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27.12.2007  Jahresschlusssitzung des Gemeinderates

Keine großen Tagesordnungspunkte, sondern die Jahresrückschau mit Ausblick auf das neue Jahr standen im Mittelpunkt der  Jahresabschlusssitzung des Gemeinderates am Donnerstag im Schlossgasthof. Bürgermeister Heinrich Lobmeier bilanzierte: „In engagierter Gemeindearbeit und einem vertrauensvollen Miteinander im Gemeinderat konnte 2007 wieder viel bewegt und damit die kontinuierliche Aufwärtsentwicklung fortgesetzt werden. Mit dem 4,5 Millionen-Euro-Haushalt seien viele Investitionsmaßnahmen für ein lebenswertes Neukirchen getätigt worden

Wie das Gemeindeoberhaupt ausführte, sei das Jahr geprägt gewesen von einer Fülle von Arbeit, mit der aber die für die Kommune gesteckten Ziele erreicht werden konnten. Der Schwerpunkt der kommunalpolitischen Arbeit lag bei der Fertigstellung des großen Wasserversorgungsprojektes mit Ausbau des Leitungsnetzes und des Hochbehälters bei Pürgl (Kosten 2 Millionen. Euro), der Abwasserentsorgung Radmoos, Buchaberg, Taussersdorf und Edersberg (700.000 Euro), der Baugebietserschließung „Oberes Ziegelfeld“ (350.000 Euro) und dem FFW-Gerätehausneubau Neukirchen (400.000 Euro).

In 14 Sitzungen haben Bürgermeister und Gemeinderat versucht, den Aufgaben und Zukunftsentscheidungen gerecht zu werden. Die Einwohnerzahl hat sich auf 1.824 erhöht gegenüber 1.812 im Jahr 2006. Trotz der vielen Investitionen sei eine Darlehensaufnahme nicht notwendig geworden. Weiterhin prägten positiv das Gemeindegeschehen der von der Dorfgemeinschaft mit vielen Eigenleistungen bewältigte Anbau an das FFW-Gerätehaus Obermühlbach, die Neubeschaffung der Tragkraftspritze für die FFW Obermühlbach, die Kreisstraßenbaumaßnahme Neukirchen – Pürgl, wobei die Gemeinde den Gehweg und Ortsmittelpunkt Pürgl mit ausbauen konnte, sowie der Wegeausbau in Steg im Teilnehmerverfahren Obermühlbach. Ferner wurden verschiedene Gemeindestraßen saniert und auf dem Tourismussektor eine gemeindeübergreifende Zusammenarbeit angestrebt, zudem eine Zweckvereinbarung über die Abwasserentsorgung Wachsenberg mit der Nachbargemeinde Hunderdorf geschlossen und für den Bauhof, Schulbus etc. die elektronische Zeiterfassung eingeführt.

Bürger und Vereine sorgten dankenswerter Weise auch in diesem Jahr wieder für ein abwechslungsreiches Vereinsleben und für mehrere Gründungsfestlichkeiten. Der gemeindliche Kindergarten konnte sein 20jähriges Bestehen feiern, so Lobmeier, der auch das Freilichtspiel „Hexenzauber“ der Festspielgruppe mit nahezu 3.000 Besuchern als großartigen Erfolg bezeichnete und auch die Entwicklung des Festspielchores sowie der Neukirchner Blaskapelle ein Lob zollte.

 

Ausblick 2008 und Dankesworte

„Wir blicken mit Zuversicht auf das Kommunalwahljahr 2008 und es wird sich ab 1. Mai einiges bei Bürgermeister und Gemeinderat verändern“, konstatierte sodann Bürgermeister Heinrich Lobmeier, der nach 30jähriger erfolgreicher Amtszeit nicht mehr kandidiert und auf das Ausscheiden von etlichen langjährigen Gemeinderatsmitgliedern verwies. Der Gemeindechef zeigte sich überzeugt, dass es in der Gemeinde keinen Stillstand geben werde, denn es stehen wiederum viele Projekte an, für die teilweise die Weichen bereits gestellt seien. Schwerpunkte im neuen Jahr und Folgejahr werden sein der Bau der Abwasserentsorgung Unter-, Mitter- und Oberwachsenberg, die Hochwasserfreilegung Obermühlbach, die Errichtung eines Naturbadeweihers, Neubeschaffung eines Schulbusses, Sanierung von verschiedenen Gemeindestraßen, Ausweisung eines Gewerbegebietes und Umbau der Heizungsanlage in der Grundschule.

Abschließend bedankte sich Bürgermeister Lobmeier für die gute Zusammenarbeit bei seinem Stellvertreter, den Gemeinderatsmitgliedern, bei den Bediensteten in der Verwaltung, Schule, Kindergarten, Bauhof und sonstigem Personal, ebenso bei Pfarrer Simeon Rupprecht und Pfarrvikar Anselm Scholz. Sein Dank galt auch den Abgeordneten, den Behörden und Ämtern und der gesamten Bevölkerung für die Aufgeschlossenheit gegenüber den gemeindlichen Belangen. Mit dem Appell „ Arbeiten wir auch im neuen Jahr bis zum Ende der Amtsperiode gut zusammen und nehmen wir gemeinsam die Herausforderungen der Zukunft an. Dies möge dann auch so im neuen Gemeinderat mit der neuen Bürgermeisterin oder neuem Bürgermeister sein“, schloss der Gemeindechef seine Ausführungen.

2. Bürgermeister Eugen Edenhofer sprach Dankesworte an den engagierten Bürgermeister Heinrich Lobmeier für seinen stets engagierten Einsatz für die gemeindlichen Belange und für die gute Zusammenarbeit im Gemeinderat. Sein Dankeschön galt auch allen, die über`s Jahr zum Wohle der Gemeinde gearbeitet haben. Für das harmonische Miteinander und die Unterstützung bedankten sich sodann Pfarrvikar Anselm Scholz –auch Namens von Pfarrer Simeon Rupprecht -, Verwaltungsleiter Xaver Kern und Kindergartenleiterin Fannerl Wirth  bei Bürgermeister und Gemeinderat sowie bei allen, mit denen eine Zusammenarbeit erfolgte.

 

Erna Sklarek verabschiedet

Mit Dank und Anerkennung für die geleistete Arbeit verabschiedete der Bürgermeister sodann die Teilzeitkraft Erna Sklarek. Sie wurde im Mai 1996 als Raumpflegerin für den Kindergarten eingestellt und tritt zum Jahresende in den Rentnerstand. Sklarek war auch als Urlaubsvertretung in der Grundschule und Mehrzweckhalle miteingesetzt, so der Gemeindechef. Er betonte, dass Frau Sklarek ihre Tätigkeit und die übertragenen Arbeiten stets mit besonderer Sorgfalt und Zuverlässigkeit ausführte

 

 

24. u. 31.12.2007

Die Geschäftsstelle der Verwaltungsgemeinschaft Hunderdorf (Rathaus) in Hunderdorf ist am 24.12. (Hl. Abend) und am 31.12. (Silvester) geschlossen. Gleiches gilt für das Gemeinde- und Touristikamt Neukirchen.

 

 

17.12.2007  Vom Schulverband

In der Sitzung im Amtshaus in Windberg billigte die Schulverbandsversammlung den Haushalt für das Jahr 2008 mit einem Volumen von 645.200 Euro. Die Schulverbandsumlage beträgt danach 505.200 Euro und somit je Schüler 1.564,09 Euro.

 

Verbandsvorsitzender Gerd Peschke erläuterte den Vorbericht zur Haushaltssatzung 2008. Dabei wies der Vorsitzende besonders auf die in den letzten Jahren stets rückläufigen Schülerzahlen hin. Im Schuljahr 2006/07 waren es noch 334 Schüler, im Schuljahr 2007/08 sind es nur noch 323 Schüler. Eine daraus resultierende Anhebung der Pro-Kopf-Umlage um 109,15 Euro auf 1.564,09 Euro ist somit unvermeidlich.

Die Schulverbandsumlage 2008 verteilt sich auf die Mitgliedsgemeinden wie folgt:

Gemeinde Hunderdorf bei 213 Schülern auf 333.150 Euro (Jahr 2007  327.361 Euro), Gemeinde Neukirchen mit 41 Hauptschülern auf 64.127 Euro (52.377 Euro) und Gemeinde Windberg bei 69 Schulkindern auf 107.921 Euro (106.210 Euro).

Damit die Volksschule den Betrieb aufrecht erhalten kann, fallen verschiedene Kostenstellen an. Die größten Ausgabeposten sind die Personalkosten mit 146.150 Euro (Vorjahr 141.150 Euro), die Unterhaltungs- und Bewirtschaftungskosten 114.300 Euro (84.100 Euro), die Mietausgaben für das Schulgebäude 163.600 Euro (163.600 Euro), der schulische Betriebsaufwand 28.200 Euro (26.200 Euro) und die Schülerbeförderung 141.750 Euro (143.050 Euro).

Die größten Einnahmen dazu sind neben der Schulverbandsumlage der Schulverbandsgemeinden insbesondere der Zuschuss für die Schülerbeförderung 74.000 Euro (Vorjahr 78.600 Euro). Für das Haushaltsjahr 2008 stellt der Schulverband finanzielle Mittel zum Ankauf eines Fotokopierers, sowie weitere Anschaffungen für den Multimediaraum und Schwimmbad in Höhe von 14.700 Euro zur Verfügung. In diesen Zusammenhang erfolgte bereits die Auftragsvergabe zum Ankauf eines Bodenstaubsaugers für das Schwimmbad und die Ersatzbeschaffung von 17 Bildschirmen und eines Computers. Die Ausgaben dafür betragen insgesamt etwa 6.500 Euro.

Anschließend informiert Rektor Dietz über die künftigen Änderungen im Schulbetrieb. Er sprach insbesondere aufgrund von 26 Anmeldungen den Bedarf einer Ganztagesklasse in Kooperation mit der Volksschule Mitterfels an. Bei einer Ganztagesklasse findet der Unterricht vormittags und nachmittags statt. Die Kosten für die Ganztagesklasse werden vom Kultusministerium voll übernommen. Die Eltern müssten lediglich das Mittagessen erstatten. Es ist geplant die Ganztagesklasse in der Volksschule Mitterfels einzurichten, da dort die optimalen Räumlichkeiten vorliegen. Zudem könnte die Beförderung dieser Schüler mit der bereits vorliegenden Schulbusverbindung nach Mitterfels wegen des M-Zuges bewerkstelligt werden. Die Volksschule Hunderdorf plant auch eine Bedarfserhebung für das Schuljahr 2008/09 zur Nachmittagsbetreuung.

Die Nachmittagsbetreuung betrifft die 5. – 9. Klasse. Die Betreuung fände dann nachmittags statt, wobei die Ausgaben dann mit jeweils einem Drittel das Kultusministerium, die Schule und die Eltern zu tragen hätten.

Zudem gab der Schulleiter bekannt, dass auf Grund häufiger Problemfälle mit den Schülern die Einstellung eines Schulsozialpädagogen für die Volksschule Hunderdorf und Mitterfels geplant sei. Das Jugendamt hat bereits einen entsprechenden Antrag an die Regierung gestellt. Die Regierung wird die Entscheidung voraussichtlich noch im Frühjahr 2008 treffen. Die Personalkosten sind dann zu 40 Prozent von der Regierung und die restlichen 60 Prozent vom Jugendamt und vom Schulaufwandträger bzw. von den Gemeinden zu tragen.

Außerdem gab Dietz zur Kenntnis, dass künftig ab der 7. Klasse eine Profilbildung in den bestimmten Wirtschaftsbereichen erfolgen soll. Das bedeutet, dass der Schüler bereits ab der 7. Klasse seinen Wirtschaftszweig wählen muss. Es werden dann in Kooperation mit anderen Volksschulen die fächerbezogenen Klassen angeboten. Die Schüler müssten dann von einer Schule zur anderen befördert werden. Wer dann diese Beförderungskosten zu tragen hat und in welcher Höhe, ist noch unklar.

 

 

12.12.2007  Vom Gemeinderat

Zum Zwecke einer Gemeindegrenzen übergreifenden Zusammenarbeit im Tourismus beabsichtigen die Stadt Viechtach, der Markt Schwarzach und die Gemeinden Haibach, Kollnburg, Neukirchen, Perasdorf, Prackenbach, Rattenberg und Sankt Englmar die Gründung einer Arbeitsgemeinschaft mit dem Namen „Urlaubsregion Sankt Englmar – Viechtach“, berichtete Bürgermeister Heinrich Lobmeier. Er gab den Entwurf der diesbezüglichen Vereinbarung und zur Kenntnis. Der Gemeinderat stimmte dem Beitritt der Gemeinde Neukirchen und dem Abschluss einer Vereinbarung zu. Sollten sich in der Gründungsversammlung Änderungen ergeben, wird sich der Gemeinderat nochmals damit befassen.

Zum Ausbau des Hungerszeller Wasserleitungsweges wird Staatsforstgrund in Anspruch genommen. Hierzu wurde mit den Bayerischen Staatsforsten, Forstbetrieb Bodenmais, sowie dem TG-Verfahren Sankt Englmar und der Gemeinde Neukirchen eine entsprechende Vereinbarung geschlossen, die ebenfalls vom Gemeinderat in der geänderten Fassung gebilligt wurde. Die Vereinbarung regelt die Rechtsverhältnisse, die Wegewidmung und die anteilige Kostentragung der mit rund 18.000 Euro veranschlagten Wegebaumaßnahme.

Für den Neubau des Feuerwehrgerätehauses wurde weitere Aufträge vergeben. Dies waren ein Ergänzungsauftrag für weitere Bodenbelagsarbeiten an die Firma Poiger in Stallwang sowie Pflanzarbeiten an die Firma Naimer in Langholz. Zum Baugesuch Anbau an Palettenproduktion und überdachter Lagerfläche sowie Stützmauer zum Bach in Angermühl wurde das gemeindliche Einvernehmen mit verschiedenen Maßgaben, die noch zu klären sind, erteilt. Zur neu errichteten Straßenlaterne in Unterwachsenberg lag dem Gemeinderat ein Anliegerschreiben vor, dass er sich durch die Lampe gestört fühlt. Es wurden bereits Verbesserungsmaßnahmen seitens der E.ON getroffen. Durch den Energieversorger ist nochmals zu prüfen, ob weitere Verbesserungen möglich sind. Sollte dies nicht oder nur mit größerem Aufwand möglich sein, könnte die Leuchte nach Ansicht des Gemeinderats nur wieder entfernt werden.

Dem vorliegenden Antrag der Landjugend Neukirchen auf Gewährung eines Pauschalbetrags zur Beschaffung von Einrichtungsgegenständen für die neuen Jugendräume konnte nicht zugestimmt werden. In Gleichbehandlung mit den übrigen Vereinen kann seitens der Gemeinde nur eine prozentuale Zuwendung zu einzelnen beantragten notwendigen Gegenständen bewilligt werden. Auch ist die Möglichkeit zur Förderung über den Kreisjugendring gegeben. Abschließend informierte Bürgermeister Lobmeier den Gemeinderat über die Abnahme der Niederschlagswassereinleitungen in Ziegelfeld II und Sparr durch einen Sachverständigen und die Abrechnung der Kreismusikschule Mitterfels in Höhe von 2100 Euro. Aus Neukirchen besuchen derzeit 14 Kinder die Kreismusikschule in Mitterfels. Leider mussten in letzter Zeit gehäuft Beschädigungen in der Mehrzweckhalle und Aula festgestellt werden. Die Vereine werden gebeten, ein verstärktes Augenmerk auf eine ordnungsgemäße Nutzung der gemeindlichen Einrichtungen zu legen, da nicht unerhebliche Kosten für die Reparaturarbeiten anfallen.

 

 

05.12.2007 Außenbereichssatzung „Bachersgrub“

Der Gemeinderat Neukirchen hat für den Bereich Bachersgrub eine Aussenbereichssatzung beschlossen.

Der Satzungsentwurf einschließlich Begründung ist ausgearbeitet worden von HIW, Hornberger, Illner, Weny, Gesellschaft von Architekten mbH, Straubing. Der Satzungsentwurf samt Begründung liegt in der Zeit vom 14. Dezember 2007 bis 14. Januar 2008 in der Geschäftsstelle der Verwaltungsgemeinschaft Hunderdorf, Sollacher Str. 4, 94336 Hunderdorf (Zi.Nr. 003) öffentlich aus sowie im Gemeinde- u. Touristikamt Neukirchen, Hauptstr. 2, 94362 Neukirchen. Während der Auslegungsfrist können Stellungnahmen (schriftlich oder zur Niederschrift) vorgebracht werden. Es wird darauf hingewiesen, dass nicht fristgerecht abgegebene Stellungnahmen bei der Beschlussfassung über den Plan unberücksichtigt bleiben können.

 

 

04.12.2007 Wahlbekanntmachung

Am Sonntag, den 02. März 2008, findet die Wahl des Bürgermeisters und von 12 Gemeinderäten statt.

Die Wahlvorschlagsträger werden zur Einreichung von Wahlvorschlägen aufgefordert. Die Wahlvorschläge können ab sofort, jedoch spätestens am Donnerstag, den 10. Januar 2008, 18.00 Uhr dem Wahlleiter zugesandt oder während der allgemeinen Dienststunden in der Geschäftsstelle der Verwaltungsgemeinschaft Hunderdorf, Zi. Nr. 003 übergeben werden.

 

Jeder Wahlvorschlagsträger darf nur einen Wahlvorschlag einreichen. Näheres dazu enthält die Wahlbekanntmachung über die Aufforderung zur Einreichung von Wahlvorschlägen, die in den Anschlagkästen im Gemeindegebiet, sowie in der VG-Geschäftsstelle angebracht sind. Wahlvorschläge dürfen nur von Parteien und von Wählergruppen  (Wahlvorschlagsträgern) eingereicht werden. Der Begriff der politischen Partei richtet sich nach dem Parteiengesetz. Wählergruppen sind alle sonstigen Vereinigungen oder Gruppen natürlicher Personen, deren Ziel es ist, sich an den Gemeindewahlen zu beteiligen.

 

 

26.11.2007 Vom Gemeinderat

Aufgrund des Antrages des Elternbeirates der Grundschule beschloss der Gemeinderat den Nikolausbesuch an der Schule Neukirchen zu unterstützen. Bewilligt wurde pro Kind ein Betrag von vier Euro, das sind bei 84 Kindern insgesamt 336 Euro. Dies ist das Beschlussergebnis des Gemeinderates in der kürzlich stattgefundenen Gemeinderatssitzung.

Sodann wurde dem Blindeninstituts Regensburg auf Antrag ein kleiner Zuschuss in Höhe von 100 Euro bewilligt, nachdem die dortige Schule ein Schüler aus der Gemeinde besucht. Im nächsten Tagesordnungspunkt wurden zwei weitere Aufträge zur abschließenden Fertigstellung des Neubaues des FFW-Gerätehauses Neukirchen vergeben. Für die Bodenbeschichtung im Fahrzeugunterstellbereich wurde bei einer Auftragssumme von rund 9.000 Euro einem örtlichen Unternehmen als wirtschaftlichster Angebotsteller der Zuschlag erteilt. Weiterhin legte Bürgermeister Heinrich Lobmeier zwei Angebote für die abschließende Behandlung der Rigips-Decke im Dachgeschoss vor. Nach Beratung entschied sich der Gemeinderat den Zuschlag auf das Angebot für die Innenputzaufbringung, wobei ebenso einer heimischen Firma der Auftrag bei Kosten von knapp 2.000 Euro erteilt wurde.

 

Zudem befasste sich der Gemeinderat mit dem Räum- und Streuplan für das Winterjahr 2007/2008 wie bisher. Zwei Strecken kommen demnach neu hinzu, wobei eine Strecke technisch schwierig zu bewältigen sein wird. Bemängelt wurde, dass Bäume und Sträucher, die in den Fahrbahnbereich hineinragen, den Winterdienstfahrzeugen die Durchfahrt erschweren bzw. unmöglich machen. Es wird seitens der Gemeinde nochmals an alle Grundstückseigentümer appelliert, entsprechend ihren gesetzlichen Verpflichtungen den Rückschnitt vorzunehmen. Wie der Bürgermeister vortrug, bestünde für den gemeindlichen Grundstücksbereich beim neugebauten Gehweg in Pürgl eine Möglichkeit, einen Privatmann mit dem Winterdienst zu beauftragen. Der Gemeinderat stimmte einer diesbezüglichen Beauftragung zu.

Im Folgenden legte Bürgermeister Lobmeier einen Entwurf einer Zweckvereinbarung über die Abwasserbeseitigung zwischen der Gemeinde Hunderdorf und der Gemeinde Neukirchen bezüglich Unter- Mitter- und Oberwachsenberg vor. Für diese Ortsteile werden für den zentralen Kanalanschluss lt. Planung 120 Einwohnergleichwerte benötigt. Der Gemeinderat billigt die diesbezügliche Zweckvereinbarung. Die Zuständigkeit einschließlich Beitrags- und Gebührenregelung verbleibt für den Bereich Wachsenberg bei der Gemeinde Neukirchen.

Der Gemeindechef legte sodann im Vollzug des Sozialgesetzbuches ein Schreiben des Landratsamtes Straubing-Bogen sowie eine entsprechende Vereinbarung zur Sicherstellung des Schutzauftrages für Kinder vor. Dabei geht es um die allgemeine Aufgabe der Kinder- und Jugendhilfe, Kinder und Jugendliche davor zu bewahren, dass sie in ihrer Entwicklung durch den Missbrauch elterliche Rechte oder eine Vernachlässigung Schaden erleiden. Der Gemeinderat stimmte dem Abschluss der Vereinbarung zwischen dem Landkreis Straubing-Bogen (Amt für Jugend und Familie) und der Gemeinde Neukirchen zu, wobei eine Zusammenarbeit nach den gesetzlichen Vorgaben vereinbart wird. Zugleich wurde die entsprechende Anwendung der Vereinbarung einschließlich der eingegangenen Verpflichtungen auf den Kindergarten Neukirchen übertragen.

 

Einem Antragsschreiben des Kreisverbandes Gartenbau auf gemeindliche Kostenbeteiligung für erforderliche Nachpflanzungen im Kreisobstlehrgarten  in Höhe von etwa 300 Euro wurde nicht entsprochen. Seitens der Gemeinde wurde darauf verwiesen, dass gemeindlicherseits die schadhaften Gartenzaunsäulen ersetzt werden und diesbezüglich auch das entsprechende Eichenholz zur Verfügung gestellt wird, dessen Wert erheblich über den Nachpflanzungskosten liegt. Ebenso werden seitens der Gemeinde diverse Mähleistungen übers Jahr erbracht, wobei keine Kosten weiter verrechnet werden. Zu einem Eingabeplan auf Errichtung eines etwa 2,9 Hektar großen Wildgeheges in Mitterkogl 6 wurde das gemeindliche Einvernehmen erteilt.

 

Das Schreiben des Bayerwald- und Heimatvereins bezüglich des deutlich höheren Aufwandes für die Christbaumbeleuchtung wurde zur Kenntnis genommen. Dazu wird festgestellt, dass der Gemeinde ebenso der zentrale große Christbaum beim Pfarrhof am Herzen liege. Zu den höheren Kosten wurde ein Pauschalbetrag von 300 Euro als Zuschuss für den Auf- und Abbau der Beleuchtung zur Verfügung gestellt.

Sodann nahm der Gemeinderat Kenntnis von Haushaltsüberschreitungen bei beschlossenen Maßnahmen von insgesamt gut 130.000 Euro beim Anbau des FFW-Gerätehauses Obermühlbach, bei der Sanierung der Wasserversorgung Neukirchen sowie bei einem außerordentlichen Grundankauf und genehmigte diese einmütig.

Der Ratsvorsitzende informierte ferner über den Baustandsbericht für die Abwasseranlage BA 05 mit vorgetragenen Kosten von 1,43 Mio. Euro, über die

vom Landesamt für Datenstatistik und Datenverarbeitung durchzuführende Einkommens- und Verbraucherstichprobe, wofür private Haushalte zur Teilnahme gesucht werden und über die anstehende TG-Vorstandssitzung Obermühlbach am 27.11.. Zur Einführung der Papiertonne im Verbandsgebiet durch den Zweckverband Abfallwirtschaft als für den Bürger gebührenfreundlichste Lösung gab der Redner bekannt, dass die Auslieferung der blauen Papiertonne in der 47. Kalenderwoche angekündigt ist. Laut Schreiben des Landkreises Straubing-Bogen beträgt für die Errichtung des Gehweges in Pürgl im Zuge der Kreisstraßenausbau-Maßnahme SR 13 der Gemeindeanteil ca. 45.000 Euro, wobei eine erste Abschlagszahlung in Höhe von 20.000 Euro erhoben wird. Zur anstehenden Bedarfsplanung für Kinderbetreuungsplätze sei an die Eltern von Kindern von 0-6 Jahren ein entsprechender Fragebogen übersandt wird, informierte Lobmeier weiterhin.

 

Aus dem Gemeinderat wurde eine verbesserte Hausnummern-Wegweisung angesprochen, wobei Einvernehmen bestand, die betreffenden Ortshinweisschilder mit Zusatz-Hausnummern zu beschildern. Zum Schluss benannte der Gemeinderat einmütig für die Kommunalwahl am 02.03.2008 Bürgermeister Heinrich Lobmeier zum Gemeindewahlleiter und Gemeinderat Peter Ströher zum Wahlleiter-Stellvertreter. Zudem wurde der Erlass einer Außenbereichs- bzw. Einbeziehungssatzung für Bachersgrub beschlossen.

 

 

24.10.2007 Vom Gemeinderat

Vor der Sitzung besichtigte der Gemeinderat die Gehweg- und Kreisstraßenbaumaßnahme in Pürgl. Bürgermeister Heinrich Lobmeier konstatierte, dass der Ortsbereich durch die Umgestaltung gewonnen habe mit Gehweg, seitliche Grünfläche mit Buswartehäuschen, Info-Tafel und verlegte Kreisstraße. Weiterhin wurde die Zufahrtsstraße zu einem Anwesen in Brandlehen in Augenschein genommen.

 

Für den Ankauf eines Kleintraktors für die Sportplatzpflege und Winterdienst legte Bürgermeister Lobmeier drei eingeholte Angebote vor. Nach Beratung beschloss der Gemeinderat den Ankauf eines Kommunalschleppers Hackotrac 3100, 30 PS mit Frontmähwerk, Schneepflug mit Kommunalfederklappenschild und Kastenstreugerät zum Angebotspreis von rund 35.000 Euro, wobei die Altgeräterücknahme bereits eingerechnet ist.

 

Dann befassten sich die Damen und Herren des Gemeinderates mit einem Schreiben wegen der Wegeinstandsetzung zu einem Anwesen in Brandlehen. Es wurde beschlossen, dass die sofortige Asphaltierung eines kurzen Teilstücks im Hofbereich nicht befürwortet wurde. Die Gemeinde stellt vielmehr Antrag an den TG-Vorstand für die Gesamtasphaltierung bzw. Deckenverstärkung der gesamten Straße für 2008 durchzuführen, bzw. zu fördern.

 

Der Ratsvorsitzende gab sodann ein Angebot für den Einbau einer Elektroheizung für die Wohnung im gemeindl. Sparkassengebäude bekannt mit Kosten von rd. 3.000 Euro. Der Gemeinderat beschloss den Einbau der angebotenen Elektroheizung mit der Maßgabe, dass damit auch von Mieterseite Einverständnis besteht. Ausgesprochen hat sich der Gemeinderat für die Asphaltierung des Vorplatzes beim neuen FFW-Gerätehaus Neukirchen. Der Bürgermeister wurde beauftragt, bei Kosten von rund 3.500 Euro den Auftrag an eine Anbieterfirma zu erteilen, die in der Lage ist, die Maßnahme umgehend auszuführen. Zu einem Schreiben des Stromversorgers E-on Bayern bezüglich der Kabelumverlegung der Straßenbeleuchtung in Pürgl bei Kosten von rund 700 Euro, da sie nicht Auftraggeber der Kabelverlegung war.

Nicht gebilligt wurde im Folgenden ein Wartungsvertrag für die zwei Fahrzeugtore beim FFW-Gerätehaus, da dieser nicht für notwendig gehalten wurde. Bürgermeister Heinrich Lobmeier informierte fortfahrend über die Auswertungsergebnisse bezüglich der Geschwindigkeitsmessungen an der Bogener Straße bei Auto Niedermayer. Dabei zeigte sich, dass im Innerortsbereich von etlichen Verkehrsteilnehmern viel zu schnell gefahren werde und einige bei amtlicher Kontrolle auch den Führerschein verloren hätten.

Weiter wies der Gemeindechef auf die begonnene Freizeitbussaison ab dem 13.0kt. 2007 bis 03.Mai 2008 hin und rief insbesondere die Jugend dazu auf, dieses Angebot zu nutzen. Ferner berichtete Lobmeier über die TG-Vorstandssitzung Obermühlbach und die im TG-Verfahren fertiggestellte Straße in Steg (zu Diederichs) und von Tausserdorf nach Untermühlbach. Dann kam die Einführung der Papiertonne im Verbandsgebiet zur Sprache und Bürgermeister Lobmeier stellte unter Bezugnahme auf ein Schreiben des Zweckverbandes Abfallwirtschaft (ZAW) klar fest, dass es im Interesse der Gebührenstabilität geboten ist, die blaue Tonne des ZAW in Anspruch zu nehmen. Denn nur hier komme der Erlös dem Gebührenzahler zugute. Im Übrigen, so Lobmeier, bleiben die Papiercontainer bei den bisherigen Sammelstandorten nach wie vor erhalten.

Zur Kenntnis genommen wurden die stattfindenden Seniorennachmittage der BRK-Ortsgruppen Obermühlbach und Neukirchen, deren Kosten seitens der Gemeinde wiederum mit 50 Prozent - wie bisher - bezuschusst werden. Zudem wurde dem Antrag des Skiclubs Neukirchen stattgegeben, für den Skiflohmarkt am Samstag, den 03.11 und Sonntag den 04.11.2007 die Aula der Mehrzweckhalle benützen zu dürfen. Zu der Mitteilung des Bayerischen Gemeindetages zur Abschaffung des Büchergeldes und den angekündigten gesetzlichen Neuregelungen bestand gemeindliches Einvernehmen, dass auch die Gemeinde Neukirchen vorerst das Büchergeld für 2007/2008 bereits nicht mehr erhebt. Für den anstehenden Nachdruck des Zimmernachweises 2008 wurde der Zuschlag wiederum an den AB-Druckservice Baumgartner erteilt zum Preis des Vorjahres von knapp 200 Euro.

Zu einer Bauvoranfrage auf Errichtung einer großflächigen Photovoltaikanlage im Bereich Dießenbach hatte der Gemeinderat gewisse grundsätzliche Bedenken und das gemeindliche Einvernehmen hierzu wurde nicht in Aussicht gestellt. Auch seitens des Landratsamtes wird nach Ortseinsicht der größte Teilbereich nicht als genehmigungsfähig angesehen.

Zu einem Bauplan zur Errichtung eines insgesamt rund zwei Meter hohen Maschendrahtzaunes als Grundstückseinfriedung im Außenbereich in Mitterkogl wurde das gemeindliche Einvernehmen nicht erteilt.

Abschließend schlug der Bürgermeister vor, für die Abwasseranlage Neukirchen BA 06 für die Ortsteile Unter- Mitter- und Oberwachsenberg die Meldung zur Dringlichkeitsliste 2008 vorzunehmen. Der Gemeinderat beschloss die Meldung für die Dringlichkeitsliste und damit die Zuschussbeantragung für den BA 06 einzureichen.

 

 

12.10.2007 Einweihung der Wasserversorgungsanlage

Mit der Einweihung wurde die Sanierung und der Ausbau der Gesamtwasserversorgung beim Hochbehälter in Pürgl/Hacka abgeschlossen und damit ein großes zukunftsweisendes Projekt offiziell seiner Bestimmung übergeben. Für die Gemeinde Neukirchen und ihre Bürger ist dies ein wichtiger und vorbildlicher Schritt in die Zukunft zur Sicherung der eigenständigen Wasserwasserversorgung Neukirchen.

Im Beisein von Bürgermeister und Gemeinderat, Ehrengästen aus der Politik, Behörden sowie Planungsbüros und Baufirmen, gab Pfarrer Simeon Rupprecht nach Fürbitten und Gebeten beim Hochbehälter in Pürgl-Hacka der neuen Gesamtanlage den kirchlichen Segen. Dabei der Seelsorger: „Wir preisen und danken Gott für das Wasser, der Quelle allen Lebens.“ Für das beauftragte Planungsbüro Schierer, Cham, überreichte sodann Ingenieur Josef Platzer symbolisch an Bürgermeister Heinrich Lobmeier den Schlüssel für das Betriebsgebäude des Hochbehälters mit Trinkwasseraufbereitung. Der Fachplaner wünschte stets volle Wasserkammern und wenig Störungen.

Beim anschließenden Festakt im Hotel „Bayerwald-Residenz“ betonte Bürgermeister Heinrich Lobmeier, der offizielle Abschluss der einzelnen Bauabschnitte bedeuten Freude, Zuversicht und Zufriedenheit, denn damit wurde ein wesentlicher Beitrag für den Erhalt einer eigenständigen gemeindlicher Wasserversorgung und für die Verbesserung der Lebensqualität und für die Weiterentwicklung der Wohn- und Touristikgemeinde geleistet. Sodann zeigte der Gemeindechef auf, welche Herausforderungen und Probleme seit Einleitung der Machbarkeitsstudie 1999 bis zum Baubeginn 2004 und Bauvollendung 2007 zu bewältigen waren, um eine sichere Gesamtwasserversorgung mit sauberem und ausreichendem Trinkwasser zu sichern. Entscheidend waren für Bürgermeister Lobmeier für die Verwirklichung des zwei-Millionen-Projektes, für das knapp eine Million staatliche Zuschüsse in Aussicht stehen, die gute Zusammenarbeit mit dem Planungsbüro, dem Geologen, dem Grundstückseigentümer sowie dem Wasserwirtschaftsamt und Landratsamt sowie die gute Arbeit der beteiligten Baufirmen. Weiterhin waren von 34 Neuanschließern rund 100.000 Euro und von 413 Altanschließern Verbesserungsbeiträge von rund 400.000 Euro zu finanzieren.

 

Quellfassung und Leitungsbau

Mit der Maßnahme erfolgte die Fassung von vier neuen Quellen in Hacka und die Sanierung von zwei dort bestehenden Quellen sowie einer Quellsanierung in Hungerszell. Neu erstellt wurde der Hochbehälter in Pürgl-Hacka mit einem Fassungsvermögen von 350 Kubikmetern und eine 1,9 Kilometer lange Ablaufleitung von den Quellen zum Hochbehälter. Dabei wurden auch eine Entsäuerungsanlage und ein Schlammbehälter gebaut. Errichtet wurden Hauptleitungen/Zubringer DN 100 in einer Länge von 2.360 Metern, sowie

Hauptleitung/Zubringer DN 150 mit 3.155 Metern. Darüber hinaus wurden Versorgungsleitungen bzw. das Ortsnetz neu gebaut mit einer Länge von 3.405 m sowie drei Druckmindererschächte in Pürgl, Autsdorf und Grad. Zudem wurde Löschwasserversorgung in einigen Ortsbereichen verbessert bzw. sichergestellt, wobei elf Oberflurhydranten und 25 Unterflurhydranten errichtet wurdne. Die bestehenden Wasserversorgungsanlagen in Obermühlbach und Hungerszell wurden zudem mit Entsäuerungsanlagen und UV-Anlagen ausgestattet bzw. verbessert. E.ON-Stromanschlüsse erhielten die Hochbehälter in Pürgl und Hungerszell. Ferner wurden für die Sicherstellung des Feuerschutzes elf Oberflurhydranten und 25 Unterflurhydranten erstellt.

 

„Ein großes Werk ist vollendet“, konstatierte sodann MdL Josef Zellmeier in seinem Grußwort und würdigte die eigenständige Wasserversorgung als Teil einer zentralen Lebensqualtität vor Ort. Auch wenn man von der zwei Millionen-Euro-Investition nicht viel sehe, sei sie eine eminent wichtige Versorgungsanlage und eine großartige Leistung. Die Wasserversorgung sei eine Grundaufgabe, die die Gemeinde jetzt beispielhaft erfülle. Bürgermeister und Gemeinde haben früh gehandelt mit Mut und Weitsicht, so dass auch erfreulicherweise noch die Sanierungsmaßnahmen in die Förderung einbezogen werden konnten, so Zellmeier abschließend.

 

Landrat Alfred Reisinger zeigte sich beeindruckt vom „Innenleben“ des kleinen Betriebsgebäudes mit Hochbehälter, Wasseraufbereitung und Technik, auf das etwa 400.000 Euro (20 Prozent der Gesamtkosten) fallen. „Es sei viel damit verbunden und das sollten die Bürger sehen, bis das Wasser in die Leitung komme und dann der Abnehmer nur den Wasserhahn aufzudrehen brauchen“, resümierte der Landrat. Neukirchen habe nun eine leistungsfähige zukunftsgerichtete Wasserversorgung. Investitionen in die Daseinsvorsorge und Infrastruktur seien „Zukunftsinvestitionen und für eine kontinuierliche Gemeindeentwicklung unabdingbar. Für Bürgermeister und Gemeinderat war eine bürgernah organisierte Eigenwasserversorgung immer ein vorrangiges Ziel.

„Die Leistung der Gemeinde verdiene große Anerkennung“, führte sodann Abteilungsleiter Toni Schuhwerk vom Wasserwirtschaftsamt Deggendorf aus. Mit den Wasserversorgungen in Obermühlbach, Hungerszell und Neukirchen-Pürgl habe die Gemeinde drei Standbeine für eine gesicherte Trinkwasserversorgung. Die Schutzgebietsausweisung sei wichtig, um die Wasserqualität zu sichern und dies sei nicht unproblematisch gewesen und konnte letztlich doch positiv zum Abschluss gebracht werden. Das Amt habe geprüft, so Schuhwerk, ob eine Eigenversorgung oder der Anschluss an das Fernwasser günstiger sei. Als wirtschaftlichste Lösung konnte schließlich die gemeindliche Eigenversorgung bezuschusst werden.

Zum Schluss des Festaktes erläuterte Ingenieur Platzer noch die technische Beschaffenheit des Wassers und stellte in einer Planübersicht die Maßnahmen anschaulich dar. Platzer sagte, dass die Wasserversorgung auch für das Ingenieurbüro Aufgabe und Verpflichtung war und rund 1.300 Arbeitsstunden eingebracht wurden. Sauberes Trinkwasser sei Voraussetzung für ein gesundes Leben. Der Redner bedankte sich abschließend bei der Gemeinde als Auftraggeber für die gute Zusammenarbeit, ebenso für die reibungslose Projektabwicklung bei den beteiligten Behörden und Baufirmen.

 

 

02.10.2007 Papiertonne

Ein Zeitungsbericht vom Wochenende über die Einführung einer Papiertonne sorgt für Verwirrung.

Infos hierzu finden Sie beim Zweckverband Abfallwirtschaft im Internet (www.zaw-sr.de) unter „Aktuelles“

 

 

20.09.2007 Wasserrechtsverfahren

Für das Einleiten von Abwasser aus der Kläranlage Obermühlbach in den Bogenbach und von Niederschlagswasser aus dem Ortsteil Obermühlbach in den Obermühlbach, sowie aus dem Ortsteil Untermühlbach in einen namenlosen Wiesengraben durch die Gemeinde Neukirchen liegen in der Zeit vom 24.09.2007 bis zum 25.10.2007 die Planunterlagen im Rathaus in Hunderdorf Zimmer Nr. 4, sowie im Tourismusamt Neukirchen, Hauptstraße 2 aus.

 

 

19.09.2007 Vom Gemeinderat

Zur Abwasserbeseitigung für den Ortsteil Taußersdorf wurde die Maschinentechnik für den Pumpenschacht vergeben. Der Auftrag wurde dem wirtschaftlichsten Angebotssteller, die Firma Scharr-Tec, Neukirchen, mit einer Auftragssumme von 33.290 Euro erteilt. Weitere Aufträge für den Neubau des Feuerwehrhauses gingen an die Firma Poiger, Stallwang für Bodenbelagsarbeiten und die BayWa, Straubing für Fliesen. Baugesuche wurden genehmigt, Vorbescheid zur Errichtung eines Einfamilienhauses in Bachersgrub, Wiederaufbau einer Maschinenhalle mit Traktorgarage und Hofüberdachung in Angermühl, Neubau eines Wohnhauses mit Carport und Garage im Oberen Ziegelfeld und Neubau eines Einfamilienhauses mit Einliegerwohnung ebenfalls im neuen Baugebiet Oberes Ziegelfeld. Die Errichtung eines Natur-Badeweihers ist zur Förderung eingereicht. Verschiedene Grundstücke wurden ins Auge gefasst und mit den Eigentümern gesprochen. Zur Feststellung welche Grundstücke für die Anlegung eines Badeweihers geeignet sind, soll ein Landschaftsarchitekturbüro beauftragt werden, die Grundlagen zu ermitteln und eine Vorplanung zu erstellen. Da der überregionale Fremdenverkehrsprospekt noch nicht druckreif ist, müssen für die Gemeinde Neukirchen nochmals eigene Prospekte nachgedruckt werden. Der Auftrag für die Aktualisierung und Druckaufbereitung der Daten wird der Venus Werbeagentur GmbH Bogen erteilt. Auf der Schulbuslinie Wachsenberg wird bei Lohmühl eine neue Schulbushaltestelle ausgewiesen. Der Entwurf des Belegungsplans für die Hallenbenutzung 2007/2008 wurde in der vorliegenden Form gebilligt.

 

 

22.08.2007 Vom Gemeinderat

Für den Neubau des Feuerwehrgeräteshauses in Neukirchen wurden weitere Gewerke vergeben. Der Auftrag wurde jeweils dem günstigsten Angebotssteller erteilt. Die Schlosserarbeiter gingen an die Firma Wolf in Steinach mit einer Auftragssumme rund 4.045 Euro, die Innentüren an die Firma Veit in Hunderdorf mit rund 19.677 Euro und die Aussenputzarbeiten an die Firma Wirth in Neukirchen mit einer Auftragssumme von rund 11.250 Euro. Für die Aussenanlagen liegt ein Gestaltungsplan vor, der mit der Feuerwehr abgesprochen ist. Für die gemeindlichen Feuerwehren wurden weiterhin verschiedene Ergänzungsbeschaffungen bewilligt. Der Auftrag ging an die Firma Sturm in Regen mit einer Auftragssumme von 1043,75 Euro.

Den vorliegenden Anträgen auf Nutzung des VHS-Raumes für die Abhaltung eines Kinderyoga-Kurses und für die Abhaltung der Gymnastik des Katholischen Frauenbundes wurde zugestimmt. Zugestimmt wurde auch dem Antrag der KLJB Neukirchen zur Gestattung eines vorübergehenden Gaststättenbetriebes anlässlich der Fiesta Passion Latino Party in Schickersgrub. mit der Maßgabe, dass das Veranstaltungende auf 01.00 Uhr festgelegt wurde. Zum Schreiben des Landratsamt Straubing-Bogen bezüglich einer Oldtimer-Ralley am 01.09.2007 wurde festgestellt, dass seitens der Gemeinde Neukirchen keine Einwendungen bestehen, aber durch die derzeitigen Straßenbauarbeiten evt. die Ortsdurchfahrt Pürgl noch gesperrt ist.

Der Entwurf einer Zweckvereinbarung mit der Gemeinde Perasdorf wegen der Abwasserbeseitigung eines Einzelanwesens aus der Gemeinde Perasdorf durch die Gemeinde Neukirchen wurde vom Gemeinderat zur Kenntnis genommen und gebilligt. Gleiches gilt für den Straßenbenutzungsvertrag mit dem Straßenbauamt Deggendorf für die Verlegung einer Kanalleitung von Taußersdorf nach Haggn im Straßengrund der Staatsstraße 2139. Genehmigt wurde weiterhin die Aufstellung von Hinweisschildern auf eine Praxis in Prünst. Die Schilder sollen aufstellt werden bei den Abzweigungen in Inderbogen und Prünst. Der Mitbeförderung eines Kindes aus Obermühlbach im gemeindlichen Schulbus zum Kindergarten Neukirchen wurde ebenfalls Zustimmung erteilt, soweit noch freie Plätze im Schulbus verfügbar sind

 

 

10.08.2007 Stand Kanalbaumaßnahme

Die Kanalbaumaßnahme Bauabschnitt 05 für die Ortsteile Taußersdorf, Edersberg, Radmoos und Buchaberg schreitet voran. Derzeitig ist der Ableitungskanal im Bereich Radmoos im Bau, wie sich Bürgermeister Heinrich Lobmeier dieser Tage bei einem der vielen Baustellenbesuche überzeugte. Der Baubereich Edersberg ist bereits abgeschlossen. Derzeitig laufen die Arbeiten im Bereich Radmoos mit Ableitungskanal nach Untermühlbach. Weiterhin ist der Ortsbereich Taußersdorf bereits mit dem Ortskanal ausgestattet. Es steht noch der Bau der Pumpstation mit Ableitungskanal nach Neukirchen-Haggn an. Als weiterer und letzter Abschnitt soll dann noch der Kanalbau in Buchaberg folgen. Hier wird in etwa drei Wochen der Baubeginn sein.

Der Teil-Bauabschnitt 05 mit zentralem Abwasseranschluss an die Kläranlage Obermühlbach und nach Neukirchen (OT Taußersdorf) ist nach Planung mit rund 896.000 Euro (einschl. Baunebenkosten) vorveranschlagt. Für die Maßnahme steht erfreulicherweise auch bereits die staatliche Förderung in Aussicht mit rund 70 Prozent.

Die Bauaufträge konnten aufgrund der öffentlichen Ausschreibung vom Gemeinderat wirtschaftlich vergeben werden an die Fa.H & T, Ruhmannsfelden. Durch die vorgegebene Topografie ist in Taussersdorf eine zentrale Pumpstationen unumgänglich.

Im Rahmen einer Grenzbereichslösung ermöglicht die gewählte Trassenvariante bei Buchaberg auch einen wirtschaftlichen Anschluss eines Nachbaranwesens in Bucha aus der Gemeinde Perasdorf. Gebaut werden hauptsächlich rund 879 m Schmutzwasserkanalisation (Ortsentwässerung), 538 m Verbindungsleitung DN 200, 1797 m Gefälledruckleitung sowie 900 m Druckleitung.

Seitens des Wasserwirtschaftsamtes Deggendorf wurde dieser Tage die Bewilligung für den Gesamtbauabschnitt erteilt, der zudem die bereits angeschlossene Ortsteile Lohhof, Prünst, Rimbach, Bachersgrub und Autsdorf enthält und bezuschusst. Der Gesamtbauabschnitt umfasst Kosten von 1.516.133 Euro und hierfür wurden Zuweisungen in Höhe von 1.131.000 Euro bewilligt.

Die Gemeinde unternimmt große Anstrengungen auf dem Abwassersektor und damit für den Umwelt- und Landschaftsschutz, unterstrich Bürgermeister Heinrich Lobmeier. Mit diesem Bauprojekt ist nahezu das gesamte Abwasserkonzept in die Tat umgesetzt. Lediglich der Anschluss des Gebietsteils Wachsenberg steht für den Anschluss an die zentrale Abwasseranlage im Rahmen der Verwirklichung des vorliegenden Gesamtabwasserkonzeptes noch zur Diskussion. Die verbleibenden nicht zentral angeschlossenen Grundstücke haben das häusliche Abwasser selbst zu entsorgen und zu reinigen über Kleinkläranlagen, die noch mit einer biologischer Nachreinigungsstufe nachzurüsten sind, soweit dies nicht bereits veranlasst wurde.

Der Gemeindechef freute sich, dass der Maßnahme seitens der Anlieger viel Verständnis entgegengebracht wird und so ein gutes Arbeiten möglich ist. Die Gemeinde Neukirchen hat auch auf Anliegerwunsch diese erweiterten Maßnahmen in Angriff genommen. Der Dank geht auch an das Wasserwirtschaftsamt sowie an das KEB-Planungsbüro für die gute Fachberatung.

 

 

25.07.2007 Vom Gemeinderat

Vor Beginn der kürzlich stattgefundenen Sitzung mit umfangreicher Tagesordnung besichtigten die Damen und Herren des Gemeinderates in Pürgl die gemeindliche Gehwegbaumaßnahme im Zuge der Kreisstraßenverlegung und machten sich so vor Ort ein Bild über das laufende Projekt. Ebenso wurde die abgeschlossene Erschließung der Baugebietserweiterung „Oberes Ziegelfeld“ in Augenschein genommen, womit zwölf Bauparzellen in schöner Ortsrandlage erschlossen wurden und für Bauinteressenten zur Verfügung stehen. Der Bürgermeister berichtete, dass ein Bauplatz bereits verkauft wurde und für vier weitere Parzellen Bauwerber vorhanden seien.

Eingangs der Sitzung im Gemeindeamt bedankte sich Bürgermeister Heinrich Lobmeier bei den Teilnehmern der Jugendaktion „Drei Tage Zeit für Helden“ für das hervorragende Engagement, das an den Tag gelegt wurde. Vom Reitclub wurde der Vertrauenspfad und die Beschilderung überholt sowie der Spielplatz im Bereich Ziegelfeld instand gesetzt. Die KLJB wertete mit der Gestaltung „Grüne Kapelle“ den alten Friedhof auf. Ferner gratulierte der Bürgermeister Gemeinderätin Erika Hien und Gemeinderat Erwin Niedermayer zur Einladung zum Empfang des Bay. Ministerpräsidenten Edmund Stoiber in Essenbach, wobei ihnen für das außergewöhnliche ehrenamtliche Engagement gedankt wurde.

Nach Erörterung beschloss der Gemeinderat die Sanierung der Knaben-WC-Anlage mit vier Urinalen einschließlich Infrarotnachspüler bei Kosten von rund 3.200 Euro durch die Fa. Steffes-Holländer, Neukirchen. Auch beim Waschbecken solle die Infrarotbetätigung des Wasserhahnes geprüft und ggf. mit ausgeführt werden. Das Parkettabschleifen soll ebenso zum Ferienbeginn ausgeführt werden. Der Zuschlag wird erteilt an die Fa. Poiger, Stallwang, bei einer Auftragssumme von rund 2.400 Euro.

Dann gab der Gemeindechef die Beschlussvorlage zur elektronischen Arbeitszeiterfassung für die Beschäftigten der Gemeinde bekannt. Dabei wäre z. B. für den Bauhof Zeiterfassung mittels Handscanner möglich, wobei eine Zuordnung zu den kostenrechnerischen Einrichtungen exakt erfasst werden könnte. Der Gemeinderat beschloss nach Diskussion mit 12 : 1 Stimme die Einführung der elektronischen Arbeitszeiterfassung vorerst für das Gemeindeamt, den Bauhof, die Kläranlage und die Schulbusse bei Gesamtkosten von ca. 2.600 Euro.

Bürgermeister Heinrich Lobmeier gab den Antrag der FFW Neukirchen für das Sommerfest bekannt.  Der Gemeinderat beschloss nach Erörterung, den Allwetterplatz bzw. die Mehrzweckhalle für die Veranstaltung zur Verfügung zu stellen. Gleichzeitig wird die Schank- und Musikerlaubnis bis 24 Uhr erteilt, wobei ab 22 Uhr auf eine angemessene Lautstärke der musikalischen Darbietungen geachtet werden sollte.

Aufgrund des Antrages wurde der Mitbeförderung eines Kindes im Schulbus zum Kindergarten ab September 2007 bewilligt mit der Maßgabe, dass ein freier Platz im Schulbus gegeben ist.

Weiterhin gab der Ratsvorsitzende das Ergebnisprotokoll der Sitzung einer gemeindeübergreifenden Touristikzusammenarbeit bekannt. Nach Erörterung wurde Beschluss gefasst, dass mit der rechtlichen Grundlage der Zusammenarbeit Einvernehmen besteht und die Aufnahme des Gesamtprojektes in das REK – Projekt beantragt wird. Gebilligt wurde ferner der vorgeschlagene Schlüssel über die Kostenverteilung. Die Kostenregelung bei Messebeteiligungen und größeren Projekten soll jedoch der Einzelfallentscheidung der beteiligten Gemeinden vorbehalten werden. Ebenso behält sich die Gemeinde den Nachdruck des eigenen Touristikprospektes vor, wenn heuer nicht der neue Gemeinschaftsprospekt entsteht.Der Redner gab die vom Skiclub Neukirchen erarbeitete Streckenführung für die Nordic-Tour „Perlbachtal“ mit den Verlängerungsrouten 1 und 2 bekannt. Die Einführung von Nordic-Walking-Strecken für die Bevölkerung und Gäste wurde einhellig begrüßt und der Bürgermeister beauftragt, bezüglich der Genehmigung und Streckenbeschilderung die Verhandlungen mit dem Deutschen Skiverband zu führen.

Zum Baugesuch auf Errichtung eines Einfamilienhauses mit Garage in Stippich wurde das gemeindliche Einvernehmen festgestellt. Im Folgenden gab das Gemeindeoberhaupt den Grundstücksplan im TG Verfahren Obermühlbach bekannt. Danach soll für die Hochwasserfreilegung zugewiesene Fläche im Spruchverfahren verkleinert werden. Zur Zeit werde geprüft über Ingenieurbüro und Wasserwirtschaftsamt, inwieweit der angebotene verringerte Flächenbereich für die Rückhaltung ausreichend ist. Nach Erörterung wird beschlossen, dass mit dem Vergleich im TG Verfahren bezüglich der Grundstückszuweisung Einvernehmen besteht, wenn seitens der Fachbehörde Wasserwirtschaftsamt und Ingenieurbüro die Machbarkeit der geplanten und notwendigen Regenrückhaltung auf der verkleinerten Flächen unter evtl. Einbeziehung des gemeindlichen Grundstücks 13/2 möglich ist.

Der Gemeinderat sprach sich wieder für die Beteiligung der Gemeinde mit einer Seite bei der Neuauflage des Landkreisprospektes aus, wie bisher, bei Kosten von 500 Euro. Dem Antrag der KLJB Neukirchen auf Überlassung des Beachvolleyballplatzes für das geplante Turnier sowie des Festplatzes für die Fiesta Passion Latino Party einschließlich Aufsandung wurde antragsgemäß zugestimmt.

Gebilligt wurde weiterhin der Netzanschlussvertrag mit E.ON für die Pumpstation in Taussersdorf bei Kosten von etwa 2.300 Euro. Ebenso beschlossen wurde der Straßenbenutzungsvertrag mit dem Staatl. Bauamt, Servicestelle Deggendorf (vormals Straßenbauamt) für die Verlegung der öffentlichen Kanalleitung bei der Staatsstraße 2139 in Radmoos (Überquerung und Entlangführung). Zudem wurde die Vereinbarung über die Inanspruchnahme von Staatsforstgrund zum Zwecke des Ausbaues des Hungerszeller Wasserleitungsweges im Rahmen des Flurneuordnungsverfahrens St. Englmar und Obermühlbach gebilligt und damit die vorgetragene Wegewidmung als „beschränkt öffentlicher Feld- und Waldweg“ gebilligt.

Aus der Beratung im Gemeinderat wurde aufgegriffen, den Wasserleitungsbau Lindenstraße/Hauptstraße mit einem  Änderungs- bzw. Zuschussantrag zu forcieren, wenn aus dem bisherigen ausgeführten Bauabschnitten die Baukosten noch nicht erreicht sind. Abschließend informierte der Bürgermeister über einen Antrag auf Wasseranschluss in Radmoos, wobei eine Mitverlegung beim Kanalbau erfolgen kann, über die geplante E.ON Kabelverlegung sowie Grundstücksbereinigung des Weges bei Sparr zur Gemarkungsgrenze Elisabethszell durch Neuvermessung/Grundstückstausch des verlagerten Weges mit Kosten von 2.500 Euro sowie die Ausschreibung des Straßenbaues Steg im Zuge des TG-Verfahrens Obermühlbach.

 

 

27.06.2007  Vom Gemeinderat

In Pürgl wird im Zuge des Ausbaues der Kreisstraße ein Gehweg errichtet mit Kosten von rund 30.000 Euro. Dies ist das Beschlussergebnis des Gemeinderates. Der Leiter der Tiefbauverwaltung des Landkreises, Wolfgang Brandl, erläuterte dem Gemeinderat zunächst das Planungskonzept. Er führte an, dass der Landkreis heuer im dortigen Bereich für eine Verbesserung des Kreisstraßenverlaufes der Grunderwerb möglich wurde. Die Kreisstraße werde heuer im Bereich Neukirchen bis Pürgl erneuert und erhält auch eine Sickerleitung. Die Gemeinde wolle im Zuge dieses Kreisstraßenausbaues bei der Ortsdurchfahrt in Pürgl den fehlenden Gehweg errichten. Möglich sei ein Gehweg in der Breite von gut 1,10 Metern auch bei der Engstelle mit dem angrenzenden ehemaligen Gasthausgebäude. Die Kosten beziffern sich auf rund 30.000 Euro. Zugleich sei auch eine Förderung nach dem Gemeindeverkehrsfinanzierungsgesetz möglich, wobei rund 7.000 Euro Zuschuss in Aussicht stehen. Brandl erläuterte auch, dass im Einmündungsbereich der Ortsstraße Sparr-Pürgl westlich der Kreisstraße eine freie Fläche verfügbar sei, wo das Buswartehäuschen, Infotafel und ggf. eine Schneeablagerung möglich würden. Zugleich könnte mit einer Grünordnung zugleich auch der Ort aufgewertet werden. Nachdem die Maßnahme dieser Tage bereits anläuft, könnte auch der Gehweg in drei Wochen gebaut sein, so der Redner.

Wie Bürgermeister Heinrich Lobmeier ausführte, wolle die Gemeinde im Zuge des Kreisstraßenausbaues mit der Erstellung des Gehweges mitziehen. Die ganze Verkehrssituation im dortigen Ortsdurchfahrtsbereich würde dadurch erheblich sicherer, gerade auch für den Fußgängerverkehr. Nach Erörterung beschloss der Gemeinderat einmütig seine Zustimmung zur Errichtung des Gehweges in Pürgl und zwar von der Brücke bis zum Anschluss an den bereits vorhandenen Gehweg im nördlichen Ortsbereich. Der Ausführung, wie vorgetragen, wird zugestimmt, ebenso einer entsprechenden Vereinbarung mit Kostenregelung mit dem Landkreis Straubing-Bogen. Auch den Grunderwerb für die Allgemeinfläche möchte die Gemeinde tätigen. Abschließend dankte Bürgermeister Lobmeier dem Leiter der Tiefbauverwaltung für die gute und kooperative Zusammenarbeit.

Dann nahm der Gemeinderat Kenntnis von einem Antrag von Anliegern aus Mitterkogl auf Geschwindigkeitsbegrenzung an der SR 42. Dazu wurde festgestellt, dass der Antrag befürwortend an das zuständige Verkehrsreferat beim Landkreis Straubing-Bogen zur Prüfung und Entscheidung weiter geleitet wird. Die Zuständigkeit liegt beim Landratsamt, nachdem es sich um eine Kreisstraße handelt. Für die Baugebietserweiterung für Ziegelfeld wurde zugleich über die Bestellung der Straßenleuchten diskutiert. Mit großer Mehrheit wurde sodann den ansprechenderen Hess-Lampen (2x24 Watt) der Vorzug gegeben. Die sechs Straßenleuchten kosten knapp 12.000 Euro. Dabei wurde auch dem Energiesparen Rechnung getragen, denn nachts soll eine Beleuchtungseinheit, wie im Ortskern seit der Dorferneuerung, abgeschaltet werden. Zugleich ist diese Schalteinheit für eine Nachtabschaltung bei einer etwaigen Umrüstung im Altbestand des Baugebietes Ziegelfeld verwendbar. Zugleich wird die Maßnahme dem Fondsmodell-Anreiz zum energiesparenden Verhalten entsprechend der E.ON-Rahmenvereinbarung zugeschrieben. Dann standen die Damen und Herren des Gemeinderates Pate für den neuen Straßennamen in der Baugebietserweiterung „WA Ziegelfeld II“. Es wurde wegen der leichteren Orientierung der Bezeichnung „Oberes Ziegelfeld“ mit 10:3 Stimmen der Vorzug gegeben, vor den Vorschlägen „Drei Birken“ oder „Birkenstraße“. Aufgrund eines Zuschussgesuches der Pfarrei Neukirchen wurde vom Gemeinderat der im Haushalt vorgesehene Zuschuss in Höhe von 15.000 Euro für die Pfarrheimeinrichtung bewilligt. Sollte abschließend noch eine Finanzierung offen stehen, so würde sich die Gemeinde mit einem erneuten Antrag im Haushaltsjahr 2008 befassen. Bürgermeister Lobmeier informierte über die Vereinbarung mit der Telekom bezüglich der Verlegung der Telekommunikationsleitung im Baugebiet Ziegelfeld Erweiterung II, wofür die Gemeinde für die Ausführung der Arbeiten einen Nettobetrag von rund 1.300 Euro erhält, des weiteren über die Auslieferung der Tragkraftspritze für die FFW Obermühlbach sowie über die Reparatur beim Steuergerät in der Kläranlage mit Kosten von rund 3.300 Euro. Weiterhin wies der Gemeindechef auf den derzeitigen angelaufenen Bauherrenwettbewerb „Goldene Hausnummer 2007“ des Landkreises hin. Entsprechende Anmeldeblätter sind bei der Gemeinde erhältlich. Teilnahmeinteressenten können sich auch Unterlagen und Informationen über die Homepage des Landkreises www.landkreis-straubing-bogen.de einholen bzw. herunterladen. Teilnahmeschluss ist der 28.09.07. Zudem wurde der Gemeinderat informiert, dass seit Montag nunmehr auch im Bereich des Baugebietes „Auf der Au“ und in Teilgebieten benachbarter Straßenzüge die Wasserzuleitung über die neue Hauptleitung vom Hochbehälter Hacka erfolgt, wobei es durch die geplante Druckerhöhung in Einzelfällen auch zu Rohrbrüchen gekommen ist bei älteren Hauptleitungen und Hausanschlüssen. Zugestimmt wurde vom Gemeinderat beim Neubau des FFW-Gerätehauses in Neukirchen für die Sektionaltore eine Funkfernbedienung einzubauen, wobei zwei Meldeempfänger und zwei Handsender von der Gemeinde kostenmäßig übernommen werden.

 

06.06.2007 Vom Gemeinderat

Eingangs der Sitzung gab Bürgermeister Heinrich Lobmeier die Ergebnisse der beschränkten Ausschreibung für weitere Gewerke für den Neubau des FFW-Gerätehauses Neukirchen bekannt. Der Zuschlag wurde jeweils an den günstigsten Angebotsteller, wie folgt, vergeben: Elektroarbeiten rund 18.000 Euro, Fenster rund 19.000 Euro, Flüssiggastank rund 1.700 Euro, Heizungsarbeiten ca. 18.000 Euro, Sektionaltore ca. 8.600 Euro, Sanitäranlage ca. 7.000 Euro, Innenputzarbeiten ca. 9.000 Euro. Die vergebenen Aufträge umfassen somit ca. 81.300 Euro.

Ein weiterer Schwerpunkt der Sitzung war die Abwasseranlage für den Bereich Taußersdorf, Buchaberg, Edersberg und Radmoos. Ingenieur Josef Steinbauer vom Planungsbüro KEB, Straubing, stellte zunächst die Variantenuntersuchung für die Ableitung des Abwassers von Taußersdorf zur Kläranlage Obermühlbach oder zur Kläranlage Neukirchen vor. Wie der Ingenieur ausführte, ist die Belastungsgrenze der Kläranlage Obermühlbach in der ersten Ausbaustufe mit maximal 270 Einwohnergleichwerten bereits mit dem Anschluss der Ortsteile Buchaberg und Radmoos erreicht. Die Erweiterung der Kläranlage in Obermühlbach wäre daher notwendig mittels Tropfkörper, wie bereits ursprünglich geplant, bei Kosten von ca. 300.000 Euro. Alternativ würde ein Tropfkörper mit Nachklärabecken und Schlammsilos mit Kosten von etwa 500.000 Euro eine optimale Lösung darstellen. Als zweite Lösungsmöglichkeit komme die Ableitung der Abwässer aus Taußersdorf zur Kläranlage Neukirchen in Frage. Neukirchen habe eine Baugröße von 1.500 Einwohnergleichwerten, wobei maximal derzeit eine Auslastung von ca. 1.400 Einwohnergleichwerten gegeben ist und die CSB-Werte bei Weitem den Anforderungen entsprechen. Die Anlage in Neukirchen habe jedoch hydraulische Probleme und wäre diesbezüglich ebenso ein Modernisierungsfall, unabhängig, ob die Abwässer aus Taußersdorf eingeleitet werden oder nicht. Der vorgegebene höhere Schlammindex erfordere längerfristig (ca. 5 – 6 Jahre) eine Kläranlagensanierung in Neukirchen, wobei ein stufenweiser Ausbau Gesamtkosten von rund 500.000 Euro erfordern würde. Das Ingenieurbüro schlug deshalb vor, die Abwässer aus Taußersdorf nach Neukirchen zu leiten. Dadurch hält man sich die Option frei, Obermühlbach nachrüsten zu können, oder auch die Abwasseranlage Obermühlbach gänzlich aufzulösen und die Abwässer nach Neukirchen abzuleiten. Damit würde eine Sanierung in Obermühlbach entfallen und damit nach jetzigem Stand wohl die wirtschaftlichste Lösung darstellen. Der Redner zeigte auf, dass die Kläranlagen in Neukirchen und Obermühlbach gut gewartet werden, was ein Verdienst des Klärwärters sei.

Nach Erörterung beschloss der Gemeinderat mit 9 : 1 Stimmen, für das abzuschließende Wasserrechtsverfahren für die Kläranlage Obermühlbach die Genehmigung zu beantragen, wobei der Ortsteil Taußersdorf unberücksichtigt bleibt. Die bisherige Wasserrechtsgenehmigung für Obermühlbach läuft Ende des heurigen Jahres aus. Weiterhin wurde der Auftrag vergeben für den weiteren Kanalbauabschnitt für den Bereich Taußersdorf, Radmoos, Edersberg und Buchaberg. Der Zuschlag wurde aufgrund der öffentlichen Ausschreibung an den günstigsten Angebotsteller, der Fa. H&T, Ruhmannsfelden, vergeben bei einer Auftragssumme von rund 627.000 Euro bei einem Abstimmungsverhältnis von ebenfalls 9 : 1. Mit diesen Bauarbeiten wird voraussichtlich im Juli dieses Jahres begonnen. Damit sind dann nahezu sämtliche Maßnahmen, die im Gesamtabwasserkonzept zum zentralen Kanalanschluss vorgesehen sind, verwirklicht.

Sodann wurde über die Straßenbeleuchtung des Baugebietes „Ziegelfeld Erweiterung“ beraten Der Bürgermeister legte dazu ein Kostenangebot für energiesparende Koffer- und Pilsleuchten vor. Der Gemeinderat war dafür, eine Entscheidung zurück zu stellen. Es soll noch ein Kostenangebot für die Hess-Leuchten, die im Rahmen der Ortskernsanierung gestellt wurden, eingeholt werden. Eine Lampe dieser Energiesparlampen (Gelblicht) könnten dann nachts auch noch abgeschaltet werden. Der Bürgermeister wurde beauftragt, den Auftrag zu erteilen, soweit die Angebotssumme bestimmte Mehrkosten nicht übersteigt.

Bürgermeister Lobmeier informierte über den stattgefundenen Workshop in Kostenz bezüglich der gemeindeübergreifenden Zusammenarbeit auf dem Sektor „Tourismus“, wofür sich 11 bzw. 12 Gemeinden interessieren. Dabei will sich die Region von St. Englmar bis Viechtach künftig gemeinsam vermarkten, wie z.B. mit gemeinsamen Freizeit- und Kulturangeboten, Touristikprospekten und Homepage. Der Gemeinderat sprach sich für die Beteiligung an dieser gemeindeübergreifenden Zusammenarbeit aus. Zur Fortschreibung des Regionalplanes bezüglich des Teilbereiches „Bodenschätze wie Kies und Sand, Lehm und Ton“ wurden keine Einwände festgestellt, nachdem das Gebiet der Gemeinde Neukirchen mit diesem Thema nicht betroffen ist.

Zustimmung des Gemeinderates fand auch der Ausbau eines sogenannten Forstweges mit öffentlicher Widmung im Bereich Hungerszell, womit auch landwirtschaftliche Flächen erschlossen werden. Es handelt sich dabei um eine Wegelänge von rund 450 m bei einer Ausfahrbreite von 3 m mit Gesamtkosten von rund 18.500 Euro. Neben den Bay. Forsten, der TG St. Englmar beteiligt sich die Gemeinde Neukirchen mit einem Drittel an den Kosten mit 6.200 Euro. Auf Antrag wurde dem JU-Ortsverband Neukirchen die Nutzung der Aula bei der Mehrzweckhalle zuerkannt am Samstag den 04.08. für die Abhaltung eines Kickerturniers. Gebilligt wurde vom Gemeinderat ferner eine Vereinbarung mit der Telekom bezüglich der Verkabelung der Telekommunikationsanlage im Baugebiet „Ziegelfeld Erweiterung“, wobei die Gemeinde für die Mitausführung eine bestimmte Kostenerstattung erhält. Für die Erweiterung des Baugebietes „Ziegelfeld Erweiterung II“ wird seitens des Gemeinderates zudem einer neuen Straßenbezeichnung der Vorzug gegeben gegenüber einer Fortführung der Hausnummern. Bis zur nächsten Sitzung sollen entsprechende Namensvorschläge von den Gemeinderäten eingebracht werden.

 

 

30. 5. 2007  Aus der Bürgerversammlung

Einen umfassenden Bericht über das Gemeindegeschehen gab Bürgermeister Heinrich Lobmeier vor rund 60 Zuhörern bei der kürzlich stattgefundenen Bürgerversammlung im Gasthaus „Hiebl“. Neben der Abwicklung des 4,5 Millionen Euro umfassenden Haushalts einschließlich der größeren Investitionsnahmen stellte das Ingenieurbüro KEB die geplante Kanalbaumaßnahme für vier weitere Ortsteile zur Abwicklung des Gesamtabwasserkonzeptes vor.

Eingangs konstatierte Bürgermeister Heinrich Lobmeier, dass auch im Jahre 2006/2007 die positive Aufwärtsentwicklung für die Gemeinde fortgesetzt werden konnte. Es konnten, trotz knapper Finanzmittel, in einigen Bereichen wesentliche Fortschritte erzielt und wichtige Weichen für eine weitere positive Entwicklung gestellt werden. Der Bürgermeister machte auch deutlich, dass Prioritäten gesetzt werden müssten und nicht alles was wünschenswert ist, auch sofort in Angriff genommen werden könne. Die erfolgreiche kommunalpolitische Arbeit war auch Dank der Unterstützung und Mitarbeit von vielen Bürgerinnen und Bürgern möglich. Die Gemeinde zähle derzeitig 1.813 Einwohner, 1978 waren es noch 1.421 (Steigerung 27,59 %), das Gemeindegebiet umfasse 24 qkm mit rund 57 km Gemeindestraßen, lies der Redner wissen. War das Rechnungsergebnis für das Jahr 2006 bei 4,48 Millionen Euro, so umfasst der Haushalt 2007 4.464.800 Euro. Die größeren Ausgaben sind im laufenden Haushalt Schülerbeförderung mit 50.000 Euro, der Kindergartenbetrieb mit 174.000 Euro, der Straßenunterhalt mit 85.000 Euro, wobei die Einnahmen hierzu die Ausgaben nicht decken. Für die Abwasserbeseitigung und Wasserversorgung stehen die laufenden Einnahmen und Ausgaben mit 117.000 bzw. 146.000 Euro zu buche. Abzuführen habe die Gemeinde eine Gewerbesteuerumlage mit rund 40.000 Euro, die Kreisumlage mit 404.000 Euro, die Verwaltungsumlage mit 119.000 Euro und die Schulverbandsumlage mit 56.000 Euro. Aufgrund der Einnahmen/Investitionen, insbesondere wegen der durchgeführten Kanal- und Wasserbaumaßnahmen stieg die Pro-Kopf-Verschuldung auf 593 Euro (Landkreisdurchschnitt 557 Euro) an. Erfreulich nannte der Bürgermeister die Entwicklung im Tourismusbereich. Es konnten 2006 wiederum 40.753 Übernachtungen registriert werden, was eine prozentuale Steigerung von 5,56 % gegenüber dem Vorjahr bedeute.

Dann berichtete der Gemeindechef, dass die Erschließung des Baugebietes WA Ziegelfeld II voll im Gange ist und der Bauauftrag für 300.000 Euro vergeben wurde. Erschlossen werden 12 Bauparzellen in schöner Ortsrandlage. In seinem Rückblick erinnerte der Bürgermeister auch an die erfolgreich abgeschlossene Dorferneuerungsmaßnahme, die Gestaltung des Schulhofbereiches und die Ergänzungsausstattung mit der SMS-Alarmierung für die Feuerwehren. Die Sanierung der Wasserversorgung ist kurz vor der Vollendung, nachdem die größten Investitionen bereits im Jahre 2006 getätigt wurden mit der Leitungserweiterung und Neubau des Hochbehälters. Auf dem Abwassersektor wurden die Bereiche Lohhof, Prünst, Bachersgrub, Rimbach und auch ein Teilbereich Waldweg erschlossen bei Kosten von rund 700.000 Euro.

Ein Schwerpunkt im heurigen Jahr ist der Neubau des FFW-Gerätehauses Neukirchen, konstatierte das Gemeindeoberhaupt weiterhin. Anfang April wurde mit dem Bau begonnen und dieser Tage konnte das Richtfest begangen werden. Die Maßnahme ist mit Kosten von rund 400.000 Euro veranschlagt, wobei ein staatlicher Zuschuss von 80.000 Euro zu erwarten ist.

Um die Finanzierung kostengünstig sicher zu stellen, erbringen auch die Neukirchner Feuerwehrmitglieder erhebliche Eigenleistungen und so konnten u.a. die Zimmererarbeiten von der Feuerwehr in vorbildlicher Weise erbracht werden, ebenso arbeitete sie am Rohbau mit.

Dank der großen Eigeninitiative der Dorfgemeinschaft Obermühlbach mit den Mitgliedern der aktiven Vereine konnte auch der Anbau an das FFW-Gerätehaus Obermühlbach fertig gestellt werden. Dieser Anbau dient insbesondere als Unterstell- und Lagerplatz für gemeindliche Gerätschaften und Bauhofmaterial sowie Vereinsutensilien. Der Bürgermeister zollte der großartigen Mithilfe durch Hand- und Spanndienste und die finanzielle Unterstützung, die seitens der Dorfgemeinschaft ein besonderes Dankeschön. Der Kindergarten, so Lobmeier fortfahrend, kann im heurigen Jahr auf 20 erfolgreiche Jahre zurückblicken. Derzeitig besuchen den Kindergarten 70 Kinder.

An Baumaßnahmen wurden im Rahmen des TG Verfahrens Obermühlbach kleinere Straßen- und Wirtschaftswege neu erstellt, wobei der Gemeindeanteil 85.000 Euro betrug. Heuer soll der Straßenausbau nach Steg durchgeführt werden. Die weiterhin für das Jahr 2006 und 2007 beantragten Deckenbauverstärkungen konnten aufgrund fehlender Finanzmittel beim Amt für ländliche Entwicklung nicht genehmigt werden. Um den Bürgern mit DSL-Anschlüssen zu versorgen, wurde der Fa. DegNet eine Antennenerrichtung für den WDSL-Anschluss auf dem Bauhof gestattet. Zwischenzeitlich haben sich bereits viele Häuser an den wesentlich schnelleren Internetzugang angeschlossen. Zur Abwasseranlage stellte der Bürgermeister fest, dass die Gemeinde zwei Kläranlagen und 27 Kilometer Kanalleitung zu betreuen habe mit 526 Schächten und 17 Pumpstationen.

„Wir blicken mit Zuversicht auf das laufende Haushaltsjahr 2007, in dem wiederum viele Investitionsprojekte vorgesehen sind“, bilanzierte Lobmeier. Schwerpunkte seien der Neubau des FFW-Gerätehauses Neukirchen mit heurigen Ausgaben von 300.000 Euro, der Ankauf einer Tragkraftspritze für die FFW-Obermühlbach mit 10.000 Euro, der FFW-Gerätehausanbau Obermühlbach mit 4.000 Euro, die Grundschulsanierung  mit 11.000 Euro, der Ankauf eines Schulbusses mit 30.000 Euro, die Erschließung des Baugebietes „WA Ziegelfeld-Erweiterung“ mit  578.000 Euro. Zudem sind veranschlagt der Ankauf eines Bauhoftraktors mit 25.000 Euro, die Hochwasserfreilegung Obermühlbach mit 100.000 Euro, die Kanalisation für weitere Ortsteile mit 812.000 Euro, die Sanierung der Gesamtwasserversorgung mit 60.000 Euro und der Wirtschaftswegebau Hungerszell mit 8.000 Euro.“

Bürgermeister Lobmeier bedankte sich abschließend bei allen, die die gemeindliche Arbeit unterstützt und mitgetragen haben sowie sämtlichen Beschäftigten der Gemeinde, den Abgeordneten, dem Landrat und den Behörden und Ämtern, aber ebenso der Pfarrei.

Sodann stellt Ingenieur Josef Steinbauer das Kanalprojekt für die Ortsteile Taußersdorf, Edersberg, Radmoos und Buchaberg vor. Die Kosten sind insgesamt mit 896.000 Euro veranschlagt. Der Ingenieur zeigte die geplanten Trassenführungen auf, wobei die Verlegetiefe der Schmutzwasserleitung bei 1,50 bis 1,80 m liege. Für den Bereich Taußersdorf stehe noch nicht endgültig fest, ob eine Zuleitung der Abwässer zur Kläranlage Obermühlbach oder nach Neukirchen erfolge. Dies würde in einer der nächsten Sitzungen im Gemeinderat entschieden. Mit dem zentralen Kanalanschluss für die vorgenannten Ortschaften wird die Gesamtabwassermaßnahme nach dem Abwasserkonzept der Gemeinde weitgehend abgeschlossen. Derzeitig werde das Ausschreibungsergebnis geprüft, so dass die Maßnahme demnächst vom Gemeinderat vergeben und sodann begonnen werden könne. In der anschließenden Diskussion wurde kurz die Kanalbaumaßnahme Taußersdorf angesprochen sowie die kleine Schrift bei den erstellten Firmenhinweisschildern, ebenso das Zurückschneiden der Hecken, wobei der Bürgermeister konstatierte, dass bei überhängenden Ästen und Sträuchern für den Rückschnitt der Grundstückseigentümer zuständig und verantwortlich sei.

 

 

02.05.2007  Vom Gemeinderat

Schwerpunkt der Gemeinderatssitzung war der Neubau des Feuerwehrgerätehauses Neukirchen. Nach vorhergehender Ortseinsicht vergab der Gemeinderat nach größerer Diskussion die Spenglerarbeiten und legte die weiteren Ausschreibungsmaßnahmen fest. Bürgermeister Heinrich Lobmeier zeigte sich etwas verwundert, dass Teilbereiche des Werkplanes nicht konkret mit der Gemeinde als Bauherr abgestimmt waren.

Der Zuschlag für die Spenglerarbeiten wurde an den günstigsten Angebotsteller, der Fa. Jakob, Obermühlbach, vergeben bei einer Auftragssumme von gut 5.000 Euro. Sodann legte Lobmeier die komplette Ausschreibungsvorbereitung für die weiteren Gewerke für den FFW-Gerätehausneubau vor. Dazu wurde festgelegt, dass die Elektroarbeiten, die Heizung, die Sanitärarbeiten sowie die Kunststofffenster ausgeschrieben werden, ebenso die Sektionaltore, der Gastank und die Verputzarbeiten ohne Außenputz. Dabei wurde auch die Festlegung getroffen, dass für den Neubau eine Gasheizung mit Erdtank zur Ausführung kommt und der Einbau von Kunststofffenstern.  Vorerst zurückgestellt wurden die Ausschreibungen für die Innentüren und der Bodenbelag sowie der Außenputz.  Zugleich wurde auch ein Netzanschlussvertrag mit E.ON Bayern bei Kosten von rund 1.800 Euro gebilligt, ebenso der Telekomanschluss mit Verkabelung mit etwa 500 Euro.

Zunächst hatte der Gemeinderat auch die weitere Baustelle „Anbau an das FFW-Gerätehaus Obermühlbach“ durch die Dorfgemeinschaft Obermühlbach besichtigt. Die Maßnahme ist bereits weit fortgeschritten und wurde unter fleißiger Eigenleistung vieler Obermühlbacher durchgeführt. Bürgermeister Heinrich Lobmeier zollte den beteiligten Ortsvereinen und den mithelfenden Mitgliedern für dieses beispielgebende Engagement besonderen Dank. Der Anbau dient insbesondere als Unterstell- und Lagerplatz für die Gerätschaft des Kinderspiel- und Bolzplatzes sowie für Bauhofmaterial wie Streusalz und Sandsäcke und Vereinsutensilien. Aber auch eine Nutzung, z.B. beim Kapellenfest, wäre denkbar.

Sodann vergab der Gemeinderat den Neukauf eine Tragkraftspritze für die FFW Obermühlbach. Beschafft wird eine Ziegler TS 8/8 Ultrapower mit VW Industriemotor zum Preis von rund 10.500 Euro. Zum nächsten Tagesordnungspunkt legte Bürgermeister Heinrich Lobmeier einen Antrag von Anwohnern aus Unterwachsenberg auf Errichtung einer weiteren Straßenbeleuchtung vor. Der Gemeinderat stimmte der Erweiterung der Straßenbeleuchtung um eine Lampe zu. Soweit im Bauhof bestand eine derartige passende Leuchte vorhanden ist, sollte diese zur Aufstellung kommen. Zugestimmt wurde weiterhin einem Antrag der Volleyballgruppe Neukirchen, den Beachvolleyballplatz wieder mit Quarzsand nachzufüllen. Damit wird wieder ein ordnungsgemäßer Spielbetrieb gesichert. Gebilligt wurde vom Gemeinderat wiederum, dass der Bayerwald- und Heimatverein das Sonnwendfeuer am Festplatz abhalten kann. Zugestimmt wurde der Mitbeförderung eines Kindergartenkindes aus Pürgl zum Kindergarten nach Neukirchen, soweit ein Platz im Schulbus frei ist. Dem Trachtenverein wurde zugebilligt im Bereich der Aula des Mehrzweckraumes die Küchen- und Sanitäranlage sowie einen Teil der Freiflächen am Schulhof am Kirchweihtag am 19.08.07 zur Verfügung zu stellen. Im Schulhofbereich ist ggf. mit einer Platzeinschränkung zu rechnen, sofern auch Schausteller zum Kirchweihtag kommen.  Nach dem Motto „Zur Kirchweih – gsunga, tanzt und gspuit“ will sich der Trachtenverein mit verschiedenen Aktivitäten zum Kirta-Markt einbringen. Als Termin für die Bürgerversammlung wurde sodann Mittwoch, der 30.05., im Gasthaus „Hiebl“ festgelegt. Beschlossen wurde auch die Änderung der Ortsteilliste zum Gesamtabwasserkonzept. Danach werden drei Anwesen aus der Gebietsklasse II in die Gebietsklasse III zurück gestuft. Bezüglich der staatlichen Förderung wird hierfür auch die vorzeitige Baufreigabe beantragt. Für die Sportplatzbewässerung wurde der Auftrag für eine neue Pumpe mit einer Leistung von 7,5 KW vergeben bei einer Auftragssumme von rund 2.500 Euro.

Für die Baugebietserweiterung „Ziegelfeld II“ wurde der Baupreis festgelegt, da demnächst die ersten Grundstücke veräußert werden können. Die Erschließungsarbeiten für die geplanten 13 Bauparzellen haben bereits begonnen. Einige Interessenten für die Bauplätze sind bereits vorgemerkt. Weitere Bauwerber können sich bei der Gemeinde über die freien Grundstücke und Grundstückspreise informieren. Festgelegt wurde vom Gemeinderat auch, dass Familien und Kinder einen besonderen Förderbonus erhalten können. Das Gemeindeoberhaupt freut sich, dass sich damit Neukirchen auch besonders familienfreundlich zeigt. Zur Information gab Bürgermeister Lobmeier  ein Schreiben des Landratsamtes zur aktuellen Waldbrandgefahr, wobei besondere Vorsicht und Aufmerksamkeit geboten ist. Dank zollte Lobmeier den 74 Teilnehmern der Aktion „Sauber macht lustig“ in Neukirchen. Er gab weiterhin ein Schreiben des Landratsamtes bezüglich des Alkoholmissbrauches durch Jugendliche bekannt. Die Gemeinde werde so auch bei Veranstaltungen im Gemeindebereich hierauf ein Auge legen. Der Bürgermeister berichtete, dass bei der Gemeinde wiederholt Beschwerden eingehen, bzw. Feststellungen getroffen werden, dass gerade an öffentlichen Plätzen und Wegen, Hunde zur Verrichtung der Notdurft ausgeführt werden, teilweise auch in bebaute Grundstücksbereiche. Die Gemeinde weist nochmals darauf hin,  dass bei Verunreinigung durch Hundekot der Hundehalter verantwortlich ist und ggf. mit einem Ordnungsgeld belegt werden kann. Hundekot gehört auch nicht auf Wiesen, da dieses die Gesundheit der Rinder gefährden kann. Weiterhin bekrittelte der Bürgermeister überstehende Hecken und Äste auf den Gehwegen oder in die Fahrbahn. Der Grundstücksbesitzer ist für das Zurückschneiden verantwortlich, so Lobmeier, der  deshalb nochmals an die Grundstücksbesitzer appellierte, überhängende Sträucher und Hecken stets bis zur Grundstücksgrenze zurück zu schneiden. Ansonsten wird die Gemeinde auf Kosten des Grundstückseigentümers Ersatzvornahme veranlassen. Erfreut konnte der Gemeindechef abschließend noch berichten, dass das kurze Gehwegteilstück bei der Erschließungsstraße „Auf der Au“ nunmehr durchgebaut werden konnte und lediglich die Asphaltierung noch auszuführen ist.

 

 

28.03.2007   Vom Gemeinderat

Die Erschließung für das Baugebiet „WA Ziegelfeld Erweiterung“ und die restliche Wasserversorgung wird vergeben. Dies ist das Beschlussergebnis des Gemeinderates Hierzu hatte Bürgermeister Heinrich Lobmeier zuvor das Ergebnis der öffentlichen Ausschreibung sowie die Vergabevorschläge bekannt gegeben. Die Aufträge wurden dem wirtschaftlichsten Anbieter, der Firma Ohneis, vergeben bei einer Auftragssumme von knapp 300.000 Euro für die Baugebietserschließung sowie von etwa 20.000 Euro für die Restbaumaßnahme der Wasserversorgung. Die Arbeiten sollen noch im April beginnen.

Für den begonnenen Neubau des FFW-Gerätehausneubaues wurde der Auftrag im Wege der freihändigen Vergabe für die Lieferung von Leimholz und Sichtschalung dem billigsten Angebotssteller vergeben. Den Zuschlag erhielt eine Firma aus Plattling bei einer Zuschlagssumme von rund 4.000 Euro. 

Dann gab Bürgermeister Heinrich Lobmeier einen Antrag des Kreisverbandes Gartenbau und Landespflege wegen Anlage einer Drainage im Kreisobstlehrgarten bekannt. Der Gemeinderat entschied, für die Verlegung der Drainage die Erdarbeiten mit dem gemeindlichen Lader/Heckbagger auszuführen. Eine weitergehende Kostenbeteiligung erfolgt nicht.

Der Gemeindechef informierte über die Einladung zur Dorfmeisterschaft 2007 der Sportschützen Neukirchen, woran sich der Gemeinderat wieder mit einer Mannschaft beteiligt. Ferner wurde ein Antrag der Neukirchener Jugend bezüglich eines Streethockeyplatzes bekannt gegeben. Der Gemeinderat stellt hierzu fest, dass für den Antrag der Neukirchener Jugend grundsätzlich Verständnis besteht. Die Standortfrage ist jedoch nicht unproblematisch. Der Gemeinderat wird sich ebenso Gedanken machen für eine geeignete Fläche. Für einen  geeigneten Platz sollten weiterhin auch die Kinder mit ihren Eltern Ausschau halten. Weitere Informationen des Bürgermeisters galten dem Bibermanagement-Gesprächstermin im Landratsamt, dem Ortstermin bezüglich der Einzäunung des Fassungsbereiches der Quellen im Wasserschutzgebiet und dem möglichen Einbau einer UV-Anlage bei der Wasserversorgung in Obermühlbach.

Auf Anfrage wird der Pfarrei die Mehrzweckhalle am Freitag, den 20.04.07 für eine österliche Andacht überlassen. Genehmigt wurde vom Gemeinderat eine Vereinbarung mit Landkreis wegen der Asphaltierung der Gemeindeverbindungsstraße SR 13 nach Autsdorf bis zum Kollerhof. Die Maßnahme wird zusammen mit der Kreisstraßenbaumaßnahme durchgeführt und gefördert. Die Vereinbarung regelt  die Kostenverteilung und Baulastfestlegung zwischen der Gemeinde und dem Landkreis. Abschließend legte Bürgermeister Heinrich Lobmeier noch einen Projektbogen für die Errichtung des seit längerer Zeit geplanten Naturbadeweihers vor, womit eine Bezuschussung aus dem REK-Förderprogramm beantragt werden könnte. Der Gemeinderat billigte nach Kenntnisnahme den Entwurf des Projektbogens und die Einreichung der Maßnahme „Naturbadeweiher Neukirchen“ zur Förderung bei angenommenen voraussichtlichen Projektkosten von 350.000 Euro.

 

 

15.03.2007  Spatenstich für FFW-Gerätehaus-Neubau

 

Mit dem offiziellen ersten Spatenstich von Bürgermeister Heinrich Lobmeier, und den FFW-Verantwortlichen Günther Neuhierl (Kommandant), Martin Sklarek (1. Vorstand) und Stephan Wirth (2. Vorstand), Architekt Walter Hornberger und der Baufirma Helmut Feldmeier (Meidendorf) wurde „Grünes Licht“ gegeben für den Neubau des FFW-Gerätehauses Neukirchen. Im Hintergrund führte der Bagger bereits den Erdaushub zügig aus und fort, so dass der Grundriss bereits zu erkennen war. Der Neubau trägt auch einem lang gehegten Wunsch der FFW Neukirchen Rechnung. Die Wehr ist die letzte der drei Gemeindefeuerwehren, die ein neues Gerätehaus erhält.

Die Baumaßnahme ist mit Kosten von gut 400.000 Euro veranschlagt. Im Rahmen der Förderung des Feuerlöschwesens erhält die Gemeinde als Bauherr einen staatlichen Zuschuss in Höhe von 80.000 Euro. In der Planung und Förderung sind zwei Fahrzeug-Stellplätze vorgesehen. Das Gebäude erhält eine Größenordnung von rund 11, 7 x 16,25 Meter. Im Obergeschoss ist ein Aufenthalts- bzw. Schulungsraum vorgesehen. Um die Finanzierung kostengünstig sicherzustellen, erbringen auch die Neukirchner FFW-Kameraden tatkräftige Eigenleistungen. Dies war bereits bei Beginn der Erdarbeiten zu sehen und wurde auch von FFW-Vorstand Martin Sklarek und Kommandant Günther Neuhierl für diverse weitere Objektarbeiten zugesichert. Die Feuerwehrvertreter freuten sich, dass mit dem Gerätehausneubau ein langgehegter Wunsch in Erfüllung geht.

Wie Bürgermeister Heinrich Lobmeier ausführte, soll der Rohbau bis zum Mai erstellt sein und nachfolgend die Ausbau- und Installationsarbeiten zügig weitergeführt werden. Die Fertigstellung des Bauobjektes soll noch vor Jahreswende soweit fortgeschritten sein, dass die Wehr mit dem Fahrzeug und Einsatzausstattung einziehen kann. Die selbstlose Einsatz- und Leistungsbereitschaft, die die Feuerwehr an den Tag lege, erfordere auch ein zeitgemäßes Feuerwehrhaus für das Einsatzfahrzeug LF 8 und die technische Ausstattung sowie angemessene Räumlichkeiten für die Ausbildung. Diese Argumente sprachen eindeutig für einen Neubau und bewogen Bürgermeister und Gemeinderäte für eine einmütige Beschlussfassung. Erfreulich sei, dass mit dem Baugrundstück am Waldweg/Lindenstraße ein zentraler Standort im Ortskern gefunden werden konnte, so der Gemeindechef. Er dankte dem Grundstückseigentümer für das entgegengebrachte Verständnis.

 

 

07. 03.2007   Vom Gemeinderat

In der Haushaltssitzung wurde für das Jahr 2007 der Gesamthaushalt mit rund 4,5 Millionen Euro aufgestellt. Dabei konnten auch für heuer die entsprechenden Finanzmittel für größere Investitionsmaßnahmen wie Kanalbau, Wasserleitungsbau und FFW-Gerätehausneubau, bereitgestellt werden.

Vor Beginn der Haushaltsberatung gab Bürgermeister Heinrich Lobmeier das Jahresrechnungsergebnis 2006 bekannt. Die bereinigten Einnahmen und Ausgaben beziffern sich auf 4.486.438,15 Euro. Nach Erörterung des Prüfberichts der örtlichen Rechnungsprüfung stellten die Anwesenden das Rechnungsergebnis fest und sprachen einmütig die Entlastung aus.

Anschließend legte der Gemeindechef den Haushaltsplan für das Jahr 2007 vor. Nach Bekanntgabe des Vorberichts und Erläuterung einzelner Ansätze beschloss das Gremium den Haushaltplan und die Haushaltssatzung mit Anlagen für das heurige Jahr.

Das Haushaltsvolumen beziffert sich auf insgesamt 4.464.800 Euro, dabei entfallen auf den Verwaltungshaushalt 2.137.550 Euro (Vorjahr 1.973.500 Euro) und auf den Vermögenshaushalt 2.327.250 Euro (Vorjahr 3.245.500 Euro).

Die Ausgaben der einzelnen Kostenstellen entwickeln sich wie folgt:

Brandschutz 19.750 Euro (Vorjahr 21.750 Euro), Grundschule 70.300 Euro (Vorjahr 73.050 Euro), Schulverbandsumlage für die Hauptschüler 52.100 Euro (Vorjahr 56.650 Euro), Schülerbeförderung 53.450 Euro (Vorjahr 56.200 Euro), Freilichttheater 15.050 Euro (Vorjahr 14.700 Euro).Weiterhin stehen zu Buche für den Kindergarten 173.950 Euro (Vorjahr 165.300 Euro), Sportanlage 11.600 Euro (Vorjahr 12.900 Euro), der Straßenunterhalt mit Winterdienst 214.600 Euro (Vorjahr 154.100 Euro), die Straßenbeleuchtung 18.000 Euro (Vorjahr 17.800 Euro). Die laufenden Ausgaben für die Abwasserbeseitigung betragen 141.550 Euro (Vorjahr 136.900 Euro), für den Friedhof 15.000 Euro (Vorjahr 13.000 Euro), den Fremdenverkehr 28.700 Euro (Vorjahr 37.750 Euro) und die Wasserversorgungsanlage 117.950 Euro (Vorjahr 59.700 Euro).

Zudem erwartet die Gemeinde weitere Ausgaben für die Gewerbesteuerumlage 47.000 Euro (Vorjahr 36.000 Euro), die Solidarumlage 25.100 Euro (Vorjahr 28.000 Euro), die VG-Umlage 126.000 Euro (Vorjahr 119.050 Euro) und die Kreisumlage mit 411.500 Euro (Vorjahr 404.550 Euro).

Hierzu ergeben sich überschlägige Steuereinnahmen der Grundsteuer A mit 27.000 Euro (Vorjahr 27.000 Euro), Grundsteuer B 110.000 Euro (108.000 Euro), Gewerbesteuer 210.000 Euro (Vorjahr 160.000 Euro), der Gemeindeanteil an der Einkommensteuer 390.000 Euro (Vorjahr 330.000 Euro), Gemeindeanteil an der Umsatzsteuer 73.000 Euro (Vorjahr 69.000 Euro), die Hundesteuer 2.300 Euro (Vorjahr 2.100 Euro), die Schlüsselzuweisung 429.000 Euro (Vorjahr 395.000 Euro), der Anteil an der Grunderwerbsteuer 4.000 Euro (Vorjahr 5.000 Euro) und sonstige Zuweisung 35.000 Euro (Vorjahr 27.500 Euro).

Vermögensetat auf hohem Niveau

Die Weiterführung der noch anstehenden Kanalbaumaßnahmen in den Ortsteilen Buchaberg, Wolfessen, Radmoos, Taussersdorf und Edersberg ist mit Ausgaben von 812.000 Euro eingeplant. Die Beitragseinnahmen werden sich auf etwa 130.000 Euro beziffern. Ebenso erfolgt noch in diesem Jahr die Restabwicklung der Sanierung Wasserversorgungsanlage mit Ausgaben von 165.000 Euro, die Zuschusseinnahmen werden ca. 640.000 Euro betragen. Ein großer Haushaltsposten stellt auch die Erschließung des Baugebietes Ziegelfeld-Erweiterung dar. Die Ausgaben hierzu belaufen sich auf 578.000 Euro, die Einnahmen auf 121.000 Euro. Erfreulich ist, dass noch im Frühjahr dieses Jahres mit dem Neubau des Feuerwehrgerätehauses Neukirchen begonnen werden kann. Es werden dazu Mittel in Höhe von 300.000 Euro bereitgestellt.

Aufgrund der Vorfinanzierung zahlreicher Investitionsmaßnahmen ist auch dieses Jahr nochmals eine Kreditaufnahme in Höhe von 540.000 Euro erforderlich. Die Pro-Kopf-Verschuldung wird sich dann bis Ende dieses Jahres auf 867 Euro erhöhen. Mit dem Abbau der Verschuldung ab dem Jahr 2008 ist nach Eingang der ausstehenden Zuwendung von Seiten des Freistaates für die Wasserversorgungssanierung und für die Kanalbaumaßnahmen zu rechnen. Die Hebesätze bleiben unverändert und betragen für die Grundsteuern A und B 340 und für die Gewerbesteuer 330.

Im Anschluss an die Haushaltsberatung sprach sich der Gemeinderat sogleich für die Weiterführung des Kanalbaus für weitere Ortsteile aus. Es wurde Beschluss gefasst für die Beantragung des vorzeitigen Baubeginns und für eine baldige Ausschreibung der Maßnahme. Außerdem beschlossen die Verantwortlichen den Ankauf von 190 Stück neuen Wasserzählern zum Preis von rund 6.500 Euro.

 

 

 

08.02.2007  Vom Gemeinderat

Bürgermeister Heinrich Lobmeier gab eingangs das Schreiben der Dorfgemeinschaft auf Errichtung eines Anbaues an das FFW-Gerätehaus in Obermühlbach bekannt, ebenso die entsprechende Bauentwurfsskizze mit überschlägigem Kostenanschlag. Die bürgerschaftlichen Aktivitäten der Dorfgemeinschaft wurden ausdrücklich von den Damen und Herren des Gemeinderates als schönes beispielgebendes Engagement begrüßt. Dem Anbau wurde zugestimmt und die entsprechenden gemeindlichen Haushaltsmittel mit rund 5.000 Euro aufgenommen. Ebenso wird das benötigte Bauholz seitens der Gemeinde aus dem Gemeindewald bereit gestellt, soweit es nicht durch anderweitige Holzspenden gedeckt ist. Geschaffen wird ein Unterstell- und Lagerplatz für Gerätschaften des Kinderspiel- und Bolzplatzes sowie zur Lagerung von Bauhofmaterial für Streusalz, Sandsäcke, aber auch für verschiedene Vereinsutensilien usw.. Erfreulich wertete es der Bürgermeister,  dass sich die drei aktiven Ortsvereine neben der Eigenleistung auch mit einem Kostenbetrag beteiligen werden. Dies bekräftigten auch die in der Sitzung anwesenden Vereinsvertreter. Vorab gebilligt wurde vom Gemeinderat auch der endgültig erst noch zu fertigende Eingabeplan, der dann unverzüglich zur Genehmigung an das Landratsamt eingereicht werden soll. 

Der Bürgermeister gab sodann den Antrag auf Ersatzbeschaffung einer neuen Tragkraftspritze für die FFW Obermühlbach bekannt. Nachdem die bisherige Pumpe 25 Jahre alt ist, nicht mehr leistungsfähig und nachgerüstet werden müsste, wäre ein Neukauf geboten. Der Gemeinderat sprach sich so einstimmig für die Ersatzbeschaffung (Kosten rund 10.000 Euro) aus, die nach Zuschussbewilligung durch die Regierung von Niederbayern veranlasst werden kann. Die FFW Obermühlbach beteiligt sich auch mit einem Zuschuss zu den Beschaffungskosten.

Der Gemeindechef legte das Schreiben der Verwaltungsgemeinschaft Mitterfels bezüglich des Konzeptes „Integrierte ländliche Entwicklung“ (ILE). Die Gemeinde Neukirchen begrüßt grundsätzlich das regionale Entwicklungskonzept „Nördlicher Landkreis“. Vor einer endgültigen Entscheidung zum Beitritt bzw. Finanzierungszusage seitens der Gemeinde sollte zunächst noch eine weitere Information erfolgen, was  geplant und vorgesehen ist. Dazu sollte ggf. vom Amt für Ländliche Entwicklung Niederbayern oder ein Referent aus dem ILE-Zusammenschluss „Nördlicher Landkreis“ näher informieren.

Der Entwurf des Investitionsplanes zum Haushalt 2007 und die Folgejahre lag den Gemeinderäten vor. Den Finanzplanungsdaten wurde vorab  grundsätzlich zugestimmt mit drei Ergänzungen. Sie bilden die Grundlage für die Ansätze zum Haushaltsplan, der in der nächsten Sitzung beraten wird.

Der KLJB Neukirchen wurde die Benutzung der Mehrzweckhalle für das Volleyballturnier am 10. und 11.03.07 sowie für einen vorhergehenden Übungstermin antragsgemäß zugesichert.

Anlässlich des Heimatfestes Neukirchen vom 11.05. bis 13.05.07 wird am Sonntag, den 13.05.07 wieder der „Tag der Gemeinden“ proklamiert. Bezüglich des Ausbaues der sanitären Toilettenanlage am Festplatz wurde festgestellt, dass dieser Umbau finanziell derzeitig nicht vorrangig behandelt werden kann. Grundsätzlich wäre das Vorhandensein einer öffentlichen Toilette am Wanderparkplatz  zweckmäßig. Der Bürgermeister wurde beauftragt, entsprechende Zuschüsse und eine etwaige Kostenbeteiligung zu erkunden.

Das Gemeindeoberhaupt informiert sodann über die ohne Beanstandungen erfolgte Sozialversicherungsprüfung durch die Deutsche Rentenversicherung, über die 2007 angestiegene Verwaltungsumlage auf 125.000 Euro (Vorjahr 119.000) wegen allgemeiner Kostensteigerungen und der Einwohnerentwicklung, sowie über die Unterstützung der Typisierung des Aktionskreises „Hilfe für Leukämiekranke“, wobei auch die Vereine und die Bevölkerung zur Unterstützung aufgerufen sind. Eine Vorinformation findet am 01.03., 19.30 Uhr im Steinburger Hof statt. Die Typisierung selbst findet am 18.03., in der Zeit von 13.00 bis 17.00 Uhr in der Hauptschule Hunderdorf statt.

Für die Jugendaktion „Drei Tage Zeit für Helden“ vom 12. bis 15. Juli, können neben der bereits eingemeldeten KLJB noch weitere Jugendgruppen mitmachen, was von der Gemeinde begrüßt wurde. Zudem, so Bürgermeister Lobmeier, findet  am Samstag, den 21.04. die Abfallaktion des ZAW und der Gemeinde „Sauber macht lustig“ statt, wobei die Vereine wieder um Mitarbeit gebeten werden. Der ZAW habe auch die Abfallgebühren gesenkt und mit dem neuen Projekt „ÖLI“ wird auch ein Sammelbehälter für Altfette im Haushalt bereitgestellt. Im gesamten Bundesgebiet wird wieder der Mikrozensus, eine amtliche Haushaltsbefragung, durchgeführt, wobei nach dem Zufallsverfahren auch Haushalte der Gemeinde betroffen sein können. Weiter konnte der Gemeindechef berichten, über die erreichte Förderzusage für den Ausbau der Straße Kollerhof im Zusammenhang mit der Kreisstraßenbaumaßnahme, über die demnächst fertigen Firmen-Hinweistafeln an der Bogener Straße, sowie über das Schreiben des Deutschen Wetterdienstes und von MdL Zellmeier bezüglich der angestrebten erhöhten Winterdienstpauschale zu den Straßenunterhaltungszuschüssen. Ferner berichtete der Redner über die Besprechung im Landratsamt bezüglich der wasserrechtlichen Erlaubnis für die Baugebietserweiterung „Ziegelfeld II“, wobei keine Bebauungsplanänderung erforderlich wird.