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Gemeinderatssitzung vom 05.04.2017

Zur energetischen Sanierung der Außenfassade der Grundschulturnhalle wurden die notwendigen Aufträge in Höhe von insgesamt 391.200 Euro vergeben. Auf der Tagesordnung standen weiterhin die Beratung über die Einführung eines Offenen Ganztagsangebot an der Grundschule, zwei Bauanträge und die Auftragsvergabe zur Errichtung einer Photovoltaikanlage auf den Betriebsgebäuden der Kläranlage.

 

Eingangs gab Bürgermeister Rudi Seidenader die Ergebnisse der beiden öffentlichen und der vier beschränkten Ausschreibungen und die Vergabevorschläge des Architekturbüros Winkler, Wörth a.d. Donau, zur energetischen Sanierung der Fassade der Grundschulturnhalle bekannt. Danach wurden die Aufträge für die Zimmerer- und Holzbauarbeiten an die Zimmerei Kainz GmbH, Salzweg, bei einer Auftragssumme von knapp 64.500 Euro und für die Schreinerarbeiten mit Sonnenschutz an die Firma Jürgen Lampert, Kaltensundheim, bei einer Auftragssumme von 206.500 Euro vergeben. Der Zuschlag für die Baumeisterarbeiten fiel an die Firma Rupert Feldmeier, Windberg, bei einer Angebotssumme von rund 76.900 Euro. Mit den Spenglerarbeiten wurde die Firma Sußbauer, Haibach, bei Kosten von 5.600 Euro beauftragt. Die Metallbauarbeiten wurden an die Firma Schillinger GmbH aus Regensburg bei Kosten von rund 29.900 Euro vergeben. Mit den Malerarbeiten wurde die Firma Geith aus Straubing mit einer Auftragssumme in Höhe von rund 7.800 Euro betraut.

 

Der Gemeinderat erteilte anschließend sein Einvernehmen sowohl zum Bauantrag zur Errichtung eines Wohnhauses mit Garage in Bühel 5a als auch zum Antrag auf Umnutzung eines Lebensmittelmarktes zum Feinkostladen mit Verkostung und Schauküche in der Bogener Straße 1a.

 

Fortfahrend vergab der Gemeinderat den Auftrag zur Errichtung einer Photovoltaikanlage auf den Dächern der Betriebsgebäude der Kläranlage gemäß dem Vergabevorschlag des Ingenieurbüros Zollbrecht, Parsberg, an die Firma Haus- und Solartechnik Auerbacher, Windberg, zu einer Auftragssumme von knapp 36.700 Euro.

 

Im weiteren Verlauf der Sitzung informierte der Bürgermeister den Gemeinderat über die Möglichkeit der Einrichtung eines offenen Ganztagsangebotes an der Grundschule Neukirchen ab dem Schuljahr 2017/18 mit einer täglichen Betreuungszeit bis voraussichtlich 15:30 Uhr. Bei einer offenen Ganztagsschule fallen für die Eltern keine Gebühren für die Betreuung an. Lediglich für die tägliche Mittagsverpflegung muss ein angemessenes Entgelt bezahlt werden. Im Rahmen eines pädagogischen Konzepts werden neben einer verlässlichen Hausaufgabenbetreuung auch weitere Lern- und Fördermöglichkeiten, aber auch Sport- und Freizeitaktivitäten angeboten. Das offene Ganztagsangebot findet als schulische Veranstaltung mit Teilnahme- und Anwesenheitspflicht für das gesamte Schuljahr und täglich bis 15:30 Uhr an mindestens zwei Nachmittagen je Woche statt. Die Schülerbeförderung ist durch die Gemeinde sicherzustellen. Bei einer kurzfristigen Elternbefragung Ende März ergab sich, dass die zur Einrichtung des offenen Ganztagsangebots notwendigen Schülerzahlen noch nicht erreicht werden. Nachdem sich aber herausgestellt hat, dass ein erheblicher Informations- und Klärungsbedarf besteht, wird im Mai diesen Jahres ein Informationsabend für interessierte Eltern abgehalten, bei dem über die möglichen Betreuungsformen nach Schulschluss (offene Ganztagsschule, Mittagsbetreuung) an der Grundschule Neukirchen informiert wird.
Abschließend gab der Bürgermeister bekannt, dass sich nach der Schuleinschreibung eine 1. Klasse mit 18 Schülern zum Beginn des Schuljahres 2017/2018 ergibt.

 

Er bedankte sich bei den insgesamt 232 Teilnehmern der ZAW-Aktion „Sauber macht lustig" und teilte den Termin des Regionaltag am 09. und 10. September in Oberschneiding mit.
Im nichtöffentlichen Teil der Sitzung wurde unter anderem über zwei Anfragen zu Vorkaufsrechten und über Grundstücksangelegenheten entschieden.

 

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