damit die empfänglichen Tiere zum
     Zeitpunkt der höchsten Seuchengefährdung einen belastbaren Impfschutz
     aufweisen.
 b) Zur Immunisierung sind Schafe und Ziegen einmal gemäß den

    Gebrauchsanweisungen der Impfstoffhersteller zu vakzinieren.

c) Die BT-Impfung darf nicht gleichzeitig mit anderen Impfungen durchgeführt

      werden.

d) Das Impfmindestalter beträgt drei Monate.
   Maßgeblich ist das Alter der Tiere am Impftermin.

e) Die Durchführung der BT-Impfung ist durch den Impftierarzt zu dokumentieren. Dabei sind der Impfort, das Impfdatum, der verwendete Impfstoff, die eingesetzte Charge sowie die Anzahl der geimpften Tiere anzugeben.

2. Durchführung von Schutzimpfungen in Rinderbeständen

  a) Alle Halter von Rindern mit reiner Mutterkuhhaltung haben ab Impf- 
    stoffverfügbarkeit ihre Tiere durch einen Tierarzt impfen zu lassen. 

      Die Immunisierung aller impffähigen Rinder sollte bis 30.09.2008
    abgeschlossen sein, damit die empfänglichen Tiere zum Zeitpunkt der
    höchsten Seuchengefährdung einen belastbaren Impfschutz aufweisen.
b) Zur Immunisierung sind Rinder zweimal gemäß den Gebrauchsanweisungen
    der Impfstoffhersteller zu vakzinieren.
c) Die BT-Impfung darf nicht gleichzeitig mit anderen Impfungen durchgeführt

      werden.

d) Das Impfmindestalter beträgt drei Monate.
   Maßgeblich ist das Alter der Tiere am Impftermin.

     e) Die Durchführung der BT-Impfung ist durch den Impftierarzt zu dokumentieren. Dabei sind der Impfort, das Impfdatum, der verwendete Impfstoff, die eingesetzte Charge sowie die Anzahl der geimpften Tiere anzugeben. Bei Rindern sind die BT-Impfungen einzeltierbezogen zu erfassen.

3. Ausnahmen von der BT-Impfpflicht bei Rindern

Von der BT-Impfpflicht sind folgende Tiere ausgenommen:
a) Rinder, die in reiner Stallmast gehalten werden,

     b) Besamungsbullen,

     c) wenn bei der Impfung Gefahr für Leib und Leben besteht,

     d) Tiere, die innerhalb der nachfolgenden vier Wochen geschlachtet werden sowie

     e) wenn durch eine entsprechende Laboruntersuchung (ELISA und/oder PCR) ein
    Rind als „BTV-8-infiziert“ eingestuft worden ist; das Ergebnis muss vor Beginn
    der Impfkampagne vorliegen.

 

4. Vorbehalt des Widerrufes der unter Nr. 3 genannten Ausnahmeregelung

    Die Ausnahmeregelung unter Nr. 3 kann jederzeit entschädigungslos widerrufen 
    werden, wenn Belange der Tierseuchenbekämpfung dies erfordern.

 

II. Kosten werden für diese Allgemeinverfügung nicht erhoben.

 

III. Diese Allgemeinverfügung tritt am Tage nach der Bekanntmachung (=30.05.2008)

     in Kraft.

     Die Verfügung gilt an dem auf die ortsübliche Bekanntmachung folgenden Tag als

     bekannt gemacht. Die Bekanntgabe erfolgt gem. Art. 41 Abs. 4 Satz 1 BayVwVfG

     durch öffentliche Bekanntgabe in Form des Aushangs an der Amtstafel des

     Landratsamtes Straubing-Bogen, Leutnerstr. 15, 94315 Straubing (Erdgeschoss),

     und zwar am 30.05.2008.

 

 

 

Landratsamt Straubing-Bogen

Straubing, 29.05.2008

 

 

 

 

Schmid-Kaiser

Oberregierungsrätin

 

 

 

Hinweise:

 

1. Die Anfechtung dieser Anordnung hat keine aufschiebende Wirkung.
Auf § 80 S. 1 Nr. 2, S. 2 Tierseuchengesetz (TierSG) i. V. m. § 80 Abs. 2 Nr. 3 Verwaltungsgerichtsordnung (VwGO) wird Bezug genommen.

 

2. Verstöße gegen die Impfpflicht können gemäß § 5 Abs. 2 Nr. 4 der EG-
    Blauzungenbekämpfung-Durchführungsverordnung als Ordnungswidrigkeit im
    Sinne von § 76 Abs. 2 des TierSG geahndet werden.
    Gemäß § 76 Abs. 3 TierSG kann eine Geldbuße bis zu 25.000 Euro festgesetzt
    werden.

 

3. Treten Todesfälle in unmittelbarem Zusammenhang mit der BT-Impfung auf oder
    müssen Tiere in ursächlichen Zusammenhang mit deren Durchführung getötet
    werden, so ist dies unverzüglich der zuständigen Behörde im Hinblick auf
    mögliche Entschädigungsansprüche anzuzeigen.

 

4. Die Impfung gegen die Blauzungenkrankheit ist eine bundesrechtlich geregelte
    Verpflichtung des Tierhalters.

    Die Durchführung durch den von ihm beauftragten Tierarzt erfolgt im Rahmen
    eines Dienstvertrages nach §§ 611 ff. BGB mit der daraus resultierenden
    Kostenfolge.
    Auf die Beihilferegelungen des Tierseuchenfonds wird verwiesen

 

5. Gemäß Art. 41 Abs. 4 Satz 1 Bayer. Verwaltungsverfahrensgesetz ist nur der
    verfügende Teil einer Allgemeinverfügung öffentlich bekannt zu machen. Die
    Allgemeinverfügung liegt mit Begründung und Rechtsbehelfsbelehrung im
    Landratsamt Straubing, Leutnerstr. 15, 94315 Straubing, Zimmer 318 (Herr Leibl),
    aus. Sie kann während der allgemeinen Dienstzeiten eingesehen werden.

 

 

28.05.2008   Verabschiedung von Bürgermeister Lobmeier und sieben Gemeinderäten

 

Der 30 Jahre an der Gemeindespitze stehende Heinrich Lobmeier sowie sieben ausgeschiedene Gemeinderatsmitglieder wurden kürzlich im Rahmen einer schön gestalteten Feierstunde im Wellnesshotel „Bayerwaldresidenz“ verabschiedet.  Dabei gab es gebührenden Dank und Anerkennung für den bisherigen Gemeindechef, der Meilensteine in die Gemeindegeschichte setzte. Der nunmehrige Altbürgermeister Lobmeier verabschiedete seinerseits die  sieben ausgeschiedenen Gemeinderatsmitglieder und dankte ihnen für ihre engagierte Mitarbeit.

Zu Beginn des Festaktes überraschte die gut 20köpfige Blaskapelle Neukirchen mit einigen musikalischen Ständchen.  Beim Festakt, den das Musiktrio „Woidschrazln“ kurzweilig mitgestaltete, sagte der amtierende Bürgermeister Rudi Seidenader an Heinrich Lobmeier gewandt: „Nach deiner 30jährigen Amtszeit als Bürgermeister und vorhergehenden sechsjähriger Gemeinderatstätigkeit kannst du mit Stolz und Zufriedenheit auf eine äußerst erfolgreiche Bilanz deiner ehrenamtlichen Tätigkeit zurückblicken. Du hast mit hohem persönlichem Einsatz, dem notwendigen  Maß an Hartnäckigkeit, mit Unterstützung deiner politischen Freunde, der vielen stillen Helfer und den jeweiligen Gemeinderäten deine Ziele erreicht“.  Getragen mit dem Vertrauen der Bürger habe Lobmeier durch weitsichtiges Handeln, sparsamen Umgang mit den verfügbaren Haushaltsmitteln, mit Ideenreichtum große Erfolge in der Kommunalpolitik erreicht, wofür Seidenader den besonderen Dank und die Anerkennung im Namen des Gemeinderates und der gesamten Gemeinde aussprach.

Man könne aufgrund der Vielzahl nicht alle bedeutenden Ereignisse aufführen, sagte sodann Seidenader und rief als bedeutende Maßnahmen für die kontinuierliche Gemeindeentwicklung  den Bau und die Erweiterung des Kindergartens, den Neubau der Mehrzweckhalle mit Generalsanierung der Grundschule sowie die Ausweisung von Baulandflächen in Erinnerung. Weitere Schwerpunkte waren der Ausbau des gemeindlichen Straßennetzes sowie die Unterstützung der Flurbereinigungsmaßnahmen, die Dorferneuerungsmaßnahmen Neukirchen und Obermühlbach, die Sicherung der eigenständigen Wasserversorgungsanlage, der Ausbau der Abwasseranlage im Sinne des Gewässerschutzes, sowie die Gewährleistung des Brandschutzes mit neuen Feuerwehrhäusern und Einsatzfahrzeugen der drei Feuerwehren. Erreicht habe Lobmeier weiterhin die Besetzung der Arzt- und Zahnarztstelle, die Errichtung eines gemeindlichen Bauhofes mit Wertstoffhof sowie das Prädikat „Staatlich anerkannten Erholungsort“. Stets am Herzen lagen ihm auch die Unterstützung der Pfarrei bei anstehenden Investitionen sowie die Förderung der Vereine und kulturelle Veranstaltungen, resümierte der Bürgermeister-Nachfolger. Er überreichte in Würdigung der bleibenden Verdienste und des unermüdlichen Einsatzes die Ehrenurkunde zum „Altbürgermeister“ mit Goldmünze der Gemeinde, weiterhin eine Fotocollage mit Stationen aus der 30jährigen Bürgermeistertätigkeit sowie einen Reisegutschein nach Südtirol. Ein besonderes Dankeschön sowie einen Blumenstrauß übermittelte Seidenader sodann an Maria Lobmeier, der Ehefrau seines Amtsvorgängers, die viel Verständnis für die Amtsbelange aufbrachte.

Anschließend war es dem Altbürgermeister Heinrich Lobmeier vorbehalten, „seine“ Gemeinderäte zu verabschieden. Dabei sagte er: „Hinter uns liegen Jahre intensiver Arbeit, in denen wir wichtige Entscheidungen nach demokratischen Spielregeln beraten und stets auch umgesetzt haben. Jeder von euch war ein Vertreter für das Gemeinwohl und eine wertvolle Stütze im Gemeinderat. Die sieben Gemeinderäte stehen für insgesamt 206 Jahre erfolgreiche kommunalpolitische Tätigkeit und haben mit mir die Entwicklung der Gemeinde geprägt“.  Abschließend sprach Lobmeier jedem einzelnen Ratsmitglied Dank und Anerkennung aus und überreichte eine Ehrenurkunde mit Nymphenburger Porzellan-Löwen wie folgt:

Eugen Edenhofer 12 Jahre Gemeinderatsmitglied von 1996 bis  2008, 2. Bürgermeister von 2002 bis 2008, Erika Hien  und Edith Jakob jeweils 18 Jahre Gemeinderatsmitglied von 1990 bis 2008, Peter Ströher 24 Jahre Gemeinderatsmitglied von 1984 bis  2008 , 2. Bürgermeister von 1996 bis 2002, Alfons Zimmerer 36 Jahre Gemeinderatsmitglied von 1972 bis 2008, Hans Naimer 30 Jahre Gemeinderatsmitglied von 1978 bis  2008, Erwin Niedermayer 32 Jahre Gemeinderatsmitglied von 1976 bis 2008, 2. Bürgermeister von 1990 bis 1996.

Pfarrer Simeon Rupprecht stellte für seine siebenjährige Seelsorgezeit die gute Zusammenarbeit von Bürgermeister Lobmeier und der politischen Gemeinde mit der Pfarrei in vielen Berührungspunkten heraus. Lobmeier habe immer ein offenes Ohr für die Belange der Kirche gezeigt, die stets Unterstützung erfahren habe, wie z.B. zuletzt beim Pfarrheimneubau. Der Priester sprach ein herzliches „Vergelts Gott“ aus und überreichte eine Figur des „Hl. Heinrich“.

Verwaltungsleiter Xaver Kern konstatierte: „30 Jahre Bürgermeister bedeuten für mich persönlich auch 30 Jahre vertrauensvolle Zusammenarbeit in der 1978 gebildeten Verwaltungsgemeinschaft“. Der Redner hob das stets harmonische Miteinander von Bürgermeister Heinrich Lobmeier mit dem gesamten Verwaltungspersonal hervor, dem er über 22 Jahre hinweg auch als Gemeinschaftsvorsitzender vorstand.  Kern überreichte namens der Verwaltung ein persönliches Buchpräsent an Lobmeier und bedankte  sich abschließend auch bei allen Ratsmitgliedern, mit denen eine Jahrzehnte lange Verbundenheit bestand. 

In seinen Schlussworten sagte Heinrich Lobmeier „Ich war gerne Bürgermeister. In meiner 30jährigen Tätigkeit ist nicht nur viel geschaffen, sondern mit rund 85 Millionen Euro auch viel Geld für zukunftsweisende Investitionen ausgegeben worden“. Mit einer sparsamen Haushaltsführung und einer Verschuldung unter dem Landkreisdurchschnitt  sei bei der Amtsübergabe der Grundstein für eine weitere Entwicklung gesetzt. Lobmeier bedankte sich bei allen, sei es Gemeinderat, Bürgermeisterstellvertreter, Verwaltung, Bauhof, Schule, Kindergarten, Pfarrei, Vereine und auch bei seiner Frau Maria. Das Erreichte sei nur möglich gewesen, weil alle an einem Strang gezogen und eine hervorragende Unterstützung aufgebracht haben.

 

 

 

27.5.2008 Beschlussfassungen bei der Verwaltungsgemeinschaft

Die konstituierende Gemeinschaftsversammlung, das ist das Beschlussorgan der Verwaltungsgemeinschaft Hunderdorf, fand turnusmäßig im Sitzungssaal der Gemeinde Neukirchen statt. Der bisherige Gemeinschaftsvorsitzende Heinrich Lobmeier eröffnete die Sitzung und leitete sodann, zusammen mit dem Verwaltungsleiter, die Neuwahl. Der Bürgermeister der Gemeinde Hunderdorf Hans Hornberger wurde als neuer Gemeinschaftsvorsitzender gewählt, sein Stellvertreter wurde Rudi Seidenader (Neukirchen). Im weiteren Verlauf der Sitzung wurden insbesondere EDV-Ergänzungsausstattungen beschlossen.

Eingangs der Sitzung führte Gemeinschaftsvorsitzender Heinrich Lobmeier (Neukirchen) aus, dass im Zuge der Gebietsreform am 01.05.1978 die Verwaltungsgemeinschaft Hunderdorf gebildet wurde und somit 30 Jahre bestehe. Lobmeier erinnerte kurz an die damaligen Bürgermeister der ersten Stunde mit Karl Härtenberger, Hunderdorf, Heinrich Lobmeier, Neukirchen und Franz Kleikamp, Windberg, sowie an die Aufgaben- und Personalentwicklung. Xaver Kern sei Geschäftsleiter seit 30 Jahren. 1990 wurde auch das neue Rathaus in Hunderdorf bezogen. Lobmeier resümierte: „Heute, nach 30 Jahren, kann man sagen: Die Verwaltungsgemeinschaft hat sich bewährt und ist EDV-mäßig gut ausgestattet.“ Zum Abschluss zollte Lobmeier ein besonderes Dankeschön dem Geschäftsleiter Xaver Kern und dem gesamten Verwaltungspersonal sowie den Bürgermeisterkollegen und den Mitgliedern der Gemeinschaftsversammlung für die gute Arbeit und Zusammenarbeit. Er wünschte sodann viel Erfolg in der weiteren Arbeit, um das Beste für die Gemeinden und die Verwaltungsgemeinschaft zu erreichen.

Dann wurde kurz auf die wahlrechtlichen Bestimmungen hingewiesen und fortfahrend für die Wahl zum neuen Gemeinschaftsvorsitzenden Bürgermeister Hans Hornberger (Hunderdorf) vorgeschlagen. Zehn Stimmen entfielen dabei auf Hornberger, eine Stimme auf Rudi Seidenader. Damit war Hornberger zum Gemeinschaftsvorsitzenden gewählt. Er nahm das Amt an und dankte für das Vertrauen. Der neue Verwaltungschef bedankte sich zugleich beim bisherigen engagierten Gemeinschaftsvorsitzenden Heinrich Lobmeier recht herzlich für seine 22-jährige Tätigkeit und sagte, dass noch eine gesonderte Verabschiedung stattfinden werde. Für den stellvertretenden Gemeinschaftsvorsitzenden wurde Bürgermeister Rudi Seidenader (Neukirchen) in Vorschlag gebracht und mit elf Stimmen einmütig gewählt. Bei der Wahlannahme bedankte er sich ebenso für das Vertrauen. Sodann verwies der neue Gemeinschaftsvorsitzende auf die mit der Sitzungseinladung zugestellte Geschäftsordnung, die sich im Wesentlichen an die bisherige Fassung und die Mustergeschäftsordnung des Bayerischen Gemeindetages orientiert. Anschließend wurden vom Verwaltungsleiter noch einzelne Punkte näher erörtert und abschließend die Geschäftsordnung mit einmütigem Beschluss erlassen. Die Geschäftsordnung regelt insbesondere die Zuständigkeiten zwischen den Gemeinden und der Verwaltungsgemeinschaft und des Gemeinschaftsvorsitzenden, die Stellvertreterregelung und den Geschäftsgang, die Vorbereitung und den Ablauf der Sitzungen. Gebilligt wurde einhellig auch die Entschädigungssatzung für ehrenamtliche Tätigkeit in der Verwaltungsgemeinschaft. Hier ist insbesondere die ehrenamtliche Entschädigung, wie beispielsweise das Sitzungsgeld und die Aufwandsentschädigung für den Gemeinschaftsvorsitzenden und den Stellvertreter geregelt. Der nächste Tagesordnungspunkt beinhaltete die Besetzung des Rechnungsprüfungsausschusses. Hier wurden zu Mitgliedern berufen: Bürgermeister Hans Gstettenbauer (Vorsitzender), Bürgermeister Rudi Seidenader (Stellvertreter) sowie die Verbandsräte Angela Söldner und Max Höcherl, Hunderdorf. Sodann stimmte die Gemeinschaftsversammlung der Beschaffung eines neuen Terminalservers zu, wobei sich die Kosten auf etwa 5.800 Euro belaufen werden. Weiterhin wurde der Abschluss eines Software-Pflegevertrages für das geografische Informationssystem gebilligt bei Kosten von 2.500 Euro zuzüglich Mehrwertsteuer. Als Weiteres galt es, aufgrund der gesetzlichen Neuregelungen zum 1. Januar 2009 im Standesamtswesen das EDV-Programm zu aktualisieren. Die Gemeinschaftsversammlung entschied sich für die Programmaktualisierung AUTISTA, wobei der Inhouse-Lösung der Vorzug gegeben wurde. Die Upgrade-Kosten beziffern sich auf knapp 4.000 Euro sowie die laufende Kosten für die Wartung und Pflege auf jährlich etwa 1.400 Euro, wobei Mehrkosten um rund 500 Euro gegeben sind.

 

 

 

26.05.2008

Der Gemeinderat hat keine Einwendungen gegen die Flächennutzungs- und Landschaftsplanänderungen der Nachbargemeinden Mitterfels und Haselbach zur Errichtung eines Hochseilklettergartens an der Menachbrücke bei Reiben. Bürgermeister Rudi Seidenader hatte dazu kurz das Plangebiet und das Vorhaben erörtert. Weiterhin entschied der Gemeinderat, zur Fortschreibung des Regionalplanes, Teilgebiet Wirtschaft, keine Anregungen oder Bedenken vorzubringen. Es wurde festgestellt, dass mit den allgemeinen Planungsgrundsätzen und Zielen Einverständnis besteht. Gebilligt wurde sodann ein Antrag des Heimat- und Volkstrachtenvereins auf Nutzung der Mehrzweckhalle bzw. des Schulhofbereiches beim Kirchweihmarkt am 17.08.2008. Es bestand die Auffassung, dass der Schulhof zentraler genutzt werden sollte und auch anderen Vereinen in gleicher Weise ein Platz zugesagt wird, wie z.B. dem Reitclub für Ponyreiten oder der Rot-Kreuz-Gruppe für die Holzkegelbahn. Nachfolgend informierte Bürgermeister Rudi Seidenader über den Zweckverband Gewässer III. Ordnung und über das Umlageguthaben für die Durchführung von möglichen Gewässerunterhaltungsmaßnahmen. Es bestand Einvernehmen im Gemeinderat, dass für das Jahr 2008 der Umlagebetrag wegen des Guthabens auf Null festgesetzt werden sollte und für 2009 ein entsprechendes Ausführungsprogramm zum Gewässerunterhalt zur Förderung eingereicht wird. Diskutiert wurde auch das Strategiepapier für den Zusammenschluss von Gemeinden in der Urlaubsregion Sankt Englmar. Der Gemeinderat war der Meinung, dass grundsätzlich ein ganzheitliches Konzept erarbeitet werden sollte, wobei auch die Gemeinde Neukirchen und die weiteren Gemeinden stärker berücksichtigt werden sollten. Grundsätzlich wurde der Regionsverbund begrüßt und die Gemeinde wird diesbezüglich Anregungen und Vorschläge einbringen, so die einhellige Meinung. Damit wird sich auch der Tourismusausschuss befassen, wobei den Mitgliedern das Strategiepapier zugeleitet werden soll. Einstimmig entschied der Gemeinderat, dass eine Woche lang auch das Tempomessgerät von der Gebietsverkehrswacht in Neukirchen aufgestellt wird und zwar im Bereich der Staatsstraße sowie an der Bayerwaldstraße. Gebilligt wurde ferner ein Antrag des Bayerwald- und Heimatvereins, wonach der untere Festplatz für die Sonnwendfeier am 21. Juni überlassen wird. Die entsprechenden anteiligen Nebenkosten sind vom Ausrichter zu übernehmen. Zu den eingereichten Bauplänen Neubau eines Ersatzwohnhauses in Buchaberg 3, Neubau eines Geräteschuppens in Stippich 5 und Errichtung eines Geräteraumes sowie Erweiterung des Balkones und Grundstückseinfriedung in Bühel 2 A wurde das gemeindliche Einvernehmen hergestellt. Weiterhin wurde vom neuen Bürgermeister ein Antrag des Skiclubs vorgelegt, wonach die Mehrzweckhalle bzw. der Hartplatz bei der Schule zusätzlich für die Benutzung „Sport nach Eins“ zur Verfügung gestellt werden sollte. Die Aktion wird von der Schule und den Vereinen getragen. Der Gemeinderat stellte dazu fest, dass mittwochs Platz- bzw. Hallenbenützung zugesichert wird, da dieser Tag noch in die Planungskonzeption passt. Die Benutzungszusage ist vorläufig befristet bis Ende des Schuljahres. Zu Personalangelegenheiten wurde beschlossen, demnächst einen Wertstoffhofbetreuer mit 4 Stunden wöchentlich auszuschreiben, ebenso einen Schulbusfahrer mit rd. 20 Stunden wöchentlich für das neue Schuljahr. Abschließend informierte Bürgermeister Seidenader über die genehmigte Ganztagsschule (5. Klasse), die in Kooperation zwischen den Schulverbänden Hunderdorf und Mitterfels in Mitterfels ab dem neuen Schuljahr eingerichtet werden soll. Auf den Schulverband kommen insbesondere zusätzliche Schülerbeförderungskosten zu. Der Gemeinderat befürwortete grundsätzlich diese zukunftsweisende Ganztagsklasse, eine endgültige Entscheidung bleibt dem Schulverbandsgremium vorbehalten. Weiterhin gab der Ratsvorsitzende bekannt die Zuschussgenehmigung für den Ausbau des Forstwirtschaftsweges Hungerszell und die LAG-Versammlung Leader, wobei im Förderprogramm der Naturbadeweiher vorgetragen ist. Zudem wurde der Gemeinderat informiert über den Wasserrohrbruch bei der Wasserversorgungsanlage Hungerszell im Bereich Prünst sowie die geplante Entwurfsvergabe für die Deckenbauverstärkung der Straße Inderbogen - Prünst, die für 2009 vorgesehen ist. Gerechnet werde dieser Tage außerdem mit der Bewilligung der Zuwendungen für verschiedene weitere Wegeausbaumaßnahmen mit Deckenbauverstärkungen aus dem Infrastrukturprogramm (früher Hoferschließung). Der Gemeinderat sprach sich bei Eingang des Förderbescheides dafür aus, die Maßnahme umgehend öffentlich auszuschreiben. Die Kosten beziffern sich auf rd. 280 000 €.  Aus dem Gemeinderat wurde noch angesprochen der Hochwasserschutz in Obermühlbach, wofür neue Antragsunterlagen einzureichen sind sowie die Wanderwegeinstandsetzung beim Perlbachweg Schickersgrub – Buchamühl, ferner die Wegeinstandsetzung Untermühlbach – Radmoos wegen Ausschwemmungen.

 

 

23.05.2008

Am Freitag, 23.05., ist das Gemeinde- und Touristikamt Neukirchen geschlossen. Die nächste Bürgermeistersprechstunde ist dann am Dienstag, 27.05. von 16 bis 18 Uhr.

 

 

05.05.2008

Flurneuordnung St. Englmar

Der Vorstand der Teilnehmergemeinschaft hat den Entwurf des Planes über die gemeinschaftlichen und öffentlichen Anlagen (§ 41 FlurbG) erstellt. Die Öffentlichkeit wird bei der Umweltverträglichkeitsprüfung einbezogen (§ 9 Abs. 3 UVPG). Der Entwurf des Erläuterungsberichts mit Anlagenverzeichnis und Karte zum Plan über die gemeinschaftlichen und öffentlichen Anlagen liegen vom 13.05 bis 26.05. in den Amtsräumen der Verwaltungsgemeinschaft Hunderdorf (Rathaus), Sollacher Str. 4, 94336 Hunderdorf, Zimmer Nr. 4 zur Einsicht für jedermann auf.

 

 

05.05.2008  Konstituierende Gemeinderatssitzung

Recht harmonisch verlief die konstituierende Sitzung des Gemeinderates am Montagabend. Der neue Bürgermeister Rudi Seidenader eröffnete die Sitzung und hieß insbesondere die acht neugewählten Mitglieder des Gemeinderates und die vier wiedergewählten Ratsmitglieder sowie Geschäftsleiter Xaver Kern von der Verwaltungsgemeinschaft willkommen. Bei der Wahl der weiteren Bürgermeister gab es jeweils ein einstimmiges Ergebnis für Evi Sepaintner als  2. Bürgermeisterin und für Hans Liebl als 3. Bürgermeister.

Einleitend führte das neue Gemeindeoberhaupt Rudi Seidenader aus, dass er jedem Ratsmitglied die Hand zur Zusammenarbeit anbiete. Ihm sei an einer sachlichen und konstruktiven Gemeindepolitik gelegen. Gemeinsam und parteiübergreifend solle mit Engagement und neuen Ideen für die Gemeinde und ihre Bürgerinnen und Bürger gearbeitet werden, um die kontinuierliche Entwicklung der Gemeinde weiter fortzusetzen. Der Vertrauensbeweis der Bürgerinnen und Bürger bedeute eine große Verpflichtung, die Geschicke der Gemeinde weiterhin in eine gute Zukunft zu lenken. Das Vertrauen sei aber auch Ansporn zu tatkräftigem Handeln. „Ich freue mich auf diese Aufgabe“, so Seidenader. Sodann war es dem ältesten Gemeinderatsmitglied, Hans Liebl, vorbehalten, dem neuen Bürgermeister den Diensteid, entsprechend dem Kommunalwahlbeamtengesetz, abzunehmen. Liebl wünschte abschließend dem ersten Bürgermeister eine glückliche Hand in den Entscheidungen zum Wohle der Gemeinde. Im Folgenden vereidigte Bürgermeister Rudi Seidenader die neugewählten Mitglieder des Gemeinderates: Fundeis Georg, Hastreiter Mariele, Liebl Hans, Meier Hans, Schober Alex, Schwarzensteiner Michael, Wirth Richard und Zimmerer Robert. Dann wurde der Gemeinderat über die Wahl eines zweiten und dritten Bürgermeisters/Bürgermeisterin informiert. Nach Diskussion entschied der Gemeinderat mit 11:2 Stimmen, neben dem gesetzlichen Bürgermeister-Stellvertreter/-stellvertreterin einen dritten Bürgermeister/Bürgermeisterin zu wählen für die Dauer der sechsjährigen Amtszeit. Für die Wahl zur zweiten Bürgermeisterin wurde Evi Sepaintner vorgeschlagen. Die per Stimmzettel durchgeführte geheime Wahl erbrachte ein einmütiges Stimmenergebnis. Die Gewählte nahm das Bürgermeisterstellvertreteramt an und versicherte, das Amt nach besten Kräften auszuüben und sich für die Belange der Gemeinde einzusetzen. Sodann erfolgte die Wahl des dritten Bürgermeisters, wobei Hans Liebl in Vorschlag gebracht wurde. Auch hier gab es ein einstimmiges Wahlergebnis. Der Gewählte nahm die Wahl an und versicherte ebenso eine konstruktive Zusammenarbeit. Danach nahm der neue Gemeindechef Rudi Seidenader seinen Bürgermeister-Stellvertretern den Diensteid ab.

Sodann verwies der Bürgermeister auf die mit der Sitzungseinladung zugestellte Geschäftsordnung hin, die sich im Wesentlichen an die Mustergeschäftsordnung orientiert und um die Bestimmungen zur Bildung von beratenden Ausschüssen erweitert wurde. In der Beratung wurden noch einzelne Punkte näher erörtert und abschließend die Geschäftsordnung mit einmütigem Beschluss erlassen. Die Geschäftsordnung regelt insbesondere die Zuständigkeiten zwischen Gemeinderat und Bürgermeister, die Vertretung der Gemeinde, die Bürgermeisterstellvertretung und den Geschäftsgang, die Vorbereitung und den Ablauf der Sitzungen sowie amtliche Bekanntmachungen in der Gemeinde. Als grundsätzlicher Sitzungstag wurde Mittwoch festgelegt. Gebilligt wurde einhellig auch der Erlass der Satzung zur Regelung von Fragen des örtlichen Gemeindeverfassungsrechts. Hierin ist insbesondere die Ausschussbesetzung festgeschrieben, sowie die ehrenamtliche Entschädigung, so beispielsweise das Sitzungsgeld. Die nächsten Tagesordnungspunkte beinhalteten die Ausschussbesetzung sowie die Bestimmung der Vertreter bei verschiedenen Verbandsgremien. Dabei war man sich einig, dass die Berechnung nach dem Verfahren Hare-Niemayer erfolgen sollte. Bürgermeister Rudi Seidenader legte dazu den gemeinsam besprochenen Vorschlag der Fraktionen im Gemeinderat vor. Dabei zeigte sich ebenso Einigkeit, so dass die Ausschussbesetzung und die Bestimmung der gemeindlichen Verbandsvertreter ebenso einstimmig vorgenommen wurden. Es wurden folgende beratende Ausschüsse gebildet: Haupt-, Finanz- und Personalausschuss (fünf Mitglieder), Bau- und Umweltausschuss (fünf), Tourismusausschuss (fünf) sowie Rechnungsprüfungsausschuss (fünf). Den Vorsitz in den Ausschüssen führt der erste Bürgermeister. Beim Rechnungsprüfungsausschuss wurde Gemeinderat Winfried Sepaintner zum Vorsitzenden bestimmt. Unter dem nachfolgenden Tagesordnungspunkt wurde ein Baugesuch für die Errichtung von einer Scheune in Mitterkogl 6. gebilligt sowie ein Aufforstungsantrag zur Kenntnis genommen, wobei in der gemeindlichen Stellungnahme auf gewisse vorgegebene Bedenken hingewiesen wird. Allgemein informierte Bürgermeister Rudi Seidenader noch über anstehende Termine für die Damen und Herren des Gemeinderates hin und bat um zahlreiche Beteiligung. Unter dem Punkt „Verschiedenes“ wurde aus dem Gemeinderat erneut die Straßenasphaltierung im Teilstück bei Maulhof vorgebracht. Ebenso wurde die wünschenswerte Hinweisbeschilderung auf Hausnummern im Bereich Bachersgrub angesprochen. Dazu wurde vom Gemeinderat eine zusätzliche Wegweisung bei den einzelnen Abzweigungen für gut geheißen. Es sollen ggf. noch weitere gebotene Zusatzbeschilderungen in diesem Zusammenhang geprüft und in die Wege geleitet werden. Mit einem Dank für das harmonische Miteinander schloss der Bürgermeister die konstituierende Sitzung, wobei abschließend noch einige nichtöffentliche Tagesordnungspunkte behandelt wurden.

 

 

23.04.2008  Vom Gemeinderat

Bei der letzten Arbeitssitzung des Gemeinderates unter der Leitung des nach 30 Jahren aus dem Amt scheidenden Bürgermeisters Heinrich Lobmeier wurde die Anschaffung von ergänzenden Ausrüstungsgegenständen für die drei Gemeindefeuerwehren bewilligt. Dazu hatte das Gemeindeoberhaupt zunächst den Beschaffungsantrag bekannt gegeben sowie die eingeholten Kostenangebote. Der Gemeinderat stimmte abschließend der Nachrüstung bei den Feuerwehren Neukirchen, Obermühlbach und Sparr zu bei einer Auftragssumme von rund 9.000 Euro. Die Beschaffungen sind erforderlich für die Einsatzbereitschaft und diesbezügliche Haushaltsüberschreitungen wurden einmütig genehmigt.

Dann gab das Gemeindeoberhaupt ein Schreiben des Sportvereins Neukirchen wegen Materialbeschaffung für Sportplatz und Sportheim bekannt. Nach Erörterung sprach sich der Gemeinderat für die antragsgemäße Bewilligung aus. Danach werden Verputzarbeiten vergeben bei einem Angebotspreis von rund 6.000 Euro unter Einbeziehung der Eigenleistungen des Sportvereins. Weiterhin stellt die Gemeinde für das Streichen der Bretter, der Dachschalung usw. sowie für das Holztor Farben und Holzmaterial zur Verfügung mit Kosten von rund 1.000 Euro. Zudem wurde bewilligt, dass die Gemeinde Renovierungs- und Instandsetzungsarbeiten mit gemeindlichen Gerätschaften, Sandanfuhr usw. unterstützt, waren sich die Damen und Herren des Gemeinderates einig. Verwirklicht wird auch die Beschilderung für die Nordicwalking Strecke. Dazu wurde eine Übersichtstafel sowie 1.000 Stück Flyer in Auftrag gegeben bei Kosten von rund 1.700 Euro. Gebilligt wurde vom Gemeinderat ferner eine Gestattungsvereinbarung zwischen der Gemeinde Hunderdorf und der Gemeinde Neukirchen bezüglich der Kanalleitung im öffentlichen Wegegrundstück im Bereich Öd. Dort beabsichtigt die Gemeinde Hunderdorf eine Kanalleitung zu verlegen auf der im Eigentum der Gemeinde Neukirchen stehenden Wegeverbindung. Zustimmung fand auch ein Antrag der Festwirtsfamilie Hiebl, anlässlich des 60jährigen Gründungsfestes des Sportvereins am 06. Juli den oberen Festplatzbereich für eine Oldtimerschau benützen zu dürfen. Der Gemeinderat entschied dazu, die Veranstaltung zu unterstützen und der Gestattung antragsgemäß zuzustimmen. Genehmigt wurde ebenso ein Antrag der BRK-Ortsgruppe Neukirchen, beim Rot-Kreuz-Tag am 15. Juni 2008 den Schulhof oder die Mehrzweckhalle benützen zu dürfen. Weiterhin informierte Bürgermeister Heinrich Lobmeier über die Abnahme der Kanalbaumaßnahme Obermühlbach-Taußersdorf, die positiven Gespräche mit dem Grundstückseigentümer bezüglich der Grundanpachtung für den Naturbadeweiher für den favorisierten Standort Wildgehege/Dießenbach sowie über die Zuweisung einer Ein-Euro-Arbeitskraft für acht Monate für den gemeindlichen Bauhof. Im Folgenden berichtete das Gemeindeoberhaupt, dass die entsprechenden Bauentwürfe für verschiedene Deckenbauverstärkungen zur Förderung an das Amt für ländliche Entwicklung eingereicht wurden, wobei jetzt wieder 100.000 Euro Zuwendungen in Aussicht stehen. Weiterhin gab Lobmeier ein Schreiben der Regierung von Niederbayern bekannt, wonach Schulsprengeländerung nicht vorgesehen ist, aber der ´Bestand von Grundschulen allgemein zugesichert wurde.

Diese Arbeitssitzung war die letzte Sitzung des Gemeinderates unter der Leitung von Bürgermeister Heinrich Lobmeier, nachdem die Amtsperiode und damit seine 30jährige Bürgermeisteramtszeit zum 30.04.08 endet. Der Bürgermeister konstatierte zu der zu Ende gehenden sechsjährigen Amtsperiode, dass 96 Gemeinderatssitzungen stattfanden, wobei ein Gesamthaushaltsvolumen von 26.617.000 Euro abgewickelt wurde. Es konnten viele Maßnahmen durchgeführt werden, wie beispielhaft die Dorferneuerung, Mehrzweckhalle, Bühnenanbau, Bürgersolaranlage, Tourismusaufschwung (von 30.000 Übernachtungen auf rund 50.000 Übernachtungen), Baugebiete Sparr und Ziegelfeld-Erweiterung, Neubau der FFW-Gerätehäuser.

„Zurückschauend kann man sagen, dass der Gemeinderat uneigennützig für eine positive Entwicklung Neukirchens entschieden hat. Im Gemeinderat herrschte ein gutes Arbeitsklima und wir können gemeinsam stolz sein, in eine Richtung gezogen zu haben, um das Beste für die Gemeinde zu erreichen. Auch innerhalb der drei VG-Gemeinden wurde gut zusammen gearbeitet und es wurde so zu einer gemeinsamen Verwaltung beigetragen“, resümierte der scheidende Ratsvorsitzende.

Der Bürgermeister bedankte sich abschließend bei allen, die ihn in der Arbeit unterstützt haben und mit denen eine gute Zusammenarbeit erfolgte. Sein Dank galt dem stellvertretenden Bürgermeister Eugen Edenhofer, den Damen und Herren des Gemeinderates, Verwaltungsleiter Xaver Kern mit Verwaltungspersonal, dem Gemeindepersonal sowie allen Institutionen in Gemeinde und Pfarrei. Lobmeier wünschte seinem Bürgermeisternachfolger und dem Gemeinderat eine glückliche Hand in den Entscheidungen und ein gutes Arbeitsklima.

 

 

9.4.2008                Vom Gemeinderat

Der gemeindliche Bauhof erhält ein neues VW-Transportfahrzeug mit Doppelkabine zum Preis von rund 26.000 Euro. Dies ist das Beschlussergebnis des Gemeinderates. Das bisherige Fahrzeug der Gemeinde wird vom Autohaus Ströher in Zahlung genommen, das auch den Lieferauftrag für das Neufahrzeug erhielt.

Sodann wurde für die gemeindliche Kläranlage ein Hochdruckreiniger zum Preis von rund 800 Euro beschafft. Dann legte Bürgermeister Heinrich Lobmeier ein Vertragsangebot für die Wartung der Gasheizung im neuen FFW-Gerätehaus Neukirchen vor. Der Abschluss des Wartungsvertrages wurde einmütig gebilligt. Keine Zustimmung des Gemeinderates fand eine Gemeindegrenzänderung zwischen Neukirchen und St. Englmar im TG Verfahren. Auch seitens des Jagdpächters bestand gegen die Gebietsminderung von knapp einem Hektar kein Einvernehmen. Einer Gemeindegrenzänderung, so der Gemeinderat abschließend, werde nur zugestimmt, wenn ein flächengleicher Gebietsaustausch erfolgt. Genehmigt wurde der Abschluss eines Ingenieurvertrages für den Ausbau der Straßen und Wege zur Erstellung der förderfähigen Unterlagen. Der Zuschlag fiel an das Ingenieurbüro Schierer, Cham, das beauftragt wurde, die Bauentwurfsunterlagen schnellstmöglich vorzulegen. Kenntnis nahm der Gemeinderat vom vorhaben bezogenen Bebauungsplan mit Grünordnungsplan und Flächennutzungs- und Landschaftsplanänderung der Marktgemeinde Mitterfels. Unter Vorlage der Bauleitplanunterlagen wurde Neukirchen als Nachbargemeinde zur Errichtung eines Lebensmittelmarktes an der Aschaer Straße gehört. Der Gemeinderat stellte hierzu fest, dass seitens der Gemeinde keine Einwendungen bestehen. Zum nächsten Tagesordnungspunkt gab der Bürgermeister ein Schreiben des Landrates bezüglich des 23. Wettbewerbes „Unser Dorf hat Zukunft – Unser Dorf soll schöner werden“ bekannt. Der Gemeinderat entschied, den Ortsbereich Obermühlbach für diesen Wettbewerb anzumelden. Zum Baugesuch „Anbau eines Wintergartens in Schloßleithn 3“ wurde das gemeindliche Einvernehmen festgestellt. Dann stimmte der Gemeinderat bezüglich eines vorliegenden Antrages auf Nutzung der Mehrzweckhalle und des Hartplatzes einer verlängerten Öffnung zu. So wurde im Rahmen der Jugendförderung die Benutzung der Turnhalle bis Ende April zugesichert. Gleichzeitig soll die Hallenbenutzung bereits im Herbst ab 15. September ermöglicht werden. Weiterhin wurde die Hartplatzbenutzung auch in den Sommermonaten einschließlich August zugebilligt. Für die KLJB-Festveranstaltungen am 09. und 10. Mai wurden die entsprechenden Musikzeiten und die Festbetriebszeit antragsgemäß genehmigt. Weiterhin entschied der Gemeinderat, für die Ausstattung des FFW-Gerätehauses keine weiteren Stühle und einen Tisch zu besorgen. Bei einem größeren Bedarf im Einzelfall kann die Bestuhlung auch aus der Mehrzweckhalle zur Verfügung gestellt werden. Zustimmung fand aber die Auftragsvergabe für den Einbau einer Schließanlage im neuen FFW-Gerätehaus Neukirchen bei Kosten von rund 900 Euro. Abschließend informierte der Bürgermeister über die Einweihung des neuen FFW-Gerätehauses Neukirchen am 26. April, über die letzte Arbeitssitzung des Gemeinderates in dieser Amtsperiode am 23. April sowie über die anstehende Bepflanzung des Blumenbeetes an der Staatsstraße und beim Gemeindeamt, wobei der Auftrag an eine örtliche Baumschule erteilt wurde. Erfreuliches hatte der Bürgermeister über den Behördentermin zur Standortfindung des Naturbadeweihers zu berichten. Dabei wurde dem Standort Dießenbach/Wildgehege, unter Berücksichtigung einer etwaigen Trainingsplatzfläche, eindeutig der Vorzug gegeben vor den weiteren Standorten Hochstraß/Baumschule und Inderbogen/Wassertretanlage. Abschließend wurde noch auf Beschwerden von Landwirten hingewiesen, die Hundekote in ihren Futterflächen bekrittelten. Seitens des Gemeinderates wurde deshalb an alle Hundebesitzer appelliert, dass sie ihre Hunde die Notdurft weder in privaten Vorgärten, öffentlichen Wegen und Plätzen oder etwa in der Zeit vom Februar bis September in landwirtschaftlich genutzten Wiesen und Äckern verrichten lassen sollten. Futterverunreinigungen durch Hundekot können sogar Krankheitserreger übertragen und so zu finanziellen Einbußen für Landwirte führen.

 

 

02.04.2008

Änderung der Öffnungszeiten der Wertstoffhöfe

Hunderdorf/Neukirchen/Windberg. Ab sofort gelten wieder die Sommer-Öffnungzeiten der Wertstoffhöfe wie folgt: Hunderdorf Mittwoch 15.00 Uhr bis 17.30 Uhr, Windberg Mittwoch 16.00 Uhr bis 18.00 Uhr, Neukirchen Dienstag 17.00 Uhr bis 18.00 Uhr. Die anderen Öffnungstage bleiben unverändert.

 

 

28.03.08

Bekanntmachung über die Auflegung der Vorschlagsliste für Schöffen

Die Vorschlagsliste der Gemeinde Neukirchen zur Auswahl der Schöffen für die Geschäftsjahre 2009 – 2013 liegt in der Zeit von 04.04.08 bis